Offizielles Foto der FSG Tacherting
DieFinals2025 - Gold für das Herren Team & Master Mixed Team
meisterschaft
09.08.2025

Zwar passten die äußeren Bedingungen nicht immer bei „DieFinals“, welche in diesem Jahr vom 31.07-03.08.2025 in Dresden stattfanden. Bei wechselnden Wetterbedingungen brachten sie bereists am Auftakt Tag die ersten Deutschen Meister im Mixed Team hervor: Elke Zauner und Armin Garnreiter (FSG Tacherting) siegten in der Recurve Masterklasse. Bronze ging an Marzena und Mario Wrodarczyk, welche für ihren Heimatverein die SG Hubertus Hörlkofen e.V. in den Mixed Wettbewerben starteten. Nach der Qualifikation sah es sehr vielversprechend aus. Die beiden Duos Elke Zauner und Armin Garnreiter waren auf Rang 3 (1172 Ringe) und Silvia Schulz und Ludwig Stammberger auf Rang 6 (1116 Ringe).

 

Elke Zauner und Armin Garnreiter setzten sich im Achtelfinale souverän gegen das Duo der SGi Gärtlingen durch, 6:0 Punkte. Für Silvia Schulz und Ludwig Stammberger lief es nicht ganz so gut. Sie mussten sich mit 2:6 Punkten gegen die TSV Holm geschlagen geben. Im Viertelfinale ging es nun für das verbleibende Tachertinger Duo gegen die TSV Holm. Mit 28:30; 25:32, 37:32; 32:27 Ringen gelang ihnen ein ComeBack ins Stechen. Dort setzten sich Armin und Elke mit starken 19:18 Ringen durch. Damit gelang den Beiden der Einzug in das Halbfinale. Dort ging es gegen die SG Hubertus Hörlkofen e.V. nun um den Einzug in das Goldfinale. Mit konstanten Leistungen schafften sie es. Nach 37:27; 33:34; 33:30; und 34:34 Ringen stand es 5:3 Punkte für die Schützen aus dem Chiemgau. Somit ging es für Armin und Elke anschließend um die Goldmedaille. Im entscheidenden Match um den Titel machten die beiden kurzen Prozess mit dem Duo des SV 1919 Arolsen. Mit 31:28; 35:32; 34:28 Ringen zeigten sie konstant ihre Dominanz und beendeten das Match souverän mit 6:0 Punkten. Damit schafften die beiden den Sprung nach ganz oben auf das Podest.

 

Titelverteidigung von Armin und Elke in der Master Mixed Team Klasse Bild@Eckhard Frerichs

 

Auch in die Finalrunden der Deutschenmeisterschaft Team & Mixed Team schaffte es das Tachertinger Mixed Team aus Felix Wieser und Balbina Kellerer. In der Qualifikation lagen erwartungsgemäß die mit Nationalkaderathleten bestückten Duos vorne. Die BSG Raubling (Kathi Bauer & Moritz Wieser) führte mit 1330 Ringen das Ranking an, gefolgt von den Schützen der SGi Ditzingen. Das Tachertinger Duo (1201 Ringe) folgte auf Rang 12.

 

Allerdings war für die Beiden bereits im Achtelfinale Schluss. Sie unterlagen mit 3:5 Punkten dem Duo des PSV München. Kathi und Moritz schossen sich mit 5:3 Punkten gegen die SSC Fockbeck auf das Podest und gingen mit Bronze nach Hause. Der Sieg ging an das Duo der BSG Ebersberg (Elisa Tartler und Max Weckmüller), welche sich im Finale gegen die SGi Ditzingen durchsetzten (Jonathan Vetter und Elina Idensen).

