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Neuigkeiten aus der Welt der Tachertinger Bogenschützen

09.10.2014
European Club Team Cup 2014 in Rovereto / ITA am 4.-5.10.2014

Tachertings Sch├╝tzen haben in Rovereto beim 7. European Club Team Cup einen souver├Ąnen Auftritt gezeigt.  Mit dem Einzug der Sch├╝tzen ins Halbfinale wurden die Erwartungen bei weitem ├╝bertroffen. Die Damen-Mannschaft erreichte Rang 9. Damit ist die FSG Tacherting Europas einziger Verein, der in beiden Klassen eine top-ten Platzierung erreicht.

Durch die guten Ergebnisse in der Bundesliga war der FSG Tacherting ein Startplatz in der Champions League der Bogensch├╝tzen sicher. Durch den Neuzugang von Julia Rode zum Jahresbeginn war es m├Âglich, dass neben einer Herren- auch eine Damenmannschaft gestellt werden konnte. Am 4./5.10.2014 trafen sich in Rovereto 33 M├Ąnnern-Mannschaften und  21 Damen-Teams um Europas beste Vereinsmannschaft zu finden.

In der Qualifikation über 72 Pfeile auf der 70m Runde standen Felix Wieser, Christoph Banhierl und Armin Garneiter in einer Reihe von vielen international namenhaften Bogenschützen. Ähnlich stark besetzt war der Damenwettbewerb in dem sich Veronika Haidn-Tschalova, Kathrina Bauer und Julia Rode zu messen hatten. Beide Teams wussten genau, dass nur mit einer Spitzenleistung die Hürde zur Final-Qualifikation genommen werden konnte.

F├╝r die Herren standen am Ende der Team-Qualifikation 1897 Ringe zu Buche und mit Rang 8 in der Tabelle war der Einzug in die Gruppenphase gesichert. Kein leichtes Los f├╝r die Sch├╝tzen von der Alz, denn in der Gruppe A treffen die Mannschaften der R├Ąnge 8, 9 und 16 auf den Tabellenf├╝hrer.

Die Damen schossen 1816 Ringe und kamen mit Rang 10 ebenfalls problemlos weiter und werden in der Gruppe B eingeteilt, wo sie auf den Tabellenzweiten, und die Mannschaften von  Rang 7 und 15 treffen werden.

In der Gruppenphase treten die  vier Teams gegeneinander an. Die Rangfolge wird im Satzmodus ermittelt. Gewinnt eine Mannschaft einen Satz bekommt sie zwei Punkte. Beim Unentschieden werden die Punkte geteilt. Gewonnen hat wer als erster 5 Punkte erreicht.
Sp├Ątestens nach vier Passen ist das Match zu Ende. Haben beide Mannschaften je zwei S├Ątze f├╝r sich entschieden, wird das Match als unentschieden gewertet. Ein Stechen um den Sieg findet in der Gruppenphase nicht statt.

Im ersten Match trafen Tachertings M├Ąnner auf das italienische Team aus Varese. Mit einem klaren 6:2-Sieg war der erste wichtige Schritt gegen den Tabellen Neunten getan. Die ├ťberraschung der ersten Runde war die Niederlage des Teams aus Rennes/FRA gegen den 16. der Tabelle. Der Tabellenf├╝hrer wurde von seinen Landsleuten aus Ved├Ęne mit 6:0 unerwartet deutlich geschlagen.

Als dann im zweiten Match Rennes nur ein Remis gegen Varese schoss und Tacherting die Franzosen aus Ved├Ęne ebenfalls mit 6:0 besiegen konnten war klar, dass die f├╝hrende Mannschaft nach der Qualifikation die Halbfinalteilnahme nicht mehr erreichen konnte und vorzeitig ausgeschieden war.

Im alles entscheidenden 3. Match fand Rennes gegen die FSG Tacherting wieder ins Spiel zur├╝ck und ging klar mit 2:0 in F├╝hrung. Im zweiten Satz konnte Tacherting den Franzosen einen wichtigen Satzpunkt abnehmen. Mit dem Stand vom 3:1 ging es in die letzte Runde. Rennes schoss fehlerlos und gewinnt dieses Spiel mit 5:1.
In der parallel laufenden Begegnung zwischen Varese und Ved├Ęne ging der Sieg an die franz├Âsische Mannschaft, die wie Tacherting zwei Siege aus drei Begegnungen erzielen konnte. Das erzwungene Remis gegen Rennes brachte der FSG Tacherting die Tabellenf├╝hrung in der Gruppe A und die Qualifikation ins Halbfinale.

