Am 1⃣9⃣. Juni gilt´s! Dann werden die 3⃣ letzten Team-Quotenplätze für Tokio verteilt. Unsere Bogen-Männer wollen 1⃣ davon 👉 bit.ly/Olympia-Quali-… @SID_Sportnews @dpa_sport @TeamD @ZDFsport @sportschau @fsgtacherting @NDRsport @BR24sport @SZ_Sport @FAZ_Sport @worldarchery
Moritz Wieser startet voll durch - Bronze bei EM in Antalya
Die Erfolgsstory der Tachertinger Bogenschützen nimmt kein Ende. Für Moritz Wieser geht sie offenbar in eine immer unfassbarere Phase. Der 20-jährige FSG-Athlet gewann nämlich bei der Europameisterschaft in Antalya (Türkei) sensationell die Bronzemedaille. Doch damit nicht genug: In der Weltrangliste machte er dank dieses Wahnsinns-Erfolgs einen Riesensatz vom 89. auf den 23. Platz.   Erfolgreich war am Wochenende jedoch nicht nur Moritz Wieser, sondern auch sein Bruder Felix und  Katharina Bauer aus Raubling, die beim Highlight „Die Finals 2021“ in Berlin die Ränge 3 beziehungsweise 1 belegten. Moritz Wieser setzte sich im kleinen EM-Finale gegen seinen deutschen Teamkollegen Florian Unruh (SSC Fockbek/feierte einen Tag danach seinen 28. Geburtstag) klarmit 6:0 (29:28, 29:27,28:27) durch und krönte damit seine formidablen Vorstellungen bei diesen kontinentalen Titelkämpfen.   „Das waren ganz starke Leistungen der beiden“, freute sich auch Chef- Bundestrainer Thomas Abel. Gold ging an den Spanier Pablo Acha, der sich  im Finale mit 6:4 gegen den Russen Galsan Bazarzhapov behauptete.   Damit haben die deutschen Bogenschützen bereits vier Quotenplätze für die Olympischen Spiele in Tokio sicher – so viele wie letztmals 2004. Die Männer können sogar noch weitere holen. Dazu müssten sie beim letzten Team-Quotenplatzturnier in Paris (Samstag, 19. Juni) einen der ersten drei Plätze belegen.   Nachdem Moritz Wieser schon bei der EM-Qualifikationsrunde für eine Überraschung gesorgt hatte, setzte der Tachertinger nun bei der EM noch einen drauf. Zu Beginn des Duells um Rang 3 war er zwar noch etwas angespannt, doch er jagte gleich seinen ersten Pfeil in die Zehn. Von da an konnte er sofort seine Leistung abrufen. Keiner seiner neun Finalpfeile war schlechter als eine Neun, fünfmal schlugen sie perfekt in der Scheibenmitte ein. Damit ließ der FSG Athlet seinem Widersacher Unruh nur wenige Chancen auf Punkte und schaffte in seinem ersten Jahr bei den Herren gleich den Sprung aufs internationale Podest.   Bild @archery europe   „Ich bin überwältigt. Mit so einem Erfolg habe ich nicht gerechnet“, freute sich der Bronze-Held aus dem nördlichen Chiemgau, der gleich in seinem ersten Herren-Jahr voll durchstartet.   Bundestrainer Oliver Haidn konnte auch insgesamt mit der EM-Ausbeute seiner Schützlinge zufrieden sein. Neben der Einzelmedaille für Moritz Wieser gewann das Damen-Trio Michelle Kroppen (SV GutsMuths Jena), Lisa Unruh (BSC BB Berlin) und Charline Schwarz (BS Feucht) im Team die Silbermedaille. Im Finale gab es eine äußerst unglückliche 3:5 (51:52, 53:51, 52:54, 55:55)-Niederlage gegen Russland – nach einer Fehlentscheidung. „Ein Stechen wäre der gerechte Lohn gewesen“, so Bundestrainer Haidn. „Wir sind nicht glücklich über diese Fehlentscheidung der Kampfrichterin. Aber wir fahren stolz nach Hause.“ Positiv außerdem in der Türkei war: Florian Unruh holte den Einzel-Quotenplatz für die Olympischen Spiele.    Von Christian Settele und Michael Reiter   Bild @archery europe   Ergebnisse   Offizielle Bildergalerie
11.06.2021international
Nika auf Platz 4 beim Grand Prix in Porec
Vom 16-21.03.2021 fand in Porec (Kroatien) der Europäische Grand Prix im Bogenschießen statt. Mit dabei, die Tachertinger Bundesliga Schützen, Katharina Bauer, Veronika Haidn-Tschalova, Johannes Maier sowie Moritz und Felix Wieser. Für Moritz Wieser war dies der erste Internationale Einsatz, in der Herrenklasse, für die deutsche Nationalmannschaft.   Mortiz Wieser gibt sein Internationales Debüt bei den Herren Der Grand Prix war der Auftakt für die letzten Wettkämpfe vor den Olympischen Spielen. Entsprechend nutzten viel Schützen die Möglichkeit wieder Wettkampferfahrung zu sammeln um bei den anstehenden Qualifikationsturnieren noch einen Quotenplatz für die Spiele zu ergattern. 13 Schützen der Top50 Weltweit waren beim Grand Prix vertreten. Bei frühlingshaftem Wetter konnten die Tacheringer Schützen ihre konstanten Leistungen abrufen. Souverän platzierten sich alle im oberen Tabellendrittel und brachten sich so in eine gute Ausgangslage für die Finalrunden.   „Es war ein schönes Gefühl wieder an Wettkämpfen teilzunehmen, das ist auch nicht mit dem Training vergleichbar“   Moritz Wieser über den Grand Prix Für viele war es der erste Wettkampf nach einer langen Pause. Dies und ein tückischer, wechselnder Wind gestalteten die Finals besonders spannend. Nachdem einige international bekannte Schützen, bereits in den ersten Matches scheiterten, herrschte eine „Dicke Luft“ auf dem Wettkampffeld. Alles war möglich. Felix Wieser startete durch seine gute Position in der Qualifikation (Rang 7 659 Ringe) gleich im 1/16 Finale gegen den Olympia Silbergewinner von 2016 Jean-Charles Valladont (World Ranking 46). Nach einem Punktverlust im ersten Satz, steigerte sich Felix kontinuierlich. Mit starken 29 Ringen (von 30 Möglichen), ließ Felix dem Franzosen wenig Spielraum für Fehler. Mit 6:2 Punkten sicherte sich der Tachertinger den Einzug ins 1/8 Finale. Dort traf er auf seinen Teamkollegen aus der Bundesliga, Johannes Maier. In einem völlig offenen Match behielt Felix zum Schluss die Oberhand und schaffte den Einzug ins ¼ Finale. Leider musste er sich Mete Gazoz mit 3:7 Punkten geschlagen geben. Moritz Wieser startete nach Rang 20 in der Qualifikation im 1/24 Finale gegen Duchon Miroslav aus der Slowakei. Im Match fand er schnell seinen Rhythmus und empfahl sich mit 7:1 Punkten für die nächste Runde. Moritz, welcher sich bereits an den schwierigen Wind gewohnt hatte, konnte dies im anschließenden Match zu seinem Vorteil nutzen. Sein Kontrahent Jacquey Clement wartete auf die Windstille, um seinen Pfeil zu schießen. Moritz hingegen wusste, wo er anhalten musste, damit sein Pfeil die 10 auch bei Wind trifft. 6:2 Punkte stand es am Enden für den jungen Schützen aus Tacherting. Er unterlag erst im ¼ Finale dem späteren Sieger Tsynguev Beligto aus Russland mit 2:6 Punkten. In der Qualifikationsrunde der Damen platzierte sich Kathi mit 651 Ringen auf Rang 8, dicht gefolgt von Nika (648 Ringe) auf Platz 12. In den Finalmatches scheiterte Kathi im 1/16 Finale an Marchenko Veronika (Ukraine) mit 3:7 Punkten. Nika konnte die ersten Matches souverän für sich entscheiden. Im 1/8 Finale gegen Rodionova Polina (Ukraine) ging es ins Stechen. Beide Damen schossen Ihren Pfeil gekonnt in die Zehn. Der Kampfrichter deutete Polina schon als Siegern, doch sein Augenmaß täuschte Ihn. Nach dem Messen beider Pfeile stelle sich heraus, dass beide gleich weit vom Zentrum entfernt waren. Es war noch nichts entschieden und das Stechen ging in die nächste Runde. Nach dieser Verwirrung setzten beide Damen den nächsten Stechpfeil in die 8. Doch dieses Mal war der Pfeil von Nika näher an der Mitte, damit sicherte Sie sich den Einzug in die nächste Runde. Nika konnte Ihre Siegesserie fortsetzen und scheiterte erst im Halbfinale an Pavlova Anastasia aus der Ukraine. Am Ende des Tages erreichte Nika Platz 4.  Am 31.03. geht es für die Kaderschützen wieder an den Olympiastützpunkt in Berlin. Dort wird eine interne Qualifikationsrunde für die Olympischen Spiele in Tokio ausgeschossen. Im Anschluss weiter zum nächsten Trainingswettkampf in die Türkei, der jedoch auch auf demselben Platz geschossen wird, wie die diesjährigen Europameisterschaften Anfang Juni. Dort gibt es die Chance auf einige der letzten verbliebenen Plätze für die Spiele. Die deutsche Herrenmannschaft, kann sich, bei der EM, Ihre drei Quotenplätze nach Tokio noch verdienen.   Bericht Archery Europe   Ergebnisse   Offizielle Bildergalerie
04.04.2021international
Training im Corona-Jahr: PFEILE AUS DER BOX
Wie die FSG Tacherting aufgrund der Corona-Krise neue, pfiffige Wege gefunden hat, ihren Spitzenathleten (fast) optimale Trainingsbedingungen zu ermöglichen.   Ein Artikel von Thomas Kilchenstein erschienen in der Faszination Bogen.   Neulich hat sich Helmut Huber, Coach der Bundesligamannschaft aus Tacherting, noch einmal mit gemischten Gefühlen an das Bundesligafinale vor knapp einem Jahr erinnert, in Wiesbaden war das, und seine Schützen, ob zwar als Mannschaft einer der Favoriten, waren da „nur“ auf einen undankbaren vierten Platz gekommen. Im Halbfinale war man gescheitert, ausgerechnet am BC Villingen-Schwenningen, ein Team, das man in der Bundesliga-Vorrunde zuvor meist beherrscht hatte. „Und im kleinen Finale fehlte uns dann die rechte Motivation, die Niederlage im Halbfinale hatte uns einen Knacks versetzt“, sagt Helmut Huber, er klingt immer noch wehmütig.   Aber immerhin war das noch ein sportlicher Wettbewerb mit Fans auf den Rängen, konnten die Sportler zum Wettstreit antreten, hatte die Pandemie noch nicht alles lahm gelegt. Bogenschießen vor Zuschauern, die Schützen dicht an dicht an der Schießlinie – irgendwie wirkt das alles sehr weit weg, fast wie aus einer anderen Epoche, dabei ist es keine zwölf Monate her.   Die Tachertinger Brüder Moritz (li.) und Felix Wieser trainieren auch im Winter auf die Olympische Distanz von 70m.     Quartett mit Olympia-Hoffnungen.   Dass das Finale in Wiesbaden Mitte Februar einer der letzten Höhepunkte dieses so ungewöhnlichen Sportjahres 2020 bleiben sollte, hatte seinerzeit natürlich kein Mensch gedacht. Doch dann trat das Virus auf den Plan, und alles, was geplant war, wurde zur Makulatur – unter anderem mussten sogar die Olympischen Spiele in Japan um zwölf Monate verschoben werden.    