Erfolgreiche Deutsche Meisterschaft für die FSG Tacherting in Wiesbaden. Medaillenspiegel: 🥇🥈🥈 Der Deutsche Rekord von 1975 Ringen, auf der Bayerischen Meisterschaft geschlossen, wurde anerkannt. Glückwunsch an Felix, Moritz und Chris. #fsgbogen #dsb #archery
Großer Erfolg für die Jugend der FSG Tacherting - Christoph Banhierl gewinnt Bayern-Match
Bei optimalen Wetterbedingung fand am Sonntag den 26.09.2021 in München Hochbrück das erste Bayern-Match statt. Bei diesem Event wurde die Qualifikationsrunde von 36 Pfeile bereits vorab über eine Onlinemeldung geschossen. Die besten 8 Schützen der jeweiligen Entfernungsklassen 70m, 60m, 40m und 25m trafen sich zum Finale an der Olympia Schießstätte. Die FSG Tacherting war mit den Schützen Christoph Banhierl, Florian Lentes, Magdalena und Martin Paprotny, Julia Kreiser, und Gabriel Lamprecht vertreten.  Durch die vorangegangene Qualifikation wurde am Finaltag gleich mit den Matches gestartet, die Paarungen standen ja bereits fest. Eine weitere Besonderheit war der Ablauf des Finales. Dieses wurde im Hit or Miss Modus ausgetragen. Das bedeutet es werden 18 Pfeile geschossen und jeder Pfeil innerhalb eines bestimmten Ringes zählt als Hit. Alle anderen Pfeile werden als Miss gewertet. Durch diesen Ablauf erhielten alle Teilnehmer eine faire Chance, da bei diesem Turnier nicht das Ergebnis im Vordergrund stand sondern die Förderung der Vereine. Der Bayerische Sportschützenbund hatte für die Sieger und Platzierten dazu ein üppiges Preisgeld ausgeschrieben. Um die Vereine zu unterstützen ging der gleiche Betrag des Preisgeldes an den Verein, ebenso gab es einen Meistpreis für den Verein mit den meisten teilnehmenden Nachwuchsschützen. Verständlicherweise waren bei diesem Event keine Nationalkaderschützen zugelassen. In der ersten Begegnung des Tages traf Chris auf Erwin Schürrlein. Gleich von Beginn an schenkten sich die beiden Schützen nichts. Bis zum letzten Pfeil war es ein unentschieden und Erwin schoss diesen mitten in die 10. Dadurch musste Chris nachlegen und mit seinem letzten Pfeil mindestens die 9 treffen um ein Hit zu erzielen und auszugleichen. Mit einer souveränen 10 zum Abschluss zwang Chris Erwin zu einem Stechen. Dieses entschied der Tachertinger routiniert mit 9 zu 8 Ringen für sich. Im Halbfinale wartete der Sieger der Qualifikationsrunde Tobias Edelböck (334 Ringe). Chris sicherte sich gleich mit den ersten Pfeile einen Vorsprung von zwei Hits und konnte diesen bis zum Schluss halten, da Tobias seine Chancen verpasste.  Bronze und Goldfinals wurden abwechselnd geschossen, dadurch konnten sich die Schützen gegenseitig anfeuern. Dort war der Nachwuchs der FSG Tacherting bereits stark vertreten. Auf 60m war es Martin Paprotny auf 40m seine Schwester Magdalena und auf 25m Gabriel Lamprecht. Leider wurde der Tachertinger Nachwuchs nicht für seine Leistungen belohnt. Nach spannenden Matches fehlte den dreien das Quäntchen Glück um den Sprung auf das Podest zu schaffen. Magdalena Paprotny zeigte tolle Leistungen, doch leider reichte ihr grandioser 10er im Stechen nicht aus. Ihr Kontrahent hatte ebenfalls eine 10 nur 2mm näher am Zentrum.    Gabriel Lamprecht gegen Elena Heiß um die Bronzeplazierung    In den Goldfinals starteten Julia Kreiser und Christoph Banhierl für die FSG. Mit fulminanten 4 Hits auf die ersten 6 Pfeile startete Chris grandios ins Match gegen Benedikt Reichel aus Landshut. Während der nächsten Passen wanderte das Trefferbild von Chris allerdings nach rechts unten ab. Eine Korrektur am Visier brachte den gewünschten Erfolg. Mit bereits 5 Hits Vorsprung nach der vorletzten Passe war Chris der Sieg nicht mehr zu nehmen. Souverän schoss er mit den letzten Pfeilen noch 28 Ringe bzw 3 Hits. Julia Kreiser erreichte gegen Beryll Frankenberger den 2. Platz auf der 40m Distanz.  Für die FSG Tacherting war es ein gelungenes Event. Vor allem war es für den Nachwuchs eine super Sache, da diese in entspannter Atmosphäre Wettkampferfahrung sammeln können. Durch den Hit or Miss Modus wurde es zusätzlich noch abwechslungsreicher gestaltet.   Platzierungen FSG Schützen 70m Christoph Banhierl Platz 160m Martin Paprotny Platz 4Florian Lentes Platz 540m Julia Kreiser Platz 2Magdalena Paprotny Platz 425mGabriel Lamprecht Platz 4 Ergebnisse Bayern-Match
27.09.2021meisterschaft
Die Wieserbrüder im Halbfinale – Silber für Felix - Ludwig Stammberger holt Gold in der Masterklasse
Vom 10-12. September fand in Wiesbaden die Deutsche Meisterschaft im Bogenschießen statt. Es wurden insgesamt über 700 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet zur bedeutendsten nationalen Bogensport-Veranstaltung erwartet. Für die Medaillenmatches der Jugend, Junioren und Erwachsenen im Compound- und Recurvebereich, wurde auf dem mondänen Bowling Green, Wiesbadens Premium-Platz, ein Stadion errichtet.  