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Neuigkeiten aus der Welt der Tachertinger Bogenschützen

05.10.2015
European Club Teams Cup Riom FRA 3. und 4.Oktober 2015

Nach einem sehr guten 5. Platz in der Qualifikationsrunde konnten wir im Finale unsere Erwartungen nicht ganz erf├╝llen und haben den Wettkampf mit dem 11. Platz abgeschlossen.
Trotz des wechselhaften Wetters hatten wir sehr viel Spa├č.

Gl├╝ckwunsch an Archers Riomois zum Sieg!

CB

 
 
 

03.09.2015
Medaillenregen f├╝r die FSG Tacherting bei den Deutschen Meisterschaft in Raubling

Raubling wird zur erfolgreichsten nationalen Meisterschaft in der Vereinsgeschichte der FSG Tacherting. Silber f├╝r  Moritz Wieser/Jugendklasse - Bronze f├╝r Christoph Banhierl / Herrenklasse und Rang Vier f├╝r Veronika Haidn-Tschalova bei den Damen.
Die Herrenmannschaft darf sich ├╝ber den Vizemeistertitel freuen ÔÇô die Jugendmannschaft gewinnt Bron-ze.

Neun Tachertinger Bogensch├╝tzen haben, trotz der widrigen Bedingungen bei der Bayerischen Meisterschaft,  die Qualifikation zur ÔÇ×DeutschenÔÇť die am vergangenen Wochenende in Raubling stattfand geschafft. Die Ver-antwortlichen der BSG Raubling haben eine der besten Meisterschaften der letzten Jahre auf die Beine gestellt. Bei idealen Bedingungen und Bilderbuchwetter wurden hervorragende Ergebnisse erzielt.

Am Freitag begannen die Deutschen Meisterschaften 2015 im Freien, jetzt WA 720 betitelt, mit Damenklasse im Recurvebogen und den Compound-Klassen. In einer Qualifikationsrunde ├╝ber 72 Pfeile wurden die besten 32 Wettk├Ąmpfer f├╝r das Finale ermittelt.

Veronika Haidn-Tschalova schoss mit 328 und 329 Ringen eine optimale Qualifikation und zog als Tabellendrit-te ins Finale ein. Ihr Endergebnis von 657 Ringen war Saisonbestleistung. Qualifikationserste wurde Lisa Unruh (666) vor Elena Richter (660) aus Berlin. Auf Rang vier folgte mit Karina Winter (647) ein weitere Berlinerin.

Alle vier Damen konnten ihre Finals f├╝r sich entscheiden und standen sich dann wieder im Halbfinale gegen-├╝ber. Im Berliner Derby besiegte die Vorrundenvierte Karina Winter ihre Mannschaftskollegin Lisa Unruh klar mit  6:0 und stand als erste Finalisten bereits nach drei Matches fest. Spannender ging es  in der Begegnung von Veronika Haidn-Tschlaova und der Berlinerin Elena Richter zu. Erst im f├╝nften Satz konnte Richter den ent-scheidenden Sieg zum 7:3 Endstand machen.
Das kleine Finale zwischen Haidn-Tschlaova und  Unruh ging wieder ├╝ber die volle L├Ąnge. Obwohl Haidn-Tschlaova nach drei Runde schon mit 5:1 vorne lag, konnte die Berlinerin mit einer 28-er und 29-er den Satz-ausgleich zum 5:5 erzwingen. Im Stechen unterlag dann Veronika mit 9:10 der Vorrundenersten und kommt auf den ungeliebten Vierten Rang.