In der Gruppe B setzten sich die Bogensch├╝tzen aus Nimes/FRA gegen das deutsche Team aus Blankenfelde durch. Die Gruppe C wurde von der Mannschaft der SGi Welzheim gewonnen. Das slowenische Team aus Kamnik gewinnt die Gruppe D und steht als letzter Halbfinalist fest.

Die Tachertinger Damen konnten nach der guten Qualifikation nicht an die Leistung ankn├╝pfen und mussten sich erst den Polinnen aus Lucznik Zywiec und dann auch noch dem franz├Âsischen Team von Saint Aventin Casas geschlagen geben. Im letzten Match gegen die Italienerinnen von Archieri Monica k├Ânnen sie mit einem 4:4 noch einen Punkt gewinnen. Damit sichern sie sich f├╝r den n├Ąchsten Tag einen Platz in der Gruppe drei der Ranking-Round und schie├čen um die Pl├Ątze 9 bis 12.

Am Sonntagmorgen mussten die Frauen zuerst gegen den Gastgeber aus Rovereto antreten. Als es nach vier S├Ątzen 4:4 steht kommt es nun erstmals zu einem Stechen. Mit einem 24:23 konnten sich Bauer, Rode und Haidn-Tschalova gegen die Italienerinnen knapp durchsetzen.
Nach diesem Sieg geht es nun im letzen Schie├čen um die R├Ąnge 9 oder 10 - das Qualifikationsergebnis ist noch um einen Platz zu verbessern.  Als Gegner steht ihnen wieder ein franz├Âsisches Team gegen├╝ber. Nach einer Punkteteilung im ersten Satz gewinnt sowohl Tacherting als auch Sentinelle de Brionne je ein Spiel. Mit einem Kraftakt setzten Tachertings Damen alle Pfeile ins Gold und gewinnen mit einer 58-er Runde das letzte Match und gehen als Sieger der Gruppe drei aus dem Wettkampf. Eine top-ten-Platzierung beim ersten Auftritt auf europ├Ąischer Ebene ist ein respektables Ergebnis.

Im Halbfinale treffen die M├Ąnner der FSG Tacherting auf das slowenischen Team aus Kamnik, wh├Ąrend es die SGi Welzheim mit den franz├Âsischen Sch├╝tzen aus Nimes zu tun haben. Die Slowenen lie├čen Tacherting keine Chance und gewinnen klar drei S├Ątze in Serie. Welzheim kann Nimes bezwingen und zieht ins Goldfinale ein. Die Franzosen lassen im kleinen Finale nichts mehr anbrennen und setzen sich ebenfalls mit 6:0 gegen die FSG Tacherting durch.

Im Goldfinale muss sich dann auch Welzheim den Slowenen mit  6:2 geschlagen geben.

Trotz zweier Niederlagen am Ende der Europ├Ąischen Meisterschaft f├╝r Vereinsmannschaften darf dieser Wettkampf als bestes Ergebnis in der langen Vereinsgeschichte der FSG Tacherting angesehen werden. Tacherting hat es mit dieser herrausragenden Leistung als einziger Verein geschafft beiden Mannschaften unter den top-ten Vereinen Europas zu bringen.

Nicht zu vergessen ist die Einzelleistung von Kathi Bauer. Tachertings sympathische Bundesliga-Sch├╝tzin stellte mit 653 Ringen bei diesem Wettkampf einen neuen deutschen Rekord der Juniorinnen auf. In der Qualifikation musste sie sich nur der russischen Spitzensch├╝tzin Tatjana Segina geschlagen geben.
Bei den M├Ąnnern kommt Armin Garnreiter mit der pers├Ânlichen Bestleistung von 649 Ringen auf Rang 17;  Veronika Haidn-Tschalova wird bei den auf Frauen Rang 18 gef├╝hrt und Felix Wieser schie├čt 640 Ringe und liegt im Einzelbewerb auf Rang 26.