Für die FSG Tacherting gingen am Samstag die Wieserbrüder Moritz und Felix, Michael Reiter, Christoph Banhierl und Noah Richter an den Start. Zu Beginn der Qualifikation herrschten noch beste Wetterbedingungen, leicht bewölkt und gelegentlicher Sonnenschein. Wie zu erwarten war, führten die Gebrüder Wieser gemeinsam mit Ihrem Teamkollegen aus der Bundesliga Johannes Maier, nach den ersten Pfeilen das Teilnehmerfeld an. Doch mit dem zweiten Durchgang änderte sich auch das Wetter. Die Regenschauer, welche erst zu den Finals, vorhergesagt waren trafen die Schützen bereits in der Qualifikationsrunde. Durch den teilweise sehr starken Regenfall war ein direktes Zielen in die Mitte der Scheibe teilweise nicht mehr möglich. Der Pfeil wurde durch den Regen nach unten gedrückt, und durch die unterschiedliche Intensität des Regens mussten die Schützen an verschieden Punkten über der Mitte anhalten. Auch die Top-Schützen ließen dadurch einige Ringe liegen. Doch an der Tabellenführung änderte es nichts. Johannes Maier gewann die Qualifikation mit 661 Ringen gefolgt von Maximilian Weckmüller mit 656 Ringen. Moritz setzte sich mit 655 Ringen vor seinen Bruder Felix (651 Ringe) auf Rang 3. Noah Richter konnte sich trotzt des Regens noch verbessern und qualifizierte sich mit 621 Ringen und Rang 7 für das 1/8 Finale. Christoph Banhierl beendete die Qualifikation auf Rang 24, Michael Reiter auf Rang 38. Mit der Qualifikation endeten auch die Regenschauer und die Siegerehrung der Mannschaften konnte wieder bei Sonnenschein durchgeführt werden. Dort musste sich die Mannschaft der FSG Tacherting nur der Berliner Auswahl geschlagen geben. Christoph Banhierl, Moritz Wieser und Felix Wieser sicherten sich mit 1898 Ringen die Silbermedaille. Der Deutsche Mannschaftsrekord welchen die drei Tacherting `er Schützen auf der Bayerischen Meisterschaft aufgestellt haben wurde offiziell anerkannt und bei dem Deutschen Schützenbund eingetragen.    Die Deutschen Mannschaftsrekordhalter holen sich die Silbermedaille.Moritz Wieser, Felix Wieser und Christoph Banhierl.   In den Finalrunden zeigten sich die Qualitäten der Kaderschützten. Souverän erreichten die Tachertinger Bundesligaschützen Felix, Moritz und Jonny das Halbfinale. Noah Richter hätte nach seinem Sieg (7:1 Punkte) über Michael Zahm SV Bruchmühlbach, das Tachertinger Final-Quartett vollenden können. Doch mit dem Nationalkaderschützen Maximilian Weckmüller hatte er einen starken Kontrahenten vor sich. Noah ließ sich davon nicht einschüchtern und konnte zur Überraschung von Max mit Ihm mithalten. Mit einer starken 29 Ringe Passe, nahm er Ihm auch wichtige Punkte ab. Erst nach einen 3:3 Punkte gleichstand zeigte sich die Routine des Kaderschützen. Max zog mit 7:3 Punkten ins Halbfinale ein. Noah beendete, durch seine fantastischen Leistungen im Finale, die Deutsche Meisterschaft auf Rang 5.   Noah Richter gegen Max Weckmüller um den Einzug ins Halbfinale.   Im Halbfinale traf Felix Wieser auf Johannes Maier und Moritz Wieser auf Maximilian Weckmüller. Leider ging der Plan der beiden Wieserbrüder nicht auf. Sie wollten beide erst im Goldfinale auf dem Bowling Green in Wiesbaden aufeinandertreffen und dort den Deutschen Meistertitel unter sich ausmachen. Felix konnte sich erst im Stechschuss gegen seinen Teamkollegen behaupten. Beide hatten eine tiefe 9 doch die von Jonny war weiter vom Zentrum entfernt. Doch Moritz hatte gegen Max das Nachsehen. Mit perfekten 30 Ringen und 6:2 Punkten zog Maximilian Weckmüller in das Goldfinale ein.  Moritz startete gut in das Bronze Match gegen Jonny. Doch in der Mitte des Matches verlor der junge Tachertinger das Gefühl für seine Schüsse. Nach einer 5:1 Punkte Führung nutzte Jonny diese Chance um gleichzuziehen. Ein Stechschuss sollte die Entscheidung bringen. Moritz legte mit starken 9 Ringen vor. Jonny jedoch konnte seinen Schuss souverän in die 10 platzierten. Gleich im Anschuss startete sein Bruder Felix in das Goldfinalmatch gegen Maximilian Weckmüller. Trotz seiner guten Leistungen war es ein sehr knappes Match, bei dem Max leider oft den entscheidenden Ring mehr hatte. Mit 6:2 Punkten ging die Goldmedaille an Maximilian Weckmüller vom BSC Vellmar.  Zeitgleich zu den Finalmatches am Bowling Green gewann Ludwig Stammberger die Deutsche Meisterschaft in der Masterklasse mit 636 Ringen. Julia Kreiser erreichte in der Schülerklasse A Rang 21.   Ludwig Stammberger hold den Deutschenmeister Titel in der Masterklasse   Im Rahmen der DM 2021 hieß es auch Abschied nehmen von verdienten Kaderathleten: Veronika Haidn-Tschalova, Cedric Rieger, Johannes Maier und Trainerin Natalia Butuzova (alle Recurve) sowie Marcus Laube und Lars Klingner (Compound) werden zukünftig nicht mehr für Deutschland an internationalen Maßnahmen teilnehmen. Damit verlässt ein sympathisches und erfolgreiches Sextett die internationale Bühne. „Ich möchte dem Studium den Vorrang geben. Wenn ich etwas mache, dann richtig. Die Verabschiedung war sehr emotional“, sagte Maier.“ Doch in der Bundesliga wird man Ihn noch sehen. Am 18. September fliegt die deutsche Bogen-Delegation von Frankfurt in die USA: Zielort ist Yankton im Bundesstaat Süd-Dakota, dort findet vom 21. bis 26. September die Weltmeisterschaft statt. Mit dabei sind Felix Wieser und Katharina Bauer. Für beide ist es die erster Teilnahme bei einer WM in der Erwachsenenklasse.   Ergebnisse   Felix in the USA
20.09.2021meisterschaft
Felix Wieser Bayerischer Meister Neunter Bayerischer Mannschaftsmeistertitel in Folge für die FSG Tacherting