Am Samstag schlug dann die gro├če Stunde f├╝r die FSG Tacherting. Mit der Herrenmannschaft und der Jugend-mannschaft hat man sich schon eine gute Platzierung als Ziel gesetzt, aber die Konkurrenz ist ja bekanntlich gro├č.
In der Qualifikation lag Felix Wieser vom ersten Schuss an in der Spitzengruppe und erreichte mit 331 und  322 am Ende der Qualifikation Rang 5. Christoph Banhierl erzielte mit 315 und 313 Ringen und kam mit Rang 22 ebenfalls sicher ins Finale. Weniger gl├╝cklich lief es f├╝r Armin Garnreiter. Schwache  306 Ringe und eine ge-ringf├╝gige Steigerung auf 311 reichten nicht mehr f├╝r den Finaleinzug.  Der Cut lag bei 620 Ringen, es fehlten 3 Punkte zum Weiterkommen.
Im Mannschaftswettbewerb, der im Rahmen der Qualifikation geschossen wird lief es hingegen f├╝r die drei Tachertinger optimal. Mit  950 Ringen f├╝hrte Tacherting zu Halbzeit 3 Punkte vor den SSV Ehingen und dem SV Querum. Nach der Pause steigerte sich der SSV Ehingen deutlich (1912) und  nahm Tacherting 15 Ringe ab. 1898 Ringe reichten aber zu Rang zwei. Querum (1880) fiel zur├╝ck und landete nur auf Rang 5. Der Titelvertei-diger BSC Sherwood Herne (1881) konnte zwar die Schw├Ąche der Niedersachsen nutzen, musste aber noch die Hessen von BG Hanau (1885) auf den dritten Rang vor lassen.
Nach Jahren der Abstinenz stand Tacherting endlich wieder auf dem Treppchen. F├╝r den Deutschen Meister SSV Ehingen um WM-Teilnehmer Christian Weiss war es der erste Meistertitel.

Auch die Jugendlichen der FSG Tacherting schossen eine beachtliche Qualifikationsrunde. Moritz Wieser be-gann mit 320 Ringen und lag auf Rang 8. Im zweiten Durchgang verbesserte er sich mit 329 Ringen auf Platz 6 und zog problemlos ins Finale ein. Auch Noah Richter und Lars H├╝bner durchbrachen die 600-er Marke und lagen ringgleich mit 601 Ringen auf den R├Ąngen 26 und 27. Alle drei waren f├╝r die Finals qualifiziert.

Bei den jungen Damen schlug sich Anna Westner, die sich erstmals f├╝r ein DM qualifiziert hatte, wacker und erreicht  mit 510 Ringen Rang  25.

In der Sch├╝lerklasse war Philipp Kreiser als bayerischer Meister angetreten. Mit zwei guten Durchg├Ąngen von  318 und 315 Ringen best├Ątigte er sein Leitungsniveau. Am Ende reichen 633 Ringe zu Rang 18 und liegt im ersten Drittel der Teilnehmer.

Im Mannschaftswettbewerb der Jugendklasse war klar, dass der Titel unter den beiden Mannschaften der Sport-gymnasien von Berlin und Jena ausgeschossen werden w├╝rde. Aber der Kampf um Rang drei blieb bis zum Ende offen. Um die letzte Medaille k├Ąmpfen dann letztlich die SGi Welzheim und Tacherting. 12 Pfeile vor Ende lagen beide Teams punktgleich auf Rang 3. Aber Tachertings Jugend hatte die besseren Nerven. Durch ein per-fektes Finish nahmen sie Welzheim 19 Ringen ab und sicherten sich Bronze mit 1851 Ringen. Der Titel ging an SV GutsMuths Jena mit 1919 Ringen vor BSC BB Berlin 1899 Ringe.
Nach der Mittagspause standen wie am Vortag die Finalrunden auf dem Plan. Bei den Herren traf Felix Wieser auf Matthias Mayer, KPSG Zirndorf und  Christoph Banhierl hatte als Gegner Cedric Rieger. In der Jugend kam es in der ersten Runde zu einen Tachertinger Duell zwischen Moritz Wieser und Lars H├╝bner; Noah Richter hatte den Th├╝ringer Marius Weh als Gegner.
Felix Wieser tat sich trotz des gewonnenen ersten Matches gegen den Franken aus Zirndorf schwer und musste die erk├Ąmpfte 4:2 F├╝hrung nach zwei verlorenen Matches am Ende abgeben. V├Âllig unerwartet schied Wieser bereits in der ersten Runde aus.
Christoph Banhierl dagegen konnte mit dem Nationalmannschaftssch├╝tzen Rieger mithalten und erzwang im 5. Satz durch eine abschlie├čende Zehn ein Stechen. Durch das Gl├╝ck des T├╝chtigen lag sein Pfeil etwa einen Zen-timeter n├Ąher am Zentrum und Banhierl zog in die n├Ąchste Runde ein.
Im Jugendwettbewerb verlor Richter sein erstes Finale gegen den Siebten der Qualifikation mit 6:2 und schied wie auch Lars H├╝bner, der seinem Mannschaftskameraden Moritz Wieser mit 6:0 unterlag in der ersten Runde aus.
Moritz Wieser hatte in den n├Ąchstsen beiden Runden kaum Gegenwehr. Alexander Nie├člbeck wurde mit 6:0 und Robin Uhrich mit 7:1 abgefertigt. Schnell stand Moritz Wieser im Halbfinale.