Felix Wieser: „Wenn die Olympischen Spiele stattfinden, will ich in meiner Bestform mitmischen.“   Ein knappes Jahr später sind die Hallen immer noch zu, die Spiele sollen Ende Juli 2021 beginnen, die Trainingsbedingungen für die Athleten sind angesichts des strengen Lockdowns sicherlich nicht optimal, gerade für jene Schützen, die sich noch berechtigte Hoffnungen auf eine Teilnahme in Japan machen können. Bei der FSG Tacherting trifft dies die komplette Bundesliga-Mannschaft mit Katharina Bauer und Veronika Haidn-Tschalova bei den Damen sowie Johannes Maier und die Gebrüder Wieser, Felix und Moritz, bei den Herren, allesamt vielfach ausgezeichnete Kaderschützen. Aber auch sie hat Covid-19 im Griff, nicht dass sie erkrankt wären, aber ein halbwegs geordnetes Training unter Wettkampfbedingungen ist nur sehr schwer möglich. Zwar steht die Schießhalle in der Gemeinde unter Corona-Bedingungen zur Verfügung, aber was tun, wenn eigentlich die 70-Meter-Distanz trainiert werden soll, eine Distanz, die auch in Japan bewältigt werden muss?   Moritz Wieser: „Schießen ist ein Teil meines Lebens, meine Leidenschaft, mein Tagesablauf ist darauf ausgerichtet.“   Der Weg zur Scheibe verläuft im Schnee eingleisig.     Frühe Planung für den Winter. Da haben sich die Tachertinger Schützen etwas Feines ausgedacht. Der Verein aus der knapp 6.000 Bewohner zählenden Gemeinde am Chiemsee hatte nämlich schon früh erkannt, dass man sich in „diesem verrückten Covid-19-Jahr“, wie Huber sagt, etwas einfallen lassen muss. Besondere Anlässe erfordern besondere Maßnahmen sozusagen, und dass im Herbst die zweite Welle mit all den aus dem Frühjahr bekannten Kontaktsperren, Lockdowns und anderen gravierenden Einschränkungen auf Deutschland hereinbrechen werde, dazu musste man kein Hellseher sein. Um somit den Schützinnen und Schützen aus den Nationalkadern ordentliche Trainingsbedingungen zu ermöglichen, musste eine Möglichkeit geschaffen werden, wie man die olympische Entfernung auch über die Wintermonate trainieren kann.    Trainer Helmut Huber: „Wir müssen für unsere Besten auch Trainingsmöglichkeiten im Winter planen.“    Die Krux dabei: Die Tachertinger Bogenschützen verfügen nicht über eine Halle, in der man die 70-Meter-Distanz trainieren kann. „So ein Schießjahr wie 2020 haben wir noch nie erlebt“, sagt Huber. Immerhin stellten sie im Sommer noch eine virtuelle Jahresmeisterschaft mit gemeinsamem Finale auf die Beine, aber natürlich mit Einschränkungen und nach dem offiziellen Corona-Hygieneplan. Doch bald war ihm und seinen Mitstreitern klar: „Wir müssen für unsere Besten auch Trainingsmöglichkeiten im Winter planen.“   Drei Stände in Eigenarbeit. Denn die Besten haben ambitionierte Ziele: „Das sind selbstverständlich die Olympischen Spiele im Juli in Japan“, sagt Felix Wieser, selbst wenn weiterhin noch nicht sicher ist, ob sie tatsächlich auch durchgeführt werden können. „Aber wenn sie stattfinden, will ich in meiner Bestform mitmischen.“ Das Trainingspensum von Kaderschützen im Deutschen Schützenbund ist gewaltig, 1.200 bis 1.500 Pfeile pro Woche sind eher die Regel als die Ausnahmen, 25 bis 30 Stunden steht man da schon an der Schießlinie, Kraft- und Ausdauertraining gar nicht mitgerechnet. Das aber sind die Wieser-Brüder gewohnt. „Schießen“, sagt Moritz Wieser, der jüngere Bruder, „ist ein Teil meines Lebens, meine Leidenschaft, mein Tagesablauf ist darauf ausgerichtet.“ Der Grundgedanke war schnell formuliert – und in die Tat umgesetzt: In einen bereits bestehenden Unterstand errichtete die FSG in Eigenarbeit eine Box, man zog Verkleidungen hoch, 16 Quadratmeter Grundfläche, mit Tür, drei kleinen Schießscharten, baute sozusagen einen Raum, aus dem man schießen kann, wind- und wettergeschützt und sogar beheizbar. Das ist gerade jetzt im Winter von großem Vorteil, binnen zehn Minuten lässt sich die Holzbox auf zwölf Grad erwärmen. „Natürlich muss man sich gut kleiden, warme Schuhe tragen, da der Boden kalt ist“, erzählt Helmut Huber.   Helmut Huber: „Natürlich muss man sich gut kleiden, warme Schuhe tragen, da der Boden kalt ist.“   Die Schießscharte reicht aus, um die Scheibe in 70 Meter Entfernung gut zu erkennen.     Mit Kamera zur Beobachtung. Vorher hatten die FSG-Schützen lediglich von einer Überdachung heraus schießen können, das war zwar im Vergleich zu einem gewöhnlichen Schießplatz im Freien vor allem dann angenehm, wenn es regnete oder schneite. „Aber dennoch war es schweinekalt“, erinnert sich Felix Wieser. Bogenschießen ist ein eher statischer Sport, „und mit klammen Fingern zu schießen, ist ein furchtbares Gefühl. Mit der beheizbaren Box haben wir jetzt optimale Bedingungen, ja sie sind geradezu fantastisch“, lobt der 27-Jährige. Drei Schützen können die Box zur gleichen Zeit nutzen, doch derzeit ist dies aufgrund der Corona-Bestimmungen nur eingeschränkt möglich.   „Es ist ein super Gefühl, auch im Winter 70 Meter schießen zu können, wie andere Nationen an der Weltspitze auch“, pflichtet Bundesligaschütze Moritz Wieser, 20, bei.   Und noch ein Problem hat die FSG gelöst: Die kleinen Schießschlitze machten es schwierig, ein Spektiv zur Zielkontrolle zu verwenden. „Also haben wir kurzerhand eine Kamera installiert“, berichtet der ehemalige bayerische Landestrainer Huber nicht ohne Stolz, „und zum Anzeigen zwei Bildschirme für den Schützen gut sichtbar in der Box montiert.“   Felix Wieser: „Mit der beheizbaren Box haben wir jetzt optimale Bedingungen, ja sie sind geradezu fantastisch.“   Ein gutes Beispiel. Um auch spätnachmittags oder abends trainieren zu können, ist die Scheibe in 70 Metern Entfernung beleuchtet, der Weg dorthin ist allerdings dunkel. Trotz der Dunkelheit sind die Anzeigen auf den Bildschirmen dank Beleuchtung und Lichtstärke der Kameras gestochen scharf. Die Kosten für den Bau der Box und die technische Installation beziffert Helmut Huber im Normalfall auf rund 10.000 Euro, da viele Vereinsmitglieder aktiv mitgearbeitet und ortsansässige Betriebe kräftig unterstützt hatten, ließen sich diese Kosten in Tacherting deutlich drücken. Und die FSG wollte zeigen und auch anderen Vereine ein Beispiel sein, wie man miteingeschränkten finanziellen Mitteln selbst in der aktuell ungewöhnlichen Corona-Lage Trainingsumgebungen schaffen kann, die auch für Spitzenathleten hilfreich sein können. Vielleicht ist das ja auch auf Bundesebene eine einfache Lösung, wenn sich der Baubeginn der seit langem ersehnten Schießhalle, in Berlin-Höhenschönhausen geplant, noch lange hinziehen sollte. Und Bauprojekte in Berlin werden ja auch nicht unbedingt pünktlich fertig, wie das Beispiel Flughafen BER zeigte.   Schießen zwar bei blauem Himmel, aber doch anders als gewohnt, bei Schnee und Kälte: Felix (li.) und Moritz Wieser.     Dank an „positiv Verrückte“   Obwohl vornehmlich die Kaderschützen bei der FSG in den Genuss dieser zusätzlichen Trainingsgelegenheit kommen, legt Felix Wieser großen Wert darauf, dass im Verein der Zusammenhalt und das respektvolle Miteinander breiten Raum einnehmen. Der FSG hat Felix Wieser viel zu verdanken, „ich brachte Interesse und ein wenig Talent mit“, untertreibt er ein wenig. Aktuell startete der Student, er ist mehrfacher Juniorenmeister, Deutscher Meister mit der Mannschaft 2017, Dritter bei den Europameisterschaften in der Halle 2015, mit erstaunlichen 598 (von 600 möglichen) Ringen bei der Indoor Archery World Series online auf Rang eins, dazu zählt er zum Nationalmannschaftsaufgebot von Bundestrainer Oliver Haidn. Der 27-Jährige weiß sehr wohl, wem er diese Karriere im Bogensport zu verdanken hat. „Positiv Verrückte“ nennt er jene, die seinen Werdegang maßgeblich angestoßen und bekleidet haben. Armin Garnreiter zum Beispiel, auch Helmut Huber, beide selbst vor Jahren Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft, hätten „Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um für die nachfolgenden Generationen die Bedingungen immer noch mehr zu verbessern. Sie sind auch dafür verantwortlich, dass wir ein so großes Knowhow an unsere Schützen vermitteln können“, lobt Felix Wieser. Er sehe sich in dieser Tradition. „Ich bin ebenfalls gefordert, die Werte wie Respekt, Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft an die junge Generation weiterzugeben.“ Aber erst einmal will er sich für die Spiele in Japan qualifizieren, Chancen dazu hat er im Einzel und mit der Mannschaft. Die Qualiwettbewerbe stehen im Mai und Juni an. Und bis dahin fliegen die Trainingspfeile über 70 Meter aus einer HolzBox am Chiemsee.    Felix Wieser: „Ich bin ebenfalls gefordert, die Werte wie Respekt, Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft an die junge Generation weiterzugeben.   Faszination Bogen (Details zur Zeitschrift)
18.03.2021verein
Felix Wieser mit einer Top-Leistung auf Rang Zwei der Indoor World Series Online
Bei der Vierten Etappe der Indoor World Series Online, welche am 12-14.02.2021 stattfand, beeindruckte der Tacherting`er Felix Wieser. Mit 596 Ringen, von 600 möglichen,  landete er auf Rang Zwei. Vor ihm befand sich lediglich der Olympiagewinner von 2012, Oh Jin Hyek mit 599 Ringen. Felix, der die dritte Etappe der World Series ausließ (Januar) um sich auf die Klausuren Phase seines Maschinenbaustudiums zu konzentrieren, schaffte es trotzdem eine Top-Leistung abzurufen.  Nach Rang eins (598 Ringe) bei der Ersten Etappe im November und dem Bronzerang (589 Ringe) im Dezember in Lausanne (Schweiz), vervollständigte der Chiemgau`er in der letzten Etappe der World Series seine Medaillen Sammlung.    „Ich glaube, ich habe einfach - im wahrsten Sinne des Wortes - die goldene Mitte für mein Training gefunden", berichtet Wieser, der auf die richtige Balance zwischen Umfängen, Schieß- und Athletiktraining sowie Regeneration und Freizeit setzt.   