Vom 30.07.-01.08.2021 fanden auf der Olympiaschießanlage in Hochbrück die Bayerischen Meisterschaften im Bogenschießen statt. Am Freitag startete bereits die Masterklasse. Dort wurde die FSG von Armin Garnreiter, Anita und Ludwig Stammberger, Helmut Huber sowie Roland Paprotny vertreten. Mit konstant guten Leistungen (629 Ringe) sicherte sich Altmeister Armin Garnreiter Rang 3. Dicht gefolgt von seinem Teamkollegen Ludwig Stammberger, auf Rang 5, mit 626 Ringen. Gemeinsam mit Helmut Huber (Rang 18) sicherte sich die Mannschaft den Bayerischen Meistertitel. Roland Parprotny, welcher sich alleine für die Bayerische Meisterschaft qualifiziert hat, erreicht Rang 39. Ebenfalls Bronze erreichte Anita Stammberger (564 Ringe) in der Masterklasse w.  Am Samstag starteten die Damen, Herren und die Jugendklassen. Mit den Bundesligaschützen Johannes Maier, Felix Wieser und Moritz Wieser in der Startliste war das Podium in der Schützenklasse schon belegt, nur die Reihenfolge stand noch nicht fest. Die drei Kaderschützen machten die Medaillenränge unter sich aus. 18 Ringe Abstand hatten sie nach den 72 Pfeilen zu den anderen 42 Teilnehmern im Wettkampffeld. Mit überragenden 686 Ringen sicherte sich Felix Wieser den Bayerische Meistertitel, gefolgt von Johannes Maier (669 Ringe Edelweiß Thierhaupten) und seinem Bruder Moritz (663 Ringe). Gemeinsam mit dem Qualifikationsergebnis von Christoph Banhierl (626 Ringe) gewannen die Wieser Brüder auch den Bayerischen Meistertitel in der Mannschaftwertung. 1975 Ringe bedeuten für die FSG Tacherting einen neuen Vereinsrekord sowie eventuell einen neuen Deutscher Rekord. Der Antrag läuft. Zudem ist dieser Mannschaftssieg auf einer Bayerischen Meisterschaft der neunte in Folge für den Schützenverein aus dem Chiemgau.   Doppelsieg für die beiden Herrenmanschaften der FSG   Die zweite Mannschaft bei den Herren mit Peter Rödel, Noah Richter und Michael Reiter erreichte mit 1809 Ringen den zweiten Rang, gefolgt von der Mannschaft vom BSC Lindau. Im Einzel erreichten Michael Reiter Rang 8 (613 Ringe), Noah Richter Rang 10 (607 Ringe) und Peter Rödel Rang 16 (589 Ringe). Bei den Damen startete Katharina Bauer für ihren Heimatverein die BSG Raubling. Sie musste sich mit 638 Ringen ihrer Nationalmannschaftskollegin Elisa Tartler geschlagen geben.  In der Jugendklasse reichte es leider nicht ganz für einen Podiumsplatz für Martin Paprotny. Mit 545 Ringen erreichte der junge Tachertinger Rang 5. Doch in der Mannschaftswertung gemeinsam mit Maximilian Hammerdinger (Rang 7) und Elia Bloos (Rang 11) erreichten Sie den dritten Rang und wurden mit der Bronzemedaille belohnt. David Breucker erreichte Rang 8.  Am Sonntag ging es für die Tachertinger Schüler an den Start. Jana Taier wurde in der Schülerklasse B mit 592 Ringen Bayerische Vizemeisterin. Lilli Stammberger erreichte mit 535 Ringen den 5 Rang. In der Schülerklasse A belegte Zeno Ulrich mit 574 Ringen Rang 6. Mit 601 Ringen platzierte sich Julia Kreiser auf Rang 5  und Magdalena Paprotny erreichte Rang 11. Mit der Schülermannschaft, bestehend aus Julia Kreiser, Magdalena Paprotny und Zeno Ulrich, belegte die FSG Tacherting Rang 3.   Die erfolgreichen Tachertinger SchülerJana Taier, Zeno Ulrich, Lilli Stammberger, Julia Kreiser, Magdalena Paprotny   Ergebnisse  
08.08.2021meisterschaft
Oberbayerische Meisterschaft: Felix gewinnt Duell der Wieser-Brüder
Die Oberbayerische Meisterschaft vom 10-11.07.2021 war das erste Turnier, das im Bezirk nach dem Lockdown ausgetragen wurde. Die Bogenschützen ermittelten ihre Meister in WA 720 auf der bestens vorbereiteten Anlage in Langenpreising. Auch wenn die Veranstaltung in diesem Jahr nicht zur Qualifikation für die weiterführenden Meisterschaften zählte, so war es für 128 Schützen aller Altersklassen die lang ersehnte erste Gelegenheit, sich im Wettkampf zu messen. Die Meisterschaft startete mit den Wettkämpfen der Schüler, Jugendlichen und Junioren. Dort wurde die Messlatte bereits sehr hoch angesetzt. Drei Oberbayerische Meister Taier Jana (Schüler B w), Kreiser Leopold (Schüler C m) und Hammerdinger Maximilian (Jugendklasse) sowie drei Vize Meister, Stammberger Lilli Viktoria (Schüler B w), Buergel-Goodwin Benno (Schüler C m) und Obermeier Simon (Juniorenklasse) wurden von der FSG Tacherting gestellt. Zudem gingen an diesem Tag noch zwei Bronze Medaillen Ulrich Zeno (Schüler A m) und Kreiser Julia (Schüler A w) an den Tachertinger Nachwuchs. Für die Mannschaften der Schülerkasse A (Kreiser Julia, Paprotny Magdalena, Ulrich Zeno) und Jugendklasse (Hammerdinger Maximilian, Paprotny Martin, Bloos Elia) reichte es zum Vizemeister.  In der Sonntagsgruppe starteten alle anderen Klassen der Recurve-Bogenschützen. Dort gab es dieses Jahr in der Herrenklasse ein besonderes Duell, Wieser gegen Wieser. Es war fast klar, dass der Titel des Oberbayerischen Meisters an einen der Brüder geht, da ihr Nationalmannschaftkollege Johannes Maier direkt für die Bayerische Meisterschaft gemeldet war. Moritz der noch Wochen zuvor einen Deutschen Rekord geschossen hat und auch Felix welcher das erste Qualifikationsturnier für die Weltmeisterschaft im September gewann, schenkten sich nichts. Mit 671 Ringen konnte sich Felix vor seinem Bruder Moritz mit 668 Ringen durchsetzen. Auf Rang 3 platzierte sich Michael Reiter mit 624 Ringen. Christoph Banhierl erreichte Rang 6 gefolgt von Noah Richter auf Rang 8.    Mit Moritz und Felix Wieser sowie Michael Reiter, war das Podest bei den Herren fest in Tachertinger Hand.   Bei den Damen gewann Katharina Bauer (BSG Raubling) mit 644 Ringen souverän den Titel. Kathi ist in der Wintersaison teil des Bundesligakaders der FSG Tacherting. Armin Garnreiter, welcher in diesem Jahr erstmals in der Masterklasse startete, musste sich seinem Teamkollegen geschlagen geben. Mit 621 Ringen sicherte Ludwig Stammberger sich den Titel. In der Masterklasse war die FSG Tacherting dieses Jahr stark vertreten, Rang 8 Obermeier Günter, Rang 9 Paprotny Roland, Rang 19 Breu Gebhard. In der Masterklasse weiblich ging der Titel an Anita Stammberger mit 559 Ringen. Mit Rang 4 in der Seniorenklasse verpasste Ludwig Engelmaier das Podest nur knapp, jedoch ist dies ein beachtliche Leistung, da er erst vor einem Jahr mit dem Bogenschießen angefangen hat.   