Mannschaftsfoto

 
 
 

04.10.2014
Wir trauern um Tobi Oberhauser

Heute nahmen wir Abschied von unserem langj├Ąhrigen Vereinsmitglied Tobi Oberhauser. Viel zu fr├╝h, mit einem Alter von nur 33 Jahren, kam sein Tot f├╝r uns alle sehr ├╝berraschend.
Tobi war immer f├╝r uns da, vielen Dank daf├╝r. Du bleibst uns in guter Erinnerung.
FSG Tacherting/Bogen

HH

 

03.09.2014
Deutsche Meisterschaften im Bogenschie├čen 2014 in Zeven ÔÇô Olympische Runde

Tachertings Sch├╝tzen verpassten knapp die Medaillenr├Ąnge und landeten im Mannschaftswettbewerb auf Platz 4. Veronika Haidn-Tschalova, Armin Garnreiter und Felix Wieser schafften den Einzug in die Finalrunden. Moritz Wieser konnte in der Sch├╝lerklasse A mit Rang 10 ein top Platzierung erreichen.

Dieses Jahr mussten Tachertings Sch├╝tzen zu den Deutschen Meisterschaften bis nach Zeven, einer Kleinstadt zwischen Hamburg und Bremen quer durch Deutschland reisen. Auf zwei Sportpl├Ątzen wurden gro├čr├Ąumig 60 Scheiben gestellt, auf denen 720 Bogensch├╝tzen vom 29.-31. August um die Medaillen k├Ąmpften.

Veronika Haidn-Tschalova, die Titelverteidigerin in der Damenklasse, hatte bereits am Freitag ihren Wettkampf. Auch in diesem Jahr z├Ąhlte sie zu den engsten Medaillenaspirantinnen. Nach der Vorrunde lag Veronika auf Platz vier ÔÇô die drei Spitzenpositionen wurden von ihren Berliner Nationalmannschaftskolleginnen eingenommen.  Ohne Probleme erreichte sie so mit 626 Ringen die Finalrunden der besten 32. Sowohl das 1/16 als auch das 1/8 Finale bereiteten der routinierten Sch├╝tzin keine Problem. Mit jeweils 6:2 besiegte sie Bernhardine Krauss und Nicole Duscha und zog sicher in die Runde der letzen Acht ein. Im 1/4 Finale begann dann Claudia Heilig von KKS Kirlach sicher und ging 2:0 in F├╝hrung. Im zweiten Satz konnte Veronika ausgleichen und mit dem dritten Satz wurde die erwartete 4:2 F├╝hrung erreicht. Der vierten Satz ging wieder an Heilig. Mit dem stand von 4:4 musste nun die letzte Runde die Entscheidung bringen. Dieser letzte Satz ging f├╝r Veronika Haidn-Tschalova total daneben. Mit einer abschlie├čenden 1 verschenkte sie v├Âllig unerwartet den Einzug ins Halbfinale und damit die Chance auf eine Medaille. Am Ende erricht sie Rang 6. Im Goldfinale setzte sich die erfahrene Elena Richter (BSC BB Berlin) mit 6:0  gegen  Daniela Kleesmann BS N├╝rtingen durch, die zuvor die Tabellenzweite Karina Winter (BSC BB Berlin) ins ÔÇ×kleine FinaleÔÇť geschickt hatte. Im Bronze-Finale besiegte dann Karina Winter ihre Gegnerin Claudia Heilig klar mit 6:0.