Dadurch war es Ihm möglich, sich trotz der verhältnismäßig wenig Trainingseinheiten und Pfeilen auf die Indoor Distanz von 18m, auf dem Podium der World Series zu platzieren. Denn dieses Jahr liegt der Fokus vor allem auf die 70m und die Vorbereitung für die Olympischen Spiele in Tokio. Dafür haben die Schützen der Nationalmannschaft auch im Winter die Olympische Distanz trainiert. Teils in Hallen oder aber auch, sofern es das Wetter zugelassen hat, am Bogenplatz in Tacherting.   Felix am Tachertinger Bogenplatz, beim Training auf 70m     Vom 02-09.03.2021 findet in Berlin die erste Qualifikationsrunde statt. Die Nationalkaderschützen können dort in einer Laufhalle und unter den geltenden Hygienevorschriften ihre Qualitäten vor den Augen des Bundestrainers Oliver Haidn unter Beweis stellen. Für die Tage sind über 400 Wertungspfeile, in verschiedenen Wettkampfsimulationen geplant. Neben Felix Wieser und seinem Bruder Moritz, sind dort auch die Tachertinger Bundesligaschützen Jonny Maier, Kathi Bauer und Veronika Haidn-Tschalova am Start.   Doch zuvor findet bereits dieses Wochenende am Sonntag den 28.02.2021 um 16 Uhr das Finale der World Series Online statt. Felix startet in der Teamwertung gemeinsam mit dem Ehepaar Unruh für das Team Beiter. Den Link zum Livestream findet Ihr auf der Homepage der FSG Tacherting sowie in den Sozialen Medien.   Bericht des Deutschen Schützenbundes   Ergebnisse World Archery   World Series Online Finale   Deutscher Schützenbund Zusatzinformationen zum Finale
26.02.2021international
Felix Wieser führt das weltweite Ranking der Indoor Archery World Series an
Am Wochenende erfolgte der Start in die Indoor Archery World Series, einem Online-Wettbewerb des internationalen Bogensport-Weltverbandes. Da aufgrund der aktuellen Situation die Wettkämpfe nicht wie gewohnt stattfinden können, wurden die Abläufe angepasst. Anstatt die Veranstaltung an einem Ort auszutragen, findet diese nun zeitgleich weltweit online statt. Wer sich anmeldet und die Möglichkeit besitzt eine Wertung zu Schießen, kann teilnehmen.  Die Nationalkaderschützen der FSG Tacherting, haben diese Möglichkeit. Durch die Unterstützung des Vereins, der Gemeinde und des Deutschen Schützenbundes können sie Ihr Training weiterhin durchführen, mit dem großen Ziel Tokio 2021. Die Trainingshalle und das Freigelände sind nur für die Kaderathleten unter Einhaltung der Hygieneauflagen nutzbar. Auf den Besuch im Fitnessstudio müssen aber auch sie verzichten.   Felix Wieser in der Bogenhalle der FSG Tacherting   Die Chance nutzte Felix Wieser und platzierte sich bei der ersten Etappe der World Series auf Rang 1 weltweit. Nach guten Ergebnissen in den vorangegangen Trainingseinheiten hatte Felix an diesem Tag einen fast perfekten Lauf. Mit 598 Ringen von 600 Möglichen trafen nur 2 Pfeile von 60 nicht in die Zehn. Fast wäre Ihm ein perfekter Durchgang über 30 Pfeilen gelungen, erst der letzte ging knapp an der Zehn vorbei.    "Die Ergebnisse zeigen mir, dass mein Training funktioniert und wie wichtig auch Wettkampftraining und Wettkämpfe sind, das ja zum aktuellen Zeitpunkt der Saison noch nicht im Fokus liegt und dass auch noch Luft nach oben ist."   Felix Wieser über sein Ergebnis   Die 598 Ringe sind aktuell die persönliche Bestleistung von Felix, allerdings wird das Ergebnis nicht als Deutscher Rekord anerkannt. Der Vereinsrekord ist ihm aber für die nächste Zeit sicher. Zum Vergleich der aktuelle Weltrekord liegt bei 599 Ringen.    Das Beweisfoto der Spots, als Nachweis für das Ergebnis   Auch seine Teamkollegen aus der Tacherting'er Bundesligamannschaft platzieren sich in den Ergebnislisten am oberen Ende. Johannes Maier belegt mit 585 Ringen den 23. Rang vor Moritz Wieser auf Rang 26. (ebenfalls 585 Ringe). Bei den Damen belegt Veronika Haidn-Tschalova mit 576 Ringen den 14. Rang.   Die Zweite Etappe der World Series wird am 19.12. und 20.12.2020 ausgetragen. In der Teamwertung (Ergebnisse über mehrere Etappen) wird es ein virtuelles Finalturnier geben. Dieses findet am 27.02. und 28.02.2021 statt.    World Archery Ergebnisse Herren   World Archery Ergebnisse Damen   World Archery Artikel Felix Wieser auf Platz 1
26.11.2020international
Silber im Mixed Team für Kathi und Felix beim Deutschland Cup in Wiesbaden