Bez Meisterschaften Medaillenspiegel  Gold Felix Wieser (Herrenklasse)Stammberger Ludwig (Masterklasse m)Stammberger Anita (Masterklasse w)Taier Jana (Schüler B w)Kreiser Leopold (Schüler C m)Hammerdinger Maximilian (Jugendklasse) Mannschaft Herrenklasse (Wieser, Wieser, Banhierl)Masterklasse (Stammberger, Garnreiter, Paprotny) Silber Moritz Wieser (Herrenklasse)Garnreiter Armin (Masterklasse m)Stammberger Lilli Viktoria (Schüler B w) Buergel-Goodwin Benno (Schüler C m)Obermeier Simon (Juniorenklasse) Mannschaft Schüler A (Kreiser, Paprotny, Ulrich)Jugend (Hammerdinger, Paprotny, Bloos) Bronze Reiter Michael (Herrenklasse)Ulrich Zeno (Schüler A m)Kreiser Julia (Schüler A w)   Ergebnisse Bezirksmeisterschaft     Deutsche Meisterschaft Feldbogen Trier 24-25.07.2021 Vielen Widrigkeiten mussten dieses Jahr die Verantwortlichen und Schützen trotzen um die Deutschen Meisterschaften im Feldbogen in Trier durchzuführen. Der Flutkatastrophe schloss sich am Samstag ein Starkregen an, dadurch musste der Parkour gesperrt werden und der Deutsche Meister anders ermittelt werden. Aus Tacherting waren Martin Paprotny (Jungendklasse) und Michael Reiter (Herren) angereist. Die Meisterschaft wurde auf die zwölf Scheiben der Einschießplätze mit den „normalen“ Entfernungen zu begrenzet. Martin Paprotny erreichte auf seiner ersten Deutschen Meisterschaft Rang 6 und nahm eine Urkunde mit nach Hause. Michael Reiter erreichte Rang 28 bei den Herren. Am gleichen Wochenende fand die Bayerische Meisterschaft 3D in Wemding im Schneetal statt. Dort erreichte Robert Fuhrmann Rang 18 mit dem Blankbogen.   Ergebnisse Deutsche Meisterschaft Feldbogen Trier 2021   DSB Bericht über die Deutsche Feldbogen Meisterschaft in Trier
02.08.2021meisterschaft
Die nächste Internationale Medaille für Moritz Wieser - Team Platz 1 in der Weltrangliste
Die deutschen Herren sind auf Rekord Jagd. Nach der historisch ersten Goldmedaille für ein Deutsches Herrenteam beim World-Cup in Lausanne folgte in Paris der nächste Triumpf innerhalb kürzester Zeit. Das Männer-Trio Maximilian Weckmüller, Florian Unruh und Moritz Wieser gewann durch ein 6:2 (51-54, 57-52, 52-48, 58-57) gegen Belgien den Titel. Nach dieser überragenden Saison sind die Deutschen Herren aktuell auf Platz 1 in der Weltrangliste der Teams. Niedergeschlagen nach dem Last Qualifier (18.06.-21.06.2021 in Paris) ging es für Moritz und Co. in die 3 World-Cup Stage (21.06.-27.06.2021 Paris). Beim Last Qualifier hatten Sie die letzte Chance für ein Ticket nach Tokio zu den Olympischen Spielen. Durch Pech ging gleich das erste Match gegen die Ukraine verloren, mit 58 Ringe zu 55 Ringe in der entscheidenden Passe für die Ukraine. Ein herber Rückschlag für das deutsche Trio welches in der Qualifikationsrunde noch auf Platz 2 landete und einen deutschen Rekord aufstellte (2028 Ringe). Nach diesem Turnier musste ein Schlussstrich gezogen werden, denn es war nicht viel Zeit den Olympiaträumen nachzutrauern.  Moritz schaffte den Cut zwischen den einzelnen Turnieren. Er schoss seine persönliche Bestleitung mit 693 Ringen, damit schraube er auch den Deutschen Rekord in die Höhe. Als erster deutscher international über 690 Ringe und führte in der Qualifikationsrunde. Der junge Tacherting`er hatte einen Vorsprung von 12 Ringen vor dem zweitplatzierten Italiener Mauro Nespoli und gar 15 (!) Ringe vor Weltmeister Brady Ellison (USA). Zusammen mit Maximilian Weckmüller (6. Platz / 677 Ringe) und Florian Unruh (10. / 672 Ringe) bedeutete diese Leistung erneut einen deutschen Rekord, nur drei Ringen unter dem Europa Rekord. Im Mixed-Team mit Michelle Kroppen war dann tatsächlich ein Europarekord fällig. Mit 1354 Ringen stellten Sie die bisherige Bestmarke ein.  In der Einzelwertung bezwang Johannes Maier (661 Ringe Rang 32) im deutschen Duell den Qualifikations-1. Moritz Wieser mit 6:4 (28-27, 27-28, 30-29, 27-30, 27-28), musste sich dann aber in der nächsten Runde dem Italiener Federico Musolesi mit 3:7 geschlagen geben. Als Neunter war Maier bester DSB-Akteur. Denn sowohl Maximilian Weckmüller als auch Florian Unruh verloren ihre Matches trotz starker Passen im Stechen. Der Fokus lag nun auf dem Teamwettbewerb. Dort zeigte das Trio um Moritz Wieser wieder ihre Klasse und stürmten mit 6:0 (57-55, 57-55, 57-55) gegen Frankreich ins Goldfinale. Dort ging es gegen Belgien um die nächste Goldmedaille bei einem World Cup. Nach einem schwachen Start gerieten Wieser, Weckmüller und Unruh gleich in Rückstand. Ab der zweiten Passe war das Team aber wieder auf ihrem gewohnten Niveau. Eine Unachtsamkeit der Gegner in der dritten Passe kam Ihnen zugute und so konnte die deutsch Mannschaft auch mit 52 Ringen noch Punkte holen. In der Finalen Passe machten sie mit 58 Ringen den Sack zu und holten die nächste Goldmedaille und Platz Eins im World Ranking. Das gab es noch nie!   v.l.n.r. Bundestrainer Oliver Haidn, Maximilian Weckmüller, Florian Unruh und Moritz Wieser Foto @ World Archery   Umso bitterer, dass dieses Team nicht in Tokio um Gold, Silber und Bronze schießen kann, da es bei den zwei einzigen Qualifikationsmöglichkeiten (WM 2019 und Paris 2021) nicht reichte.   Ergebnisse