 

Dieses Jahr war die FSG Tacherting auch mit Mixed Mannschaften in der Jugendklasse vertreten. Lilli Stammberger und Gabriel Lamprecht erreichten in der Qualifikation Rang 10 (1061 Ringe). Kate Meyer und Jakob Schiegg erreichten Rang 13 (1013 Ringe). Lola Ankenbrand und Emilian Öllerer erreichten Rang 16 (938 Ringe). Damit waren alle Teams für das Achtelfinale qualifiziert. Dort setzten sich Lilli und Gabriel souverän mit 6:0 Punkten gegen die SV Erfurt West 90 durch. Für die anderen beiden Mixed Teams war im Achtelfinale Schluss. Sie beendeten den Wettkampf auf Rang 9. Für Lilli und Gabriel ging es jetzt gegen das Duo des Hohner SV um den Einzug in das Halbfinale. Mit 32:34; 38:31; 31:23; und 28:33 Ringen stand es unentschieden zwischen den beiden. Im Stechen unterlag das Tachertinger Duo mit 16:19 Ringen gegen die Schützen der Hohner SV. Lilli und Gabriel beendeten die Meisterschaft auf einem starken 5. Platz. Der Sieg in der Jugendklasse ging an das Team der SGi Ditzingen welche sich im Stechen gegen das Duo der BSSC Olympia durchsetzte.

 

Die Schützen der FSG Tacherting auf dem Wettkampffeld in Dresden

 

Auch in der Mannschaftswertung Recurve Ü18 männlich waren Teams der FSG vertreten. Dort führte die Tabelle die erste Mannschaft der FSG an, welche aus Felix und Moritz Wieser sowie Matthias Mayer bestand. Die zweite Tachertinger Mannschaft, mit Markus Buchner, Andreas Fischer sowie Josef Lamprecht (1487 Ringe), folgte auf Rang 24. Durch ihren Platz an der Tabellenspitze war die erste Mannschaft der FSG für die Finalteilnahme qualifiziert. Auch hier kamen die besten 16 Mannschaften aus der Qualifikationsrunde in das Achtelfinale.

 

Die FSG Tacherting startete souverän gegen die Schützen der ASC Göttingen 53:46; 53:49; 56:43 Ringen, damit setzten sie sich mit 6:0 Punkten durch. Im Anschließenden Match gegen die BSG Ebersberg schossen die Tachertinger Jungs gleich groß auf, 58:54; 56:44; 52:46 Ringe. Auch hier setzte sich die Mannschaft der FSG mit 6:0 Punkten durch. Im Halbfinale trafen Moritz und Co. auf die fünfplatzierte Mannschaft in der Qualifikation die TS 1861 Bayreuth. Mit konstanten Leistungen behielten die Chiemgauer stehts die Oberhand (53:47; 58:52; 51:49 Ringen 6:0 Punkte).

 

Im Goldfinale gegen die Schützen des Sherwood BSC Herne kam es zu einer Wiederauflage des diesjährigen Bundesligafinales. Doch dieses Mal machten die Tachertinger kurzen Prozess. Mit 6:0 Punkten und 53:50; 55:53; 57:53; Ringen holten sie souverän die Goldmedaille.

 

Matthias Mayer, Moritz und Felix Wieser holen sich den Deutschen Meistertitel vor der Semperoper in Dresden. Bild@Eckhard Frerichs

 

Bei den Recurve Master Männern ging die FSG Tacherting mit Altmeister Armin Garnreiter, Mario Wrodarczyk und Ludwig Stammberger an den Start. Mit guten Leistungen von 1800 Ringen in der Qualifikationsrunde, platzierten sie sich in der Tabelle auf Rang 6. In den Masterklassen startete die Finalrunde bereits mit dem Viertelfinale. Damit war die Mannschaft der FSG mit ihrem sechsten Platz qualifiziert. Dort trafen sie auf die Sieger aus dem Vorjahr, die TuS GW-Holden. Davon unbeeindruckt setzte sich das Tachertinger Team souverän mit 6:0 Punkten durch und zog in das Halbfinale ein. Mit der TSV Jahn Freising wartete dort bereits der zweitplatzierte des Vorjahres. Hier verlief das Match zwischen den beiden Mannschaften ausgeglichener. Mit 52:52; 52:52; 43:53; und 53:46 Ringen kam es zu einem Stechen zwischen den beiden Mannschaften. Mit starken 28 Ringen konnten sich Armin und Co. behaupten und zogen in das Goldfinale ein. Es wartete kein leichter Gegner auf sie in dem Goldfinale. Ihre Kontrahenten die BC Oberauroff hatten die Qualifikationsrunde gewonnen und mit 1885 Ringen einen neuen Deutschen Rekord aufgestellt. Dort hatte das Tachertinger Team leider mit 0:6 Punkten das Nachsehen und gingen mit der Silbermedaille nach Hause.