Auf dem Bowling Green vor dem Kurhaus in Wiesbaden fand am Sonntag den 09.08.2020 erstmals der Deutschland Cup im Bogensport statt. Bereits 2018 wurden dort die Finalrunden der Deutschen Meisterschaft ausgetragen. Der Deutsche Schützenbund sorgte für die passende Atmosphäre und baute 3 Tage lang die Kulisse für die Übertragung im ZDF auf. Im Vergleich jedoch, mit der Deutschen Meisterschaft von 2018 fehlten, die Zahlreichen Zuschauer. Dies ist jedoch mit den geltenden Abstandbestimmungen noch nicht möglich. Dafür konnten man den Wettkampf im Liveticker im Internet verfolgen und im Anschluss gab es einen Bericht im ZDF. Das Event war erneut eine gute Werbung für den Bogensport und auch wieder ein Stück weit Normalität nach der Absage der kompletten Fita Saison.  Felix Wieser und Kathi Bauer konnten sich in der Qualifikationsrunde gegen Ihre Teamkollegen Moritz Wieser, Jonny Mayer und Nika Haidn-Tschalova durchsetzen. Es waren jeweils nur die Besten vier Schützen der Herren und Damenklasse zugelassen, um die Teilnehmerzahl gering zu halten. Dafür gab es dieses Jahr einen Mixed Team Wettbewerb. Kathi und Felix starteten im selben Team da beide in der Qualifikation auf Platz 3 landeten.  Beim Mixed Team Wettkampf hat jeder Schütze 20 sec. Zeit für seinen Schuss. Es werden 2 Pfeile pro Schütze geschossen ähnlich dem Liga Rhythmus, dadurch ist eine Maximale Ringzahl von 40 Ringen möglich. Das Tachertinger Team zeigte gleich Ihre Bundesligaerfahrung, mit 38,39,38 Ringen gaben sie nur 5 Ringe ab. Dadurch hatte das gegnerische Mixed Team bestehend aus Maximilian Weckmüller und Elisa Tartler (beide Platz 2 in der Qualifikation) wenig Spielraum für Fehler. Mit 5:1 Punkten sicherten sich Kathi und Felix den Einzug ins Goldfinale. Dort trafen Sie auf das "andere" Team aus der Bundesliga. Cedric Rieger und Michelle Kroppen von der BSG Ebersberg. Leider konnten die beiden ihren Rhythmus aus dem Halbfinale nicht beibehalten und gerieten gleich zu Beginn in Rückstand. Felix war bei dem ersten Pfeil im Goldfinale ein wenig zu über motiviert und ging bereits vor dem Startsignal an die Schießlinie, ein Frühstart. Dafür bekam Felix die gelbe Karte. Er musste einen Schritt zurück in den Wartebereich und danach wieder an die Schießlinie. Erst dann, darf der Pfeil von Ihm gewertet werden. Die Zeit wird allerdings nicht angehalten und wertvolle Sekunden verstrichen ehe Felix erneut an der Schießline war. Er ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und schoss in der verbleibenden Zeit eiskalt in die 10! Nachdem Sie bereits mit 0:4 Punkten in Rückstand waren fanden sie in Ihre Vorherige Form zurück. Mit 39 und 38 Ringen zogen Sie mit dem Ebersberger Team gleich, 4:4 Punkte. Stechen um Gold. Rieger und Kroppen ließen den Schützen aus dem Chiemgau wenig Chancen. Mit zwei 10ner (maximale Ringzahl beim Stechen) sicherten sich die Ebersberger den Sieg beim ersten Deutschland Cup.   Das Tacherting`er "Dreamteam" Kathi Bauer und Felix Wieser  In den Einzelwertungen ist der Druck auf die Schützen noch ein Stück höher als in der Teamwertung. Alle Kameras sind nur auf eine Person gerichtet und jeder Fehler wird bemerkt. In der Einzelwertung der Damen, startete Kathi gegen Elisa Tartler. Beide schossen ein Match auf sehr hohem Niveau und waren zum Schluss gleich auf. 5:5 Punkte ein Unentschieden. Ein Stechpfeil wird die Entscheidung bringen. Der Optimale Test für die vielen Techniktrainingseinheiten während dem Lockdown. Bundestrainer Oliver Haidn, der Coach von Kathi in diesem Match, findet die richtigen Worte für den entscheidenden Schuss. Der Wind geht, Ziel nicht in die Mitte sondern in die Sieben, war die taktische Entscheidung für den Einzug ins Goldfinale. Der Plan ging auf! Eine souveräne 10 sicherte Kathi den Einzug ins Goldfinale. Dort traf sie auf die Olympia zweite von 2016, Lisa Unruh. Kathi brachte konstant Ihre Leistung und beide Damen waren auf Augenhöhe, erneut 5:5 Punkte. Dieses Mal bestimmt der Stechpfeil die Siegerin des ersten Deutschland Cups. Allerdings war der Wind jetzt schwieriger zu deuten. Kathi setzte einen konsequenten Schuss in die 9, genau wie Ihre Gegnerin. Leider war der Schuss von Lisa Unruh näher im Zentrum, dadurch ging der Titel samt Glaspokal an die Olympia zweite aus Berlin. Felix startete im Halbfinale stark gegen Maximilian Weckmüller, ehe er in der fünften Passe mit einer sieben die Chance auf einen Einzug ins Goldfinale aus den Händen gab. Für Felix ging es nun um Bronze, gegen Cedric Rieger. Mit 30,29,29 Ringen ging der Tacherting`er gleich in Führung. Cedric konnte sich noch ins Stechen retten, allerdings nur weil Felix in den letzten beiden Passen immer mit einer 8 ausgeschossen hat. Felix war mit seiner Leistung während dem Deutschland Cup sehr zufrieden, da bis auf ein paar wenige Pfeile, sehr konstant in die 10 geschossen hat. Zum Abschluss holt er sich mit einer 9 die Bronzemedaille. Im Goldfinale sicherte sich Florian Kahlund den Sieg vor Maximilian Weckmüller. Für die Bogenschützen war der Deutschland Cup eine tolle Wettkampfsimulation. Durch den Bericht im ZDF war es den Schützen möglich sich bei Ihren Sponsoren wie der Deutschen Sporthilfe oder der DAK Gesundheit für das Vertrauen und die Unterstützung zu bedanken. Durch die gelungene Veranstaltung bleibt zu hoffen das der Wettbewerb die nächsten Jahre weitergeführt wird und seinen Stellenwert neben den Deutschen Meisterschaften findet. 