Am Samstag mussten Tachertings Herren an den Start. Erstmals in der Vereinsgeschichte haben sich mit Armin Garnreiter, Felix Wieser, Michael Reiter und Christoph Banhierl vier Sch├╝tzen zu einer Deutschen Meisterschaft qualifiziert. Armin Garnreiter und Felix Wieser fanden sehr gut in den Wettkampf und lagen nach der H├Ąlfte der Meisterschaft mit Platz 12 und 14 in der Spitzengruppe. Christoph Banhierl und Michael Reiter lagen mit knapp ihren Ergebnissen nur wenige Ringe hinter dem f├╝r den Einzug ins Finale ben├Âtigten 32. Platz. Ein starker zweiter Durchgang kann f├╝r beide den Sprung ins 1/16 Finale bringen. Nach 72 Pfeilen stand dann die Norm mit  622 Ringen zur Finalteilnehmer fest. Michael Reiter (616 Ringe) und Christoph Banhierl (610) verfehlten den Einzug ins Finale.  Armin Garnreiter und Felix Wieser beendeten ringgleich mit 636 Ringen die Qualifikationsrunde und erreichten die Pl├Ątze 16 und 17. Durch diese Platzierung stand fest, dass beide im 1/16 Finale gegeneinander antreten mussten. Das vereinsinterne Duell ging mit 6:2 an Armin Garnreiter. Felix Wieser schied als 17ter bei den Deutschen Meisterschaften aus. Im 1/8 Finale wartete mit Florian Kahllund (SSC Fockbek), dem amtierenden Europameister und Weltcupsieger (Antalya), ein schwerer Brocken. Kahllund begann das Match unerwartet schwach, so dass Garnreiter sich mit einer 27-er Passe die ersten 2 Satzpunkte sichern konnte. Im zweiten Satz glich Kahllund mit 25:24 aus. Eine starke 28-er Serie im dritten Satz brachten die 4:2 F├╝hrung f├╝r den Europameister. Der vierte Satz konnte bereits die Entscheidung bringen. Doch Armin Garnreiter blieb auf Augenh├Âhe und rang mit einem Unentschieden  dem Favoriten einen weiteren Satzpunkt ab und zwang den Europameister in den 5. und entscheidenden Satz. Die Entscheidung blieb bis zum letzten Schuss offen, denn beide Sch├╝tzen trafen mit ihren ersten beiden Pfeilen jeweils eine Neun. Nachdem Kahllund auch mit dem 3. Pfeil eine Neun schoss, hatte Garnreiter noch mit dem letzten Pfeil die Chance mit einer 10 ein Stechen zu erzwingen. Dieses Gl├╝ck war dem Tachertinger nicht verg├Ânnt. Garnreiters letzter Pfeil landete in der Acht. So kam der Europameister eine Runde weiter und Garnreiter beendete die Deutsche Meisterschaft mit einem 9. Platz. Deutscher Meister wurde Florian Floto (SV Querum) der Florian Kahllund im Goldfinale mit 6:2 deutlich bezwang. Den dritten Platz sicherte sich Thomas Hasenfu├č (SGi Seehausen) und verwies Sebastian Rohrberg (SV Dauelsen) auf Rang Vier.
Im Mannschaftswettbewerb rechnete sich die FSG Tacherting nach den guten Ergebnissen bei den Landesmeisterschaften nach vielen Jahren mal wieder eine Medaille aus. Schnell wurde klar, dass SV Querum und  Sherwood BSC Herne den Sieger unter sich ausmachen w├╝rden und BSC BB Berlin und Tacherting um die verbleibende Medaille k├Ąmpfen w├╝rden. Mit 1882 Ringen schossen die Tachertinger ihr bestes Ergebnis auf einer Deutschen Meisterschaft, blieben aber hinter Berlin, die mit 1895 Ringen Bronze holten. Der Sieg ging mit fantastischen 1932 an den SV Querum. Sherwood BSC Herne wurde mit 1913 Ringen Zweiter.

Im Nachwuchsbereich konnte Tacherting 4 Teilnehmer stellen. Noah Richter gab sein Deb├╝t in der Jugendklasse (60m). 545 Punkte reichten jedoch nicht zum Einzug in den abschlie├čenden Final-Wettbewerb.

Am Sonntag wurden zum Abschluss die Titel in der Sch├╝lerklasse auf der 40m-Distanz vergeben. Moritz Wieser, Lars H├╝bner und Phillip Kreiser nahmen sowohl am Einzel- wie auch am Mannschaftswettbewerb teil. Mit 643 Ringen und Rang 10 zeigte Moritz Wieser eine solide Leistung. Lars H├╝bner kam mit 616 Ringen auf Rang 36. In der Mannschaftswertung kamen Tachertings J├╝ngste in dem starken Sch├╝lerfeld auf Rang Zehn.

Siegerehrung Mannschaft

 
 
 

22.07.2014
Bayerische Meisterschaften im Bogenschie├čen 2014 ÔÇô 70m Runde am 19./20.7.2014 in M├╝nchen-Hochbr├╝ck

Gold f├╝r Felix und Moritz Wieser in der Sch├╝tzen- und Sch├╝lerklasse A
Silber f├╝r Veronika Haidn-Tschalova in der Damenklasse
Bronze f├╝r Armin Garnreiter ÔÇô Christoph Banhierl wird Vierter
Sch├╝tzenmannschaft gewinnt Gold; die Sch├╝ler bekommen Silber.