 

Silber für die Herren Master Mannschaft Bild@Eckhard Frerichs

 

Der Recurve Master Damenmannschaft erging es ähnlich wie ihren männlichen Kollegen. Sie stellten in der Qualifikationsrunde mit 1785 Ringen einen neuen deutschen Rekord auf, und trafen dadurch im Halbfinale auf die Mannschaft der BCS Reuth. Nach einem guten Start in das Match konnten die Tachertinger Damen mit 4:0 Punkten in Führung gehen (47:44; 49:45 Ringe), doch das Team aus Reuth konnte mit 47:48 und 44:49 Ringen ausgleichen. Damit gab es ein Stechen um den Einzug in das Goldfinale. Mit starken 28 Ringen ließen es sich die Tachertinger Damen nicht mehr nehmen und sicherten sich den Einzug in das Goldfinale (23 Ringe von der BCS Reuth).

 

Im Goldfinale trafen sie auf die Damenmannschaft der SVE Bad Salzdetfurth. Einmal konnten sie eine schwache Passe ihrer Kontrahentinnen ausnutzen, um sich zwei Punkte zu sichern. Doch das Team aus Niedersachsen hatte meistens den entscheidenden Ring mehr. Mit 2:6 Punkten unterlag die Tachertinger Mannschaft und ging auch mit der Silbermedaille nach Hause.

 

Elke Zauner, Marzena Wrodarczyk und Silvia Schulz holen Silber und den Deutschen Rekord Bild@Eckhard Frerichs

 

In der Jugendklasse männlich war das Tachertinger Team aus Gabriel Lamprecht, Emilian Öllerer und Jakob Schieeg mit Ihrem sechsten Platz in der Qualifikationsrunde ebenfalls für die Finalteilnahme qualifiziert. Sie trafen dort auf das drittplatzierte Team der Qualifikation die Mannschaft der SGi Ditzingen. Mit 45:55; 43:46; 43:52 Ringen war für sie im Viertelfinale Schluss. Sie unterlagen der Mannschaft aus Baden-Württemberg mit 0:6 Punkten.

 

In der Jungendklasse weiblich starteten die Finalrunden gleich mit dem Halbfinale. Für das Tachertinger Jungendteam aus Lilli Stammberger, Kate Meyer und Lola Ankenbrand ging es gleich im ersten Match gegen die Tabellenführer aus Berlin (BSSC Olympia) um den Einzug in das Goldfinale. Mit 45:48; 50:47; 50:53; und 48:50 Ringen konnten sie mit der Mannschaft aus der Hauptstadt mithalten mussten sich aber am Ende mit 2:6 Punkten geschlagen geben. Für Sie ging es gleich im Anschluss gegen die Mannschaft der SGi Ditzingen um die Bronzemedaille. Dort konnten sie mit starken 50 Ringen zum Auftakt gleich die ersten zwei Punkte holen. Das Team aus Ditzingen kämpfte sich zurück und konnte mit 39:47; 45:49; und 43:49 Ringen das Match für sich entscheiden. Die Tachertinger Jungend verpasste leider den Sprung auf das Podest bei der Deutschen Meisterschaft.

 

Starker Auftritt der Tachertinger Jugend bei „DieFinals“

 

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