15.08.2020meisterschaft
UPDATE - COVID-19 - es geht wieder los - Trainingsbeginn 12. Mai 2020
Liebe Bogensportfreunde,   der Situation um die aktuellen Entscheidungen in Verbindung mit der CORONA-Pandemie geschuldet wurden alle Meisterschaften 2020, sowie alle Vereinsaktivitäten bis auf Weiteres abgesagt.   16.03.2020 Am 16.03.2020 wurde durch die Bayerische Staatsregierung der Katastrophenfall ausgerufen. Die Bundesregierung hat am selben Tag nachgezogen und entsprechende Leitlinien veröffentlicht. Demzufolge sind alle Vereinsaktivitäten untersagt.   Informationen der Bayerischen Staatsregierung Informationen der Bundesregierung   20.03.2020 Informationen zur Ausgangsbeschränkung in Bayern Pressekonferenz zu den Ausgangsbeschränkungen   04.04.2020 BSSB informiert: Aktuelles zur COVID-19-Pandemie   15.04.2020 Verlängerung der Kontaktbeschränkungen   20.04.2020 Regierungserklärung zur Corona-Pandemie - Bayern   05.05.2020 Erleichterungen bei den beschlossenen Maßnahmen - Bayern   06.05.2020 BSSB-Aktualisierte Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus   Auch wir als FSG-Tacherting wollen natürlich alles dazu beitragen, die allgemeine Situation zu unterstützen und uns Bogensportfreunde keiner zusätzlichen Gefahr auszusetzen. Das Hallentraining ist ab sofort eingestellt. Das geleitete Training wird mindestens bis - wie der Schulbetrieb - nach die Osternferien nicht stattfinden.   Aktuelle Veränderungen könnten aber auch diesen Termin noch verändern. Bitte beachtet die Terminangaben - siehe Termine.   Das Training findet bis auf Weiteres nicht statt. Wir informieren euch, sobald die Nutzung des Schießplatzes wieder erlaubt ist und ein sicheres Training möglich ist.   Wir starten mit dem Training am 12. Mai, unter Einhaltung unserer Verhaltensregeln. Trainingszeiten Dienstag und Donnerstag von 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr für Schüler und Jugend.    Unsere verbindlichen Verhaltensregeln für den Trainingsablauf   Wir werden eine Jahresmeisterschaft abhalten an der Jeder teilnehmen kann,  als Ersatz für die ausgefallenen Wettkämpfe. Weitere Informationen dazu folgen.   Wir wünschen allen ein gesundes Überstehen dieser Ausnahmesituation und freuen uns schon auf gewohnte gemeinsame Trainingstage!  
07.05.2020coronavirus
Platz 4 für die FSG Tacherting beim Bundesligafinale
Am 29.02.2020 fand zum fünften Mal das Bundesligafinale im Bogenschießen, vor der beeindruckenden Kulisse am Platz der Deutschen Einheit, in Wiesbaden statt.     Die jeweils vier besten Teams aus dem Norden und Süden Deutschland´s waren nach Wiesbaden gereist, um sich im Finale den Deutschen Meistertitel zu holen. Im Norden hatten sich die Vereine, BSC BB Berlin, Sherwood BSC Herne, SV Dauelsen und der SV Querum qualifiziert. Für den Süden traten neben der FSG Tacherting, die BSG Ebersberg, der BC Villingen-Schwenningen und die SGi Welzheim an.      Für die FSG Tacherting gingen die Schützten Moritz Wieser, Felix Wieser, Johannes Maier, Katharina Bauer, Veronika Haidn-Tschalova und Michael Reiter an den Start. Coach Helmut Huber konnte aus dem Vollen schöpfen. Im ersten Match gegen den Sherwood BSC Herne setzte Coach Huber auf Kathi Bauer, Moritz Wieser und Felix Wieser. Die FSG ging souverän mit 5:1 Punkten in Führung. Doch der Nordverein Herne gab nicht auf und konnte sich noch auf ein 5:5 Punkte Unentschieden retten.      In der anschließenden Begegnung trafen die Tacherting'er auf ihren Dauerrivalen aus Baden Württemberg, die SGi Welzheim. Das Match wurde nicht nur unten auf dem Wettkampffeld ausgetragen. Die beiden Vereine hatten die jeweils die meisten und stimmgewaltigsten Fans mitgebracht. Beide Fanblöcke feuerten ihre Schützen an, eine Niederlage in diesem Match könnte das Ausscheiden bedeuten. Moritz Wieser, Jonny Maier und Nika Haidn-Tschalova sicherten sich mit 6:2 Punkten den Sieg.    Jonny im Match gegen die SGi Welzheim       Im letzten Match der Vorrunde gegen den BSC BB Berlin muss ein Sieg her um sicher ins Halbfinale ein zu ziehen. Das Silbermedaillen Trio vom European Club Teams Cup Jonny Maier, Felix und Moritz Wieser trat gegen den Hauptstadtclub an. Mit 57:56 Ringen im vierten Satz setzte sich die FSG durch. Das Match endete mit 6:2 Punkten und die Schützen aus dem Chiemgau zogen als Gruppensieger der Gruppe B in das Halbfinale ein. Der Titelverteidiger die BSG Ebersberg, qualifizierte sich souverän mit 6:0 Punkten als Gruppensieger der Gruppe A für das Halbfinale. Somit war ein Aufeinandertreffen erst im Goldfinale möglich.      Doch zuerst wartete im Halbfinale ein weiterer Südverein auf die FSG Tacherting, der BC Villingen-Schwenningen. Der Bronzegewinner vom Vorjahr lies der FSG mit drei 59er Passen in Folge wenig Spielraum für Fehler. Jonny, Felix und Moritz konnten gut dagegenhalten und ebenfalls mit zwei 59er Passen in Serie eine Punkteteilung erzwingen. Doch die "Match gewinnende" 60er Passe wollte nicht fallen. Dadurch musste sich die FSG überraschend dem BC Villingen-Schwenningen geschlagen geben.     Im Bronzefinale wartete schon die Olympiasilbermedaillengewinnerin Lisa Unruh mit Ihrem Team vom BSC BB Berlin. Anders als im Vorrunden Match konnten die Berliner sich nochmals steigern. Mit 6:2 Punkten und 58,5 Ringen im Schnitt sicherten Sie sich die Bronzemedaille vor der FSG Tacherting. Im Goldfinale wurde die BSG Ebersberg ihrer Favoritenrolle gerecht und setzte sich mit 7:3 Punkten gegen den BC Villingen-Schwenningen durch. Der BSG Ebersberg war ihre Titelverteidigung gelungen. Die FSG Tacherting schaffte es nicht sich für Ihre tolle Saison, mit 9,62 Ringen pro Pfeil und dem Gewinn des Südmeistertitels mit einer Medaille beim Bundesligafinale zu belohnen.      Glückwunsch an die BSG Ebersberg, nächstes Jahr holen wir uns den Titel!       
06.03.2020bundesliga
FINAL-Fieber in Tacherting
Am kommenden Samstag den 29. Februar 2020 steht das Bundesliga-Finale der Bogenschützen in der Sporthalle am Platz der deutschen Einheit in Wiesbaden an. Beim Kampf um den deutschen Meistertitel möchte Tacherting ein deutliches Wort mitsprechen. Wenn auch der Titelverteidiger aus Ebersberg der große Favorit ist, war es doch die Tachertinger Mannschaft die es als einzige schaffte den „Ebersbergern in Stammbesetzung“ einen Punkt abzukämpfen. Nach dem zweiten Platz im Vorjahr schielt Tacherting auch dieses Jahr auf eine Medaille, und warum nicht die in der Mitte. Mit den Schützinnen Nika Haidn-Tschalova und Kathi Bauer sowie den Schützen Michi Reiter, Jonny Maier, Felix und Moritz Wieser ist Tacherting überragend aufgestellt. Die Tachertinger Mannschaft reist am Freitag zusammen mit einer 25 köpfigen Fangruppe an.   Moritz, Felix und Jonny beim Bundesligafinale im vergangenen Jahr   Im Wettkampf treffen sich die besten 8 Vereinsmannschaften aus Deutschland. In zwei Vorgruppen zu je 4 Mannschaften aufgeteilt, qualifiziert sich jeweils der Gruppen-Erste und Gruppen-Zweite für die Halbfinals. Die Sieger der Halbfinale bestreiten dann das Finale um den deutschen Mannschaftstitel. Der Wettkampf beginnt für die Tachertinger am Samstag um 15:25 Uhr gegen den Sherwood BSC Herne, um 16:15 Uhr dann gegen die SGi Welzheim und voraussichtlich der schwerste Brocken in der Gruppenphase die BSC BB Berlin ist um 17:05 Uhr der Gruppengegner. Die Halbfinals beginnen dann um 18:00 Uhr, das Finale – hoffentlich mit Tachertinger Beteiligung – findet voraussichtlich um 19:15 statt. Alle Fans die das Geschehen von zu Hause aus verfolgen wollen können dies im Livestream des DSB machen :   Livestream auf Sportdeutschland.tv    
28.02.2020bundesliga
FSG Tacherting 3 landet zum Saisonende auf Platz 4 in der Bayernliga
Am 16.02.2020 fand im Bogenpark in Langenpreising, der 4. Wettkampftag der Bayernliga Süd statt. Die FSG Tacherting 3 ging mit den Schützen Peter Rödel, Philipp Kreiser, Simon Obermeier und Christoph Banhierl in den Aufstiegskampf. Leistungsträger Noah Richter musste verletzungsbedingt zu Hause bleiben.   Der  Wettkampf  begann  vielversprechend, gleich im ersten Match gegen die TSV Waldtrudering konnten sich die Tacherting'er mit 6:4 Punkten die ersten Matchpunkte des Tages sichern. In der anschließenden Begegnung gegen die BSV Pfaffenhausen rettete sich die FSG im fünften Satz mit einer starken 55er Passe noch einen Matchpunkt. Trotz konstanter Leistungen blieben die Schützen aus dem Chiemgau in den nächsten beiden Begegnungen gegen den stark agierenden SV Pang (0:6 Punkte) und die Mannschaft des SC Unterpfaffenhofen-Germering (4:6 Punkte) ohne Matchpunkte. Ein Aufstieg in die Regionalliga war zu diesem Zeitpunkt zwar noch möglich da auch der direkte Konkurrent im Aufstiegskampf der BSC Sittenbach wichtige Matchpunkte vergeben hat.   Die Tachertinger Mannschaft am 4.Wettkampftag     Frisch gestärkt, durch die Pause ließen die Tachertinger Jungs dem SC Hubertus Hörlkofen wenig Chancen. Mit den 7:1 Sieg schloss Tacherting auf und die Tabellenspitze verdichtete sich. Vor den letzten beiden Matches hatten, neben der FSG Tacherting, noch die drei Vereine SC Hubertus Hörlkofen, die FSG Landau Isar und die BS Sittenbach die Chance auf den Aufstieg. Da alle Aufstiegskandidaten an Ende gegen einander antreten mussten, war  klar, dass nur Siege zur  Ziel führen würden.  Die  Begegnung gegen die FSG Landau Isar verlief auf Augenhöhe. Erst im entscheidenden fünften Satz mussten sich die Chiemgauer ihren niederbayerischen Nachbarn, der FSG Landau Isar, mit 7:3 Punkten geschlagen geben. Die SG Hubertus Hörlkofen, gewinnt mit 7:3 Punkten gegen die BS Sittenbach und dreht die Tabelle und  setzt sich an  die Spitze.  Im letzten Match traf die FSG Landau Isar auf  Sittenbach, die nur einen Zähler dahinter auf Platz zwei lagen. Der Sieger dieser Begegnung sollte in die Regionalliga aufsteigen. Für die FSG Tacherting und die BS Sittenbach war ein Aufstieg nicht mehr möglich. Für sie ging es in ihrer letzten Begegnung um Platz drei. Die Entscheidung war für Tacherting schnell gefallen. Durch eine 0:6 Niederlage gegen die BS Sittenbach rutschte die FSG Tacherting auf den vierten Platz in der Tabelle. Die FSG Landau Isar setzte sich mit 6:0 Punkten gegen die SG Hubertus Hörlkofen durch und schaffte den Aufstieg in die Regionalliga.    Die FSG Landau Isar steigt in die Regionalliga auf.   Mit diesem Endstand ist die Saison 2019/20 für die unteren Ligen  beendet. Am 29.02.2020 gipfelt die Ligasaison im Bundesligafinale in Wiesbaden. Dort schießt die erste Mannschaft der FSG Tacherting als Südmeister um den Deutschen Meistertitel.
24.02.2020bayernliga