05.07.2021international
Moritz Wieser startet voll durch - Bronze bei EM in Antalya
Die Erfolgsstory der Tachertinger Bogenschützen nimmt kein Ende. Für Moritz Wieser geht sie offenbar in eine immer unfassbarere Phase. Der 20-jährige FSG-Athlet gewann nämlich bei der Europameisterschaft in Antalya (Türkei) sensationell die Bronzemedaille. Doch damit nicht genug: In der Weltrangliste machte er dank dieses Wahnsinns-Erfolgs einen Riesensatz vom 89. auf den 23. Platz.   Erfolgreich war am Wochenende jedoch nicht nur Moritz Wieser, sondern auch sein Bruder Felix und  Katharina Bauer aus Raubling, die beim Highlight „Die Finals 2021“ in Berlin die Ränge 3 beziehungsweise 1 belegten. Moritz Wieser setzte sich im kleinen EM-Finale gegen seinen deutschen Teamkollegen Florian Unruh (SSC Fockbek/feierte einen Tag danach seinen 28. Geburtstag) klarmit 6:0 (29:28, 29:27,28:27) durch und krönte damit seine formidablen Vorstellungen bei diesen kontinentalen Titelkämpfen.   „Das waren ganz starke Leistungen der beiden“, freute sich auch Chef- Bundestrainer Thomas Abel. Gold ging an den Spanier Pablo Acha, der sich  im Finale mit 6:4 gegen den Russen Galsan Bazarzhapov behauptete.   Damit haben die deutschen Bogenschützen bereits vier Quotenplätze für die Olympischen Spiele in Tokio sicher – so viele wie letztmals 2004. Die Männer können sogar noch weitere holen. Dazu müssten sie beim letzten Team-Quotenplatzturnier in Paris (Samstag, 19. Juni) einen der ersten drei Plätze belegen.   Nachdem Moritz Wieser schon bei der EM-Qualifikationsrunde für eine Überraschung gesorgt hatte, setzte der Tachertinger nun bei der EM noch einen drauf. Zu Beginn des Duells um Rang 3 war er zwar noch etwas angespannt, doch er jagte gleich seinen ersten Pfeil in die Zehn. Von da an konnte er sofort seine Leistung abrufen. Keiner seiner neun Finalpfeile war schlechter als eine Neun, fünfmal schlugen sie perfekt in der Scheibenmitte ein. Damit ließ der FSG Athlet seinem Widersacher Unruh nur wenige Chancen auf Punkte und schaffte in seinem ersten Jahr bei den Herren gleich den Sprung aufs internationale Podest.   Bild @archery europe   „Ich bin überwältigt. Mit so einem Erfolg habe ich nicht gerechnet“, freute sich der Bronze-Held aus dem nördlichen Chiemgau, der gleich in seinem ersten Herren-Jahr voll durchstartet.   Bundestrainer Oliver Haidn konnte auch insgesamt mit der EM-Ausbeute seiner Schützlinge zufrieden sein. Neben der Einzelmedaille für Moritz Wieser gewann das Damen-Trio Michelle Kroppen (SV GutsMuths Jena), Lisa Unruh (BSC BB Berlin) und Charline Schwarz (BS Feucht) im Team die Silbermedaille. Im Finale gab es eine äußerst unglückliche 3:5 (51:52, 53:51, 52:54, 55:55)-Niederlage gegen Russland – nach einer Fehlentscheidung. „Ein Stechen wäre der gerechte Lohn gewesen“, so Bundestrainer Haidn. „Wir sind nicht glücklich über diese Fehlentscheidung der Kampfrichterin. Aber wir fahren stolz nach Hause.“ Positiv außerdem in der Türkei war: Florian Unruh holte den Einzel-Quotenplatz für die Olympischen Spiele.    Von Christian Settele und Michael Reiter   Bild @archery europe   Ergebnisse   Offizielle Bildergalerie
11.06.2021international
Nika auf Platz 4 beim Grand Prix in Porec
Vom 16-21.03.2021 fand in Porec (Kroatien) der Europäische Grand Prix im Bogenschießen statt. Mit dabei, die Tachertinger Bundesliga Schützen, Katharina Bauer, Veronika Haidn-Tschalova, Johannes Maier sowie Moritz und Felix Wieser. Für Moritz Wieser war dies der erste Internationale Einsatz, in der Herrenklasse, für die deutsche Nationalmannschaft.   Mortiz Wieser gibt sein Internationales Debüt bei den Herren Der Grand Prix war der Auftakt für die letzten Wettkämpfe vor den Olympischen Spielen. Entsprechend nutzten viel Schützen die Möglichkeit wieder Wettkampferfahrung zu sammeln um bei den anstehenden Qualifikationsturnieren noch einen Quotenplatz für die Spiele zu ergattern. 13 Schützen der Top50 Weltweit waren beim Grand Prix vertreten. Bei frühlingshaftem Wetter konnten die Tacheringer Schützen ihre konstanten Leistungen abrufen. Souverän platzierten sich alle im oberen Tabellendrittel und brachten sich so in eine gute Ausgangslage für die Finalrunden.   „Es war ein schönes Gefühl wieder an Wettkämpfen teilzunehmen, das ist auch nicht mit dem Training vergleichbar“   Moritz Wieser über den Grand Prix Für viele war es der erste Wettkampf nach einer langen Pause. Dies und ein tückischer, wechselnder Wind gestalteten die Finals besonders spannend. Nachdem einige international bekannte Schützen, bereits in den ersten Matches scheiterten, herrschte eine „Dicke Luft“ auf dem Wettkampffeld. Alles war möglich. Felix Wieser startete durch seine gute Position in der Qualifikation (Rang 7 659 Ringe) gleich im 1/16 Finale gegen den Olympia Silbergewinner von 2016 Jean-Charles Valladont (World Ranking 46). Nach einem Punktverlust im ersten Satz, steigerte sich Felix kontinuierlich. Mit starken 29 Ringen (von 30 Möglichen), ließ Felix dem Franzosen wenig Spielraum für Fehler. Mit 6:2 Punkten sicherte sich der Tachertinger den Einzug ins 1/8 Finale. Dort traf er auf seinen Teamkollegen aus der Bundesliga, Johannes Maier. In einem völlig offenen Match behielt Felix zum Schluss die Oberhand und schaffte den Einzug ins ¼ Finale. Leider musste er sich Mete Gazoz mit 3:7 Punkten geschlagen geben. Moritz Wieser startete nach Rang 20 in der Qualifikation im 1/24 Finale gegen Duchon Miroslav aus der Slowakei. Im Match fand er schnell seinen Rhythmus und empfahl sich mit 7:1 Punkten für die nächste Runde. Moritz, welcher sich bereits an den schwierigen Wind gewohnt hatte, konnte dies im anschließenden Match zu seinem Vorteil nutzen. Sein Kontrahent Jacquey Clement wartete auf die Windstille, um seinen Pfeil zu schießen. Moritz hingegen wusste, wo er anhalten musste, damit sein Pfeil die 10 auch bei Wind trifft. 