In der n├Ąchsten Runde traf Christoph Banhierl auf den Nationalmannschaftssch├╝tzen Simon Nesemann. Ohne Scheu nahm Banhierl dem WM-Teilnehmer gleich das erste Match ab, musste aber dann den Ausgleich hinneh-men. Nach einer erneuten F├╝hrung konnte Nesemann im 4. Satz wieder ausgleichen. Banhierl schoss die letzen drei Pfeile sicher in die Mitte und warf Nesemann aus dem Rennen.

Im Viertelfinale lag Banhierl dann erstmals gegen Szarsewski, Maik nach der ersten Runde zur├╝ck. Aber drei sichere Passen f├╝hrten ihn dann ohne gro├če Probleme ins Halbfinale der Deutschen Meisterschaft.
Erstmals in der steil nach oben gehenden Karriere des jungen und sympathischen Tachertingers ist eine Medaille im Einzelwettbewerb zum greifen nahe. Aber alle Halbfinalisten sind schwere Brocken mit internationaler Er-fahrung. Sein Gegner im Halbfinale war Florian Floto, der Titelverteidiger. Der Niedersachse aus Querum schoss fehlerfrei; alle Pfeile landeten im Gold. Nach drei Runden war das Match mit  6:0 f├╝r Banhierl zu Ende und der Traum vom Gold vorbei.
Im andere Halbfinale zwischen dem Qualifikationserste Florian Kahllund und Sebastian Rohrberg gab es die erste ├ťberraschung, den der Weltranglisten Siebte Kahllund musste sich dem ehemaligen Feldbogen Weltmeis-ter geschlagen geben. Mit zwei perfekten 30-er Runden legte Rohrberg den Grundstein zum Einzug ins Finale.

Moritz Wieser musste in seinem Halbfinale gegen Yannic Heinkel erstmals auch ├╝ber die volle Distanz gehen. Der Titelverteidiger lag zwar erst zur├╝ck, konnte dann aber zum 3:3 ausgleichen. Moritz Wieser beh├Ąlt die Ner-ven und  gewinnt zwei weitere S├Ątze und zieht durch das 7:3 ins Finale ein.

Im Goldfinale wartete dann der Vierte der Qualifikation Adrian Scheiding, aus Jena. Drei Runden in Folge schossen beide identische Ergebnisse. Dann ging aber Scheiding, durch den Sieg im vierten Satz mit  5:3 in F├╝hrung. Das Match geht ebenfalls an Scheiding und Moritz Wieser darf sich im ersten Jugendjahr ├╝ber Rang Zwei freuen; ein grandioser Erfolg.

Die Entscheidung bei den Herren im kleinen Finale um Bronze zwischen Christoph Banhierl und  Florian Kahl-lund kann mit dem Kampf David gegen Goliath verglichen werden. Unbeeindruckt von der Vita des Gegners ging  Banhierl an die Linie und legte mit  einer 29-er Runde vor und holte sich den ersten Satz. Als dann Kahl-lund auch noch den zweiten Satz mit einer Acht begann und Banhierl wieder f├╝hrte wurde es still, denn jeder ahnte hier k├Ânnte es zu einer ├ťberraschung kommen. Banhierl blieb stabil und ging mit 4:0 in F├╝hrung. Im Satz 3 konterte dann Kahllund mit einer 29-er und verk├╝rzte auf 4:2. Als dann Kahllund wieder mit einer 8 anschoss und sofort wieder um einen Punkt zur├╝cklag musste endlich eine Zehn von ihm kommen um nicht v├Âllig ausge-liefert zu sein. Der Nordeutsche platzierte den zweiten Pfeil exakt ins Zentrum, aber auch Christophs Pfeil fand den Weg in die Mitte. Als dann Kahllund mit einer Neue die Serie beendete lag Spannung ├╝ber dem Wettkampf-feld. Lange brauche Banhierl bis er sich zum letzten Schuss entschloss. Konzentriert spannte er den Bogen und schoss sicher ab. Schon im Flug war klar der Treffer w├╝rde reichen. Der Pfeil landete erneut im Zentrum und die 29-er Serie brachte Christoph die erste Einzelmedaille bei deutschen Meisterschaften. Der Sieg ├╝ber den Welt-ranglisten Siebten machte dann Bronze  zum gef├╝hlten Gold.
Das Goldfinale ging dann zwischen Rohrberg und Floto wieder ├╝ber f├╝nf S├Ątze. Florian Floto hatte die besseren Treffer und konnte einen Titel verteidigen. Sebastian Rohrberg gewinnt Silber.

Sieger in der Herrenklasse

 

22.08.2015
DEUTSCHE MEISTERSCHAFT 2015 - ein Erfolg f├╝r die FSG Tacherting

┬Ě SILBER f├╝r Moritz Wieser (Jugendklasse)
┬Ě BRONZE f├╝r Christoph Banhierl (Herrenklasse)
┬Ě SILBER f├╝r die Herrenmannschaft (Felix Wieser, Christoph Banhierl, Armin Garnreiter)
┬Ě BRONZE f├╝r die Jugendmannschaft (Moritz Wieser, Noah Richter, Lars H├╝bner)

Mannschaftsfoto

CB

 
 
 

24.07.2015
Bayerische Meisterschaften im Bogenschie├čen 2015 ÔÇô 70m Runde am 18. und 19.7.2015 in M├╝nchen-Hochbr├╝ck

2 x Gold f├╝r Christoph Banhierl bei den Herren und f├╝r Philipp Kreiser in der Klasse Sch├╝ler A; Silber f├╝r Veronika Haidn-Tschalova in der Damenklasse; Bronze f├╝r Noah Richter in der Jugend Sch├╝tzen- und Jugendmannschaft gewinnen ebenfalls Gold

Etwa 380 Teilnehmer waren am vergangenen Wochenende, verteilt auf zwei Wettkampftage, in M├╝nchen Hochbr├╝ck bei den Bayerischen Meisterschaften der Bogensch├╝tzen am Start. Die FSG Tacherting war in diesem Jahr mit zw├Âlf Sch├╝tzen qualifiziert.

Am Samstag morgen begann die Meisterschaft f├╝r die j├╝ngsten Sch├╝tzen in den Sch├╝lerklassen sowie alle Compound-Bogensch├╝tzen. Bereits um 9:15 Uhr mussten die drei Tachertinger Sch├╝ler Philipp Kreiser, Paul Barth und Michelle Wolf hell wach sein, um sich mit den Trainingspfeilen an die Windverh├Ąltnisse zu gew├Âhnen.

Ab der ersten Passe lag Philipp Kreiser auf den Medaillen-R├Ąngen. Fehlerlos absolvierte er den ersten Durchgang und f├╝hrte mit 326 Ringen zur Pause bei den A-Sch├╝lern mit 5 Ringen Vorsprung auf den M├╝nchner Johann Langemeyer. Ein 58-er Passe zum Einstieg in den zweiten Durchgang baute den Abstand zu den Verfolgern deutlich aus. Philipp schoss den Wettbewerb unbeeindruckt vor den st├Ąrker werdenden B├Âen zu Ende und steigerte sich um einen Z├Ąhler auf 327 Ringe. Diese herausragende Leistung brachte dem jungen Trostberger den erste bayrischen Meistertitel. Nicolas Kr├Âckel, KPSG Cadolzburg und Johann Langemeyer folgten auf den Pl├Ątzen zwei und drei. In der Besetzung Philipp Kreiser, Paul Barth und Michelle Wolf belegte das Tachertinger Sch├╝ler-Team Rang f├╝nf.

Die Titel in den Sch├╝tzen- und Damenklassen wurden am folgenden Sonntag im Final-Modus ausgeschossen. F├╝r die FSG Tacherting war mit Felix Wieser, Christoph Banhierl und Armin Garnreiter drei starke Sch├╝tzen und mit Veronika Haidn-Tschalova in der Damenklasse eine Favoritin qualifiziert. Alle Teilnehmer konnte ihre Leistung abrufen. Nach dem ersten Durchgang f├╝hrte Veronika Haidn-Tschalova die Damenklasse an; bei den Herren lagen alle drei auf den begehrten Finalpl├Ątzen. Felix Wieser war zur H├Ąlfte der Qualifikation vier Z├Ąhler hinter dem F├╝hrenden, dem WM-Starter Simon Nesemann. Christoph Banhierl lag auf Rang 5 und Armin Garnreiter schloss als Achter die Final-Gruppe ab.

Die gegen Mittag stark b├Âigen und wechselnden Winde machten allen Teilnehmern im zweiten Durchgang erheblich zu schaffen. Kaum ein Sch├╝tze konnte die Pfeile wie gewohnt im Zehner oder Neunern platzieren. Oft fand man sich am Scheibenrand und war froh dass der Schuss wenigsten noch 4 oder 5 Punkt Wert war.
Felix Wieser konnte die Platzierung halten und zog hinter Nesemann als Zweiter ins Finale ein. Mit einem kleinen Zwischenspurt verk├╝rze Garnreiter nach wenigen Pfeilen den Abstand zu den F├╝hrenden und verbesserte sich auf Rang 4 in der Qualifikation. Christoph Banhierl rutschte durch eine total verblasene Serie auf Rang 6 ab.

Selbstredend, dass die FSG Tacherting mit dieser Leistung in der Qualifikation auch die Mannschaftswertung entscheiden konnte. Mit 1831 Ringen werden die Sch├╝tzen von der Alz zum vierten Mal in Serie Bayerischer Mannschaftsmeister vor den Teams GS Boxdorf (1758) und SV Pang (1675)

Veronika Haidn-Tschalova schoss auch in der zweiten Runde das beste Ergebnis und erreicht das Finale gewohnt sicher.

Bei den Jugendlichen und Junioren wurde in diesem Jahr der Titel ebenfalls im Final-Modus vergeben. Wie bei den Erwachsenen darum ging es in der Qualifikation darum, unter die besten Acht zu kommen.
Moritz Wieser meisterte die Qualifikation als Bester und f├╝hrte mit 616 Ringen die Tabelle an. Noah Richter kann ebenfalls gut in den Wettkampf und lag zur Pause auf einem soliden sechsten Rang. Lediglich Lars H├╝bner tat sich etwas schwer den b├Âigen Wind richtig einzusch├Ątzen. Mit den ersten Pfeilen verlor er den Anschluss an die Spitzengruppen und lag zu Pause auf Rang 17. Die zweite Rund ging dann ordentlich ├╝ber die B├╝hne, am Ende fehlten dann 9 Punkte und 3 Pl├Ątze zum Finale. Noah Richter behauptete die Platzierung und zog als Sechster ins Finale ein.

Die Jugendmannschaft der FSG Tacherting machte es den Herren nach und entschieden die Mannschaftswertung mit(1751) Ringen f├╝r sich. Auf dem Pl├Ątzen folgen die BS Feucht (1704) und BS Neumarkt (1662)
In der Klasse Jugend weiblich erreichte Anna Westner als Sechste der Qualifikation ebenfalls das Finale.

Die Einzeltitel werden seit einigen Jahren im so genannten ÔÇ×Set-SystemÔÇť vergeben. Geschossen werden je 3 Pfeile wobei das bessere Ergebnis 2 Satzpunkte wert ist. Bei einem Gleichstand werden die Punkte geteilt. Zum Sieg ben├Âtigt der Sch├╝tze 6 Satzpunkte.
Die drei Tachertinger trafen im Viertelfinale nicht aufeinander. Christoph Banhierl musste als Sechster gegen den Dritten Mathias Mayer aus Zirndorf antreten. Mit 2 Punkten gab er nur einen Satz ab und kam eine Runde weiter.
Armin Garnreiter musste als Vierter gegen Igor Popov vom 1.M├╝nchner BC antreten. Nach einem 4:0 R├╝ckstand gewinnt Garnreiter die beiden n├Ąchsten Runden und glich zum 4:4 aus. Den f├╝nften Satz entschied der M├╝nchner mit 26:25 Ringen f├╝r sich und Garnreiter schied aus. Durch die gute Ringzahl wird er am Ende F├╝nfter.
Felix Wieser hatte als Zweiter der Qualifikation mit dem Siebten Tobias Ebenb├Âck einen vermeintlich leichten Gegner.
Aber die Windverh├Ąltnisse machten das Finale zum Gl├╝cksspiel. Wieser lag nach zwei S├Ątzen 4:0 zur├╝ck, konnte aber dann die drei n├Ąchste Runden gewinnen und zieht ins Halbfinale ein. Dort trifft er auf seinen Mannschaftskollegen Banhierl. Mit dieser Konstellation steht fest, dass ein Tachertinger in diesem Jahr um Gold schie├čen wird.

Veronika Haidn-Tschalova hat durch den Startverzicht ihrer Gegnerin unerwartet ein Freilos bekommen und zieht automatisch in die n├Ąchste Runde ein.

Anna Westner und Katharina Raab (FSG Marktoberdorf) brauchen ebenfalls f├╝nf S├Ątze ohne zu einer Entscheidung zu kommen. Nach dem 5:5 Endstand entschied Katharina Raab das Stechen f├╝r sich und wirft Westner aus dem Wettbewerb. Am Ende erreicht sie einen sehr guten Rang 6.

Ein ├Ąhnliches Schicksal ereilte den F├╝hrenden der Jugendklasse. Moritz Wieser musste erfahren, dass im Finale andere Gesetze gelten. Auch der Achte beherrscht sein Gesch├Ąft und kann dagegen halten. Je ein Fehler in Satz 2 und 3 f├╝hrte schnell zum 5:1 R├╝ckstand. Obwohl dann Satz 4 nach Tacherting ging konterte Elias Koch die letzte Runde mit 28:24 gewinnen und Wieser schied aus. Der Tabellenf├╝hrer fiel auf Rang 6 zur├╝ck.

Gl├╝cklicher verlief der Wettkampf f├╝r Noah Richter. Er bezwang erst den Tabellendritten Florian Balb aus Pang mit 6:4. Im Halbfinale traf er dann auf den Neumarkter Alexander Ni├člbeck, dem er sich nach 4 Runden mit 2:6 geschlagen geben musste. Das kleine Finale gegen den M├╝nchner Alexander Eichner ging wieder ├╝ber 5 Runden. Nach 2 Siegen und einem Remis reichten Richter im f├╝nften Satz 23 Ringe zum entscheidenden 7:3 und der Bronzemedaille bei den Bayerischen Meisterschaften.

Im Halbfinale der Herren treffen Christoph Banhierl und Felix Wieser aufeinander. Erwartungsgem├Ą├č ging Wieser mit einer 28er Runde in F├╝hrung. Banhierl steckte nicht auf. In den drei folgenden S├Ątzen hatte er die besseren Treffe und zieht mit 6:2 ins Finale ein.

Veronika Haidn-Tschalova gibt ebenfalls den ersten Satz ab, kann dann wie Banhierl dreimal in Folge punkten und kommt mit 6:2 eine Runde weiter. Im Finale, trifft sie wie im Vorjahr auf Andrea Lerzer, BS Neumark. Lerzer gewinnt Satz 1; Haidn-Tschalova gleicht nach Satz 2 aus. Doch die 28-er Runde in Satz 3 und die abschlie├čende 29-er Runde sind zu stark. Veronika Haidn-Tschalova muss sich mit Silber begn├╝gen. Der Titel geht wie im Vorjahr nach Mittelfranken.

Bei den Herren verl├Ąuft das kleine Finale zwischen Felix Wieser und dem Olchinger Mario Ribnitzky ausgeglichen. Jeder Sch├╝tze gewinnt zwei S├Ątze und eines endet unentschieden. Damit f├Ąllt die Entscheidung erst nach dem f├╝nften Satz mit einem zus├Ątzlichen Stechpfeil. Der Pfeil von Ribnitzky steckt um wenige Zentimeter n├Ąher am Zentrum. Damit geht Bronze an Ribnitzky und Wieser muss sich mit Rang vier begn├╝gen.

Im Finale um die bayerische Meisterschaft stehen sich Christoph Banhierl und Igor Popov gegen├╝ber. Trotz des R├╝ckstandes nach dem ersten Satz schie├čt Banhierl den Wettkampf seines Lebens. Fehlerlos gehen die n├Ąchsten S├Ątze mit 28 -28 -29 an den jungen Tachertinger. Mit 6:2 gewinnt Banhierl seinen ersten Landesmeistertitel.

FSG Tacherting - Teilnehmer Sonntag
Christoph Banhierl - Bayerischer Meister 2015

AG

 

22.06.2015
DEUTSCHER REKORD f├╝r die FSG Tacherting!!!

Bei der 1440 Runde in Ebersberg hat unsere Herrenmannschaft (Felix Wieser, Christoph Banhierl, Armin Garnreiter) mit 3824 Ringen den seit 1996 bestehenden deutschen Rekord um 48 Ringe erh├Âht.

CB

 
 

1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 66, 67, 68, 69

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