Etwa 380 Teilnehmer, verteilt auf drei Durchg├Ąngen,  waren  am vergangenen Wochenende in M├╝nchen Hochbr├╝ck bei den Bayerischen Meisterschaften der Bogensch├╝tzen am Start. Die FSG Tacherting war mit elf Sch├╝tzen qualifiziert.
Am Samstagmorgen begann die Meisterschaft f├╝r die j├╝ngsten Tachertinger in den Sch├╝lerklassen bereits um 8:30 mit den Trainingspfeilen. Entsprechend fr├╝h begann der Tag mit der Anreise nach M├╝nchen.
In der Sch├╝ler-Mannschaft startete Moritz Wieser, Lars H├╝bner und Philipp Kreiser. Zus├Ątzlich hatten sich noch Maxi Thalhammer bei den A-Sch├╝lern und sein Bruder Simon bei den  B-Sch├╝lern einen Startplatz gesichert.

Alle F├╝nf gelangten gut in den Wettkampf wobei  Moritz Wieser sofort an seine sehr guten Leistungen bei den vergangenen Wettk├Ąmpfen ankn├╝pfen konnte und in F├╝hrung ging.  Mit Lars H├╝bner hatte Tacherting einen weiteren top-ten-Sch├╝tzen im Team. Auch er stabilisierte sich in der Spitzengruppe.  Und als auch noch Philipp Kreiser seine Leistung abrufen konnte zeichnete sich fr├╝h ein Zweikampf um den Titel in der Mannschafts-Wertung zwischen den BS Feucht und der FSG Tacherting ab. Zur H├Ąlfte lag Tacherting knapp mit 952:934 Ringen zur├╝ck. Als aber im zweiten Durchgang Feucht zulegen konnte vergr├Â├čerte sich der Abstand und die FSG Tacherting durfte sich mit  1861 Punkten ├╝ber eine Silbermedaille freuen. Die BS Feucht erreichen als Sieger 1925 Ringe. Bronze geht an KPSG Cadolzburg mit  1813 Ringen.
Im Einzelwettbewerb vollzog Moritz Wieser einen Start-Ziel-Sieg. Obwohl Steven Schulz, SV Bavaria Thulba den 5-Punkte-R├╝ckstand zu Beginn des zweiten Durchganges auf 2 Ringe reduzieren konnte, besann sich Moritz auf seine St├Ąrken und konterte mit zwei nahezu perfekten Serien. Fast alle seine Pfeile trafen in dieser Phase die 10, so dass nach einer sicheren Schusspasse das Ergebnis auf  669 Ringe angestiegen war; der Vorsprung auf Schulz (656) wurde auf 13 Punkte ausgebaut. Platz 3 geht an Christian Rister, BS Feucht (644). Lars H├╝bner erreichte mit 609 Ringen Rang Zehn; mit zwei ausgeglichenen Durchg├Ąngen lag Philipp Kreiser mit 583 Punkten auf Platz 18. Auch Maxi Thalhammer konnte sein bestes Ergebnis dieser Saison bei der Bayerischen schie├čen. Mit 539 Ringen wurde er 32er. Sein Bruder Simon landete mit 497 Ringen und Platz 21 im Mittelfeld er B-Sch├╝ler.

In der Jugendklasse war mit Noah Richter am Nachmittag nur ein Tachertinger am Start. Auch Noah begann im ersten Durchgang stark und konnte die ber├╝chtigten Windverh├Ąltnisse gut einsch├Ątzen. Mit  298 Ringen und Rang 3 ging es in die Pause. Im zweiten Durchgang h├Ąuften sich kleine Fehler und mit 579 Ringen und Rang sechs war die Zielmarke erreicht. Das Ergebnis sollte zur Zulassung zu den Deutschen Meisterschaften Ende August in Zeven reichen.

Die Titel in den Sch├╝tzen- und Damenklassen wurden am folgenden Sonntag in einem Final-Modus ausgeschossen. F├╝r die FSG Tacherting waren mit Felix Wieser, Christoph Banhierl, Michael Reiter und Armin Garnreiter vier starke Sch├╝tzen und mit Veronika Haidn-Tschalova in der Damenklasse eine Favoritin qualifiziert.  Alle Teilnehmer konnte ihre Leistung abrufen und  so f├╝hrten nach dem ersten Durchgang Veronika Haidn-Tschalova (319) die Damenklasse und Felix Wieser (320) bei den Herren in der Qualifikationsrunde. Nur knapp dahinter lauerten Daniel Hartmann (BS Feucht), Armin Garnreiter (je 317) sowie Oliver Obst (BS Neumarkt) und Christoph Banhierl (je 316). Nur Michael Reiter hatte einen schwarzen Tag erwischt. Mit 285 Ringen blieb er deutlich unter seinen Erwartungen. Als er dann aber mit  306 Ringe in der Folge sich deutlich steigerte war in Summe Rang 14 erreicht. Mit 591 Ringen muss er um die Teilnahme an der Deutschen bangen.

Im zweiten Durchgang schoss Veronika wieder das beste Ergebnis der Damen und wurde ihrer Favoritenrolle gerecht. Als Tabellenf├╝hrerin zog sie ins Finale der besten acht Teilnehmer ein.

Bei den Herren steigerte sich Christoph Banhierl im zweiten Durchgang auf 320 Ringe und nahm in der letzen Passe Armin Garnreiter die F├╝hrung ab. Dieser hatte die kleine Schw├Ąche von Felix Wieser nach der Pause genutzt und sich in F├╝hrung geschossen. Doch Wieser hatte das bessere Ende und ├╝berholte Garnreiter mit den letzten Pfeilen wieder. Nie zuvor konnte ein Verein die ersten drei Pl├Ątze bei eine Bayerischen Meisterschaft f├╝r sich einnehmen ÔÇô am Ende lautete die Rangfolge der Qualifikationsrunde Banhierl 636 ÔÇô Wieser 634 ÔÇô Garnreiter 633 Ringe und es stand drei Tachertinger im Finale.

Selbst redend, dass die FSG Tacherting mit dieser Leistung auch die Mannschaftswertung f├╝r sich entscheiden konnte. Mit dem Landesrekord von 1903 Ringen gewinnen die Sch├╝tzen von der Alz zum dritten Mal den Titel in Serie vor dem 1. M├╝nchner Bogen Club (1818) und GS Boxdorf (1777).

Die Einzeltitel werden seit einigen Jahren im  so genannten ÔÇ×Set-SystemÔÇť vergeben. Geschossen werden je 3 Pfeile auf 70 m wobei das bessere Ergebnis 2 Punkte wert ist. Bei einem Gleichstand werden die Punkte geteilt. Zum Sieg ben├Âtigt der Sch├╝tze 6 Gewinnpunkte.
Die drei Tachertinger Christoph Banhierl, Felix Wieser und Armin Garneiter konnten ihre Viertelfinal-Gegner  sicher besiegen. Banhierl setzte sich mit einem klaren  6:0 gegen den M├╝nchner Kobler durch. Garnreiter verliert zwar das erste Match ÔÇô aber drei Siege in Folge gegen den Zirndorfer Mathias Mayer f├╝hren zu einem deutlichen 6:2 Sieg. Wieser tat sich gegen den Mittenwalder Michael Kuffer schwer. Zweimal geht Kuffer in F├╝hrung, doch Wieser kann immer wieder ausgleichen. Erst der 5. Satz bringt die Entscheidung zu Gunsten von Felix Wieser und es stehe drei Tachertinger Sch├╝tzen im Halbfinale.
In der Damenklasse r├╝ckt Veronika Haidn-Tschalova ohne gr├Â├čeren Widerstand ins Gold-Finale ein. Mit 6:0 gewinnt sie das Viertelfinale gegen Endrizzi, Silvia, (SV Frankonia Neuses) im Halbfinale gibt sie zwar einen Satz ab ÔÇô gewinnt aber sicher mit  6:4 gegen Zellner, Petra (SV Pang)

Im Halbfinale stehen sich Christoph Banhierl und Oliver Obst sowie Felix Wieser und Armin Garnreiter gegen├╝ber. Nachdem Banhierl und Obst je ein Match gewinnen konnten zieht Obst nach dem 2:2 an und entscheidet die beiden n├Ąchsten Runden f├╝r sich.
In der andern Begegnung zwischen Wieser und Garnreiter steht es nach zwei Runden ebenfalls ausgeglichen 2:2 ÔÇô hier setzt sich dann Felix Wieser mit 6:2 durch und wird gegen Oliver Obst um Gold schie├čen.

Im kleinen Finale um Bronze beginnen Banhierl und Garnreiter je mit einer 25-er Runde und teilen sich die Punkte. Mit der folgende 29-er Serie gehr Garnreiter mit 3:1 in F├╝hrung und als dann Banhierl im vierten Spiel durch einen schwachen Schuss den Ausgleich verschenkt reicht Garnreiter ein Unentschieden zu Bronze. Auch das letzte Match geht auf das Konto des Routiniers ÔÇô Garnreiter gewinnt Bronze und Banhierl erreicht als Vierter der Bayerischen Meisterschaft sein bestes Resultat.

In den beiden Gold-Finals der Damen und Herren gehen die beiden Tachertinger Haidn-Tschalova und Wieser schnell mit zwei guten Passen 4:0 in F├╝hrung und alles sieht nach einem kurzen Vergn├╝gen aus. Aber dann kontern sowohl Andrea Lerzer bei den Damen als auch Oliver Obst bei den Herren (beide BS Neumarkt) und gleichen zum 4:4 aus. Im entscheidenden letzten Satz kann sich Felix Wieser mit einem knappen 25:24 den ersten Landesmeistertitel sicher.

Beide Damen schie├čen mit 25:25 das gleiche Ergebnis und es kommt beim Endstand von 5:5 zu einem Stechen mit einem Pfeil. Der bessere Treffer entscheidet ├╝ber den Titel.
Diesen Finalschuss platziert Andrea Lerzer n├Ąher am Zentrum und wird Bayerische Meisterin 2014. Veronika Haidn-Tschalova muss sich mit Silber begn├╝gen.

AG

 

13.07.2014
Tachertinger Dominanz in Augsburg

Neun Tachertinger Sch├╝tzen machten sich trotz schlechtem Wetter auf den Weg nach Augsburg und dominierten die Ergebnislisten. Felix Wieser gewinnt das Finalschie├čen gegen die Vereinskollegen.

Die FSG Tacherting war auf dem 5. Augsburger Einladungsturnier mit 9 Sch├╝tzen stark vertreten. Obwohl es am Morgen noch nach Regen ausgesehen hat, hielt das Wetter den ganzen Tag und sorgte so f├╝r optimale Bedingungen. Dies konnte man auch in den Ergebnislisten sehen. In der Herrenklasse f├╝hrte Armin Garnreiter (637 Ringe) vor den Vereinskollegen Felix Wieser (635 Ringe), Christoph Banhierl (626 Ringe) und Michael Reiter (608 Ringe) die Tabelle an. Die vier Tachertinger sorgten durch souver├Ąne Leistungen im Finalschie├čen f├╝r ein vereinsinternes 1/2 Finale, welches Felix Wieser f├╝r sich entschied. Gefolgt von Armin Garnreiter, Christoph Banhierl und Michael Reiter.

Auch der Nachwuchs der FSG zeigte in Augsburg sein K├Ânnen. Moritz Wieser gewann in der Sch├╝lerklasse A mit 671 Ringen, Lars H├╝bner belegte in der selben Klasse mit 616 Ringen den dritten Platz. Noah Richter schaffte es mit 585 Ringen auf den zweiten Platz in der Jugendklasse.

Mit 1898 Ringen wurde an diesem Tag auch ein neuer Mannschaftsrekord aufgestellt. Nat├╝rlich wurde damit auch die Mannschaftswertung in der Herrenklasse gewonnen. Die zweite Herrenmannschaft schaffte es mit Michael Reiter, Florian Weinmaier und Tobias Weinmaier auf Platz drei. Kurz gesagt es war ein erfolgreicher Wettkampf f├╝r die FSG und auch eine gute Trainingsm├Âglichkeit f├╝r die Bayerische Meisterschaft, welche n├Ąchstes Wochenende in M├╝nchen stattfindet.

MR

 
 

1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 66, 67, 68

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