6:2 Punkte stand es am Enden für den jungen Schützen aus Tacherting. Er unterlag erst im ¼ Finale dem späteren Sieger Tsynguev Beligto aus Russland mit 2:6 Punkten. In der Qualifikationsrunde der Damen platzierte sich Kathi mit 651 Ringen auf Rang 8, dicht gefolgt von Nika (648 Ringe) auf Platz 12. In den Finalmatches scheiterte Kathi im 1/16 Finale an Marchenko Veronika (Ukraine) mit 3:7 Punkten. Nika konnte die ersten Matches souverän für sich entscheiden. Im 1/8 Finale gegen Rodionova Polina (Ukraine) ging es ins Stechen. Beide Damen schossen Ihren Pfeil gekonnt in die Zehn. Der Kampfrichter deutete Polina schon als Siegern, doch sein Augenmaß täuschte Ihn. Nach dem Messen beider Pfeile stelle sich heraus, dass beide gleich weit vom Zentrum entfernt waren. Es war noch nichts entschieden und das Stechen ging in die nächste Runde. Nach dieser Verwirrung setzten beide Damen den nächsten Stechpfeil in die 8. Doch dieses Mal war der Pfeil von Nika näher an der Mitte, damit sicherte Sie sich den Einzug in die nächste Runde. Nika konnte Ihre Siegesserie fortsetzen und scheiterte erst im Halbfinale an Pavlova Anastasia aus der Ukraine. Am Ende des Tages erreichte Nika Platz 4.  Am 31.03. geht es für die Kaderschützen wieder an den Olympiastützpunkt in Berlin. Dort wird eine interne Qualifikationsrunde für die Olympischen Spiele in Tokio ausgeschossen. Im Anschluss weiter zum nächsten Trainingswettkampf in die Türkei, der jedoch auch auf demselben Platz geschossen wird, wie die diesjährigen Europameisterschaften Anfang Juni. Dort gibt es die Chance auf einige der letzten verbliebenen Plätze für die Spiele. Die deutsche Herrenmannschaft, kann sich, bei der EM, Ihre drei Quotenplätze nach Tokio noch verdienen.   Bericht Archery Europe   Ergebnisse   Offizielle Bildergalerie
04.04.2021international
Training im Corona-Jahr: PFEILE AUS DER BOX
Wie die FSG Tacherting aufgrund der Corona-Krise neue, pfiffige Wege gefunden hat, ihren Spitzenathleten (fast) optimale Trainingsbedingungen zu ermöglichen.   Ein Artikel von Thomas Kilchenstein erschienen in der Faszination Bogen.   Neulich hat sich Helmut Huber, Coach der Bundesligamannschaft aus Tacherting, noch einmal mit gemischten Gefühlen an das Bundesligafinale vor knapp einem Jahr erinnert, in Wiesbaden war das, und seine Schützen, ob zwar als Mannschaft einer der Favoriten, waren da „nur“ auf einen undankbaren vierten Platz gekommen. Im Halbfinale war man gescheitert, ausgerechnet am BC Villingen-Schwenningen, ein Team, das man in der Bundesliga-Vorrunde zuvor meist beherrscht hatte. „Und im kleinen Finale fehlte uns dann die rechte Motivation, die Niederlage im Halbfinale hatte uns einen Knacks versetzt“, sagt Helmut Huber, er klingt immer noch wehmütig.   Aber immerhin war das noch ein sportlicher Wettbewerb mit Fans auf den Rängen, konnten die Sportler zum Wettstreit antreten, hatte die Pandemie noch nicht alles lahm gelegt. Bogenschießen vor Zuschauern, die Schützen dicht an dicht an der Schießlinie – irgendwie wirkt das alles sehr weit weg, fast wie aus einer anderen Epoche, dabei ist es keine zwölf Monate her.   Die Tachertinger Brüder Moritz (li.) und Felix Wieser trainieren auch im Winter auf die Olympische Distanz von 70m.     Quartett mit Olympia-Hoffnungen.   Dass das Finale in Wiesbaden Mitte Februar einer der letzten Höhepunkte dieses so ungewöhnlichen Sportjahres 2020 bleiben sollte, hatte seinerzeit natürlich kein Mensch gedacht. Doch dann trat das Virus auf den Plan, und alles, was geplant war, wurde zur Makulatur – unter anderem mussten sogar die Olympischen Spiele in Japan um zwölf Monate verschoben werden.    Felix Wieser: „Wenn die Olympischen Spiele stattfinden, will ich in meiner Bestform mitmischen.“   Ein knappes Jahr später sind die Hallen immer noch zu, die Spiele sollen Ende Juli 2021 beginnen, die Trainingsbedingungen für die Athleten sind angesichts des strengen Lockdowns sicherlich nicht optimal, gerade für jene Schützen, die sich noch berechtigte Hoffnungen auf eine Teilnahme in Japan machen können. Bei der FSG Tacherting trifft dies die komplette Bundesliga-Mannschaft mit Katharina Bauer und Veronika Haidn-Tschalova bei den Damen sowie Johannes Maier und die Gebrüder Wieser, Felix und Moritz, bei den Herren, allesamt vielfach ausgezeichnete Kaderschützen. Aber auch sie hat Covid-19 im Griff, nicht dass sie erkrankt wären, aber ein halbwegs geordnetes Training unter Wettkampfbedingungen ist nur sehr schwer möglich. Zwar steht die Schießhalle in der Gemeinde unter Corona-Bedingungen zur Verfügung, aber was tun, wenn eigentlich die 70-Meter-Distanz trainiert werden soll, eine Distanz, die auch in Japan bewältigt werden muss?   Moritz Wieser: „Schießen ist ein Teil meines Lebens, meine Leidenschaft, mein Tagesablauf ist darauf ausgerichtet.“   Der Weg zur Scheibe verläuft im Schnee eingleisig.     Frühe Planung für den Winter. Da haben sich die Tachertinger Schützen etwas Feines ausgedacht. Der Verein aus der knapp 6.000 Bewohner zählenden Gemeinde am Chiemsee hatte nämlich schon früh erkannt, dass man sich in „diesem verrückten Covid-19-Jahr“, wie Huber sagt, etwas einfallen lassen muss. Besondere Anlässe erfordern besondere Maßnahmen sozusagen, und dass im Herbst die zweite Welle mit all den aus dem Frühjahr bekannten Kontaktsperren, Lockdowns und anderen gravierenden Einschränkungen auf Deutschland hereinbrechen werde, dazu musste man kein Hellseher sein. Um somit den Schützinnen und Schützen aus den Nationalkadern ordentliche Trainingsbedingungen zu ermöglichen, musste eine Möglichkeit geschaffen werden, wie man die olympische Entfernung auch über die Wintermonate trainieren kann.    Trainer Helmut Huber: „Wir müssen für unsere Besten auch Trainingsmöglichkeiten im Winter planen.“    Die Krux dabei: Die Tachertinger Bogenschützen verfügen nicht über eine Halle, in der man die 70-Meter-Distanz trainieren kann. „So ein Schießjahr wie 2020 haben wir noch nie erlebt“, sagt Huber. Immerhin stellten sie im Sommer noch eine virtuelle Jahresmeisterschaft mit gemeinsamem Finale auf die Beine, aber natürlich mit Einschränkungen und nach dem offiziellen Corona-Hygieneplan. Doch bald war ihm und seinen Mitstreitern klar: „Wir müssen für unsere Besten auch Trainingsmöglichkeiten im Winter planen.“   Drei Stände in Eigenarbeit. Denn die Besten haben ambitionierte Ziele: „Das sind selbstverständlich die Olympischen Spiele im Juli in Japan“, sagt Felix Wieser, selbst wenn weiterhin noch nicht sicher ist, ob sie tatsächlich auch durchgeführt werden können. „Aber wenn sie stattfinden, will ich in meiner Bestform mitmischen.“ Das Trainingspensum von Kaderschützen im Deutschen Schützenbund ist gewaltig, 1.200 bis 1.500 Pfeile pro Woche sind eher die Regel als die Ausnahmen, 25 bis 30 Stunden steht man da schon an der Schießlinie, Kraft- und Ausdauertraining gar nicht mitgerechnet. Das aber sind die Wieser-Brüder gewohnt. „Schießen“, sagt Moritz Wieser, der jüngere Bruder, „ist ein Teil meines Lebens, meine Leidenschaft, mein Tagesablauf ist darauf ausgerichtet.“ Der Grundgedanke war schnell formuliert – und in die Tat umgesetzt: In einen bereits bestehenden Unterstand errichtete die FSG in Eigenarbeit eine Box, man zog Verkleidungen hoch, 16 Quadratmeter Grundfläche, mit Tür, drei kleinen Schießscharten, baute sozusagen einen Raum, aus dem man schießen kann, wind- und wettergeschützt und sogar beheizbar. Das ist gerade jetzt im Winter von großem Vorteil, binnen zehn Minuten lässt sich die Holzbox auf zwölf Grad erwärmen. „Natürlich muss man sich gut kleiden, warme Schuhe tragen, da der Boden kalt ist“, erzählt Helmut Huber.   Helmut Huber: „Natürlich muss man sich gut kleiden, warme Schuhe tragen, da der Boden kalt ist.“   Die Schießscharte reicht aus, um die Scheibe in 70 Meter Entfernung gut zu erkennen.     Mit Kamera zur Beobachtung. Vorher hatten die FSG-Schützen lediglich von einer Überdachung heraus schießen können, das war zwar im Vergleich zu einem gewöhnlichen Schießplatz im Freien vor allem dann angenehm, wenn es regnete oder schneite. „Aber dennoch war es schweinekalt“, erinnert sich Felix Wieser. Bogenschießen ist ein eher statischer Sport, „und mit klammen Fingern zu schießen, ist ein furchtbares Gefühl. Mit der beheizbaren Box haben wir jetzt optimale Bedingungen, ja sie sind geradezu fantastisch“, lobt der 27-Jährige. Drei Schützen können die Box zur gleichen Zeit nutzen, doch derzeit ist dies aufgrund der Corona-Bestimmungen nur eingeschränkt möglich.   „Es ist ein super Gefühl, auch im Winter 70 Meter schießen zu können, wie andere Nationen an der Weltspitze auch“, pflichtet Bundesligaschütze Moritz Wieser, 20, bei.   Und noch ein Problem hat die FSG gelöst: Die kleinen Schießschlitze machten es schwierig, ein Spektiv zur Zielkontrolle zu verwenden. „Also haben wir kurzerhand eine Kamera installiert“, berichtet der ehemalige bayerische Landestrainer Huber nicht ohne Stolz, „und zum Anzeigen zwei Bildschirme für den Schützen gut sichtbar in der Box montiert.“   Felix Wieser: „Mit der beheizbaren Box haben wir jetzt optimale Bedingungen, ja sie sind geradezu fantastisch.“   Ein gutes Beispiel. Um auch spätnachmittags oder abends trainieren zu können, ist die Scheibe in 70 Metern Entfernung beleuchtet, der Weg dorthin ist allerdings dunkel. Trotz der Dunkelheit sind die Anzeigen auf den Bildschirmen dank Beleuchtung und Lichtstärke der Kameras gestochen scharf. Die Kosten für den Bau der Box und die technische Installation beziffert Helmut Huber im Normalfall auf rund 10.000 Euro, da viele Vereinsmitglieder aktiv mitgearbeitet und ortsansässige Betriebe kräftig unterstützt hatten, ließen sich diese Kosten in Tacherting deutlich drücken. Und die FSG wollte zeigen und auch anderen Vereine ein Beispiel sein, wie man miteingeschränkten finanziellen Mitteln selbst in der aktuell ungewöhnlichen Corona-Lage Trainingsumgebungen schaffen kann, die auch für Spitzenathleten hilfreich sein können. Vielleicht ist das ja auch auf Bundesebene eine einfache Lösung, wenn sich der Baubeginn der seit langem ersehnten Schießhalle, in Berlin-Höhenschönhausen geplant, noch lange hinziehen sollte. Und Bauprojekte in Berlin werden ja auch nicht unbedingt pünktlich fertig, wie das Beispiel Flughafen BER zeigte.   Schießen zwar bei blauem Himmel, aber doch anders als gewohnt, bei Schnee und Kälte: Felix (li.) und Moritz Wieser.     Dank an „positiv Verrückte“   Obwohl vornehmlich die Kaderschützen bei der FSG in den Genuss dieser zusätzlichen Trainingsgelegenheit kommen, legt Felix Wieser großen Wert darauf, dass im Verein der Zusammenhalt und das respektvolle Miteinander breiten Raum einnehmen. Der FSG hat Felix Wieser viel zu verdanken, „ich brachte Interesse und ein wenig Talent mit“, untertreibt er ein wenig. Aktuell startete der Student, er ist mehrfacher Juniorenmeister, Deutscher Meister mit der Mannschaft 2017, Dritter bei den Europameisterschaften in der Halle 2015, mit erstaunlichen 598 (von 600 möglichen) Ringen bei der Indoor Archery World Series online auf Rang eins, dazu zählt er zum Nationalmannschaftsaufgebot von Bundestrainer Oliver Haidn. Der 27-Jährige weiß sehr wohl, wem er diese Karriere im Bogensport zu verdanken hat. „Positiv Verrückte“ nennt er jene, die seinen Werdegang maßgeblich angestoßen und bekleidet haben. Armin Garnreiter zum Beispiel, auch Helmut Huber, beide selbst vor Jahren Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft, hätten „Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um für die nachfolgenden Generationen die Bedingungen immer noch mehr zu verbessern. Sie sind auch dafür verantwortlich, dass wir ein so großes Knowhow an unsere Schützen vermitteln können“, lobt Felix Wieser. Er sehe sich in dieser Tradition. „Ich bin ebenfalls gefordert, die Werte wie Respekt, Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft an die junge Generation weiterzugeben.“ Aber erst einmal will er sich für die Spiele in Japan qualifizieren, Chancen dazu hat er im Einzel und mit der Mannschaft. Die Qualiwettbewerbe stehen im Mai und Juni an. Und bis dahin fliegen die Trainingspfeile über 70 Meter aus einer HolzBox am Chiemsee.    Felix Wieser: „Ich bin ebenfalls gefordert, die Werte wie Respekt, Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft an die junge Generation weiterzugeben.   Faszination Bogen (Details zur Zeitschrift)
18.03.2021verein
Felix Wieser mit einer Top-Leistung auf Rang Zwei der Indoor World Series Online
Bei der Vierten Etappe der Indoor World Series Online, welche am 12-14.02.2021 stattfand, beeindruckte der Tacherting`er Felix Wieser. Mit 596 Ringen, von 600 möglichen,  landete er auf Rang Zwei. Vor ihm befand sich lediglich der Olympiagewinner von 2012, Oh Jin Hyek mit 599 Ringen. Felix, der die dritte Etappe der World Series ausließ (Januar) um sich auf die Klausuren Phase seines Maschinenbaustudiums zu konzentrieren, schaffte es trotzdem eine Top-Leistung abzurufen.  Nach Rang eins (598 Ringe) bei der Ersten Etappe im November und dem Bronzerang (589 Ringe) im Dezember in Lausanne (Schweiz), vervollständigte der Chiemgau`er in der letzten Etappe der World Series seine Medaillen Sammlung.    „Ich glaube, ich habe einfach - im wahrsten Sinne des Wortes - die goldene Mitte für mein Training gefunden", berichtet Wieser, der auf die richtige Balance zwischen Umfängen, Schieß- und Athletiktraining sowie Regeneration und Freizeit setzt.   Dadurch war es Ihm möglich, sich trotz der verhältnismäßig wenig Trainingseinheiten und Pfeilen auf die Indoor Distanz von 18m, auf dem Podium der World Series zu platzieren. Denn dieses Jahr liegt der Fokus vor allem auf die 70m und die Vorbereitung für die Olympischen Spiele in Tokio. Dafür haben die Schützen der Nationalmannschaft auch im Winter die Olympische Distanz trainiert. Teils in Hallen oder aber auch, sofern es das Wetter zugelassen hat, am Bogenplatz in Tacherting.   Felix am Tachertinger Bogenplatz, beim Training auf 70m     Vom 02-09.03.2021 findet in Berlin die erste Qualifikationsrunde statt. Die Nationalkaderschützen können dort in einer Laufhalle und unter den geltenden Hygienevorschriften ihre Qualitäten vor den Augen des Bundestrainers Oliver Haidn unter Beweis stellen. Für die Tage sind über 400 Wertungspfeile, in verschiedenen Wettkampfsimulationen geplant. Neben Felix Wieser und seinem Bruder Moritz, sind dort auch die Tachertinger Bundesligaschützen Jonny Maier, Kathi Bauer und Veronika Haidn-Tschalova am Start.   Doch zuvor findet bereits dieses Wochenende am Sonntag den 28.02.2021 um 16 Uhr das Finale der World Series Online statt. Felix startet in der Teamwertung gemeinsam mit dem Ehepaar Unruh für das Team Beiter. Den Link zum Livestream findet Ihr auf der Homepage der FSG Tacherting sowie in den Sozialen Medien.   Bericht des Deutschen Schützenbundes   Ergebnisse World Archery   World Series Online Finale   Deutscher Schützenbund Zusatzinformationen zum Finale
26.02.2021international
Felix Wieser führt das weltweite Ranking der Indoor Archery World Series an
Am Wochenende erfolgte der Start in die Indoor Archery World Series, einem Online-Wettbewerb des internationalen Bogensport-Weltverbandes. Da aufgrund der aktuellen Situation die Wettkämpfe nicht wie gewohnt stattfinden können, wurden die Abläufe angepasst. Anstatt die Veranstaltung an einem Ort auszutragen, findet diese nun zeitgleich weltweit online statt. Wer sich anmeldet und die Möglichkeit besitzt eine Wertung zu Schießen, kann teilnehmen.  Die Nationalkaderschützen der FSG Tacherting, haben diese Möglichkeit. Durch die Unterstützung des Vereins, der Gemeinde und des Deutschen Schützenbundes können sie Ihr Training weiterhin durchführen, mit dem großen Ziel Tokio 2021. Die Trainingshalle und das Freigelände sind nur für die Kaderathleten unter Einhaltung der Hygieneauflagen nutzbar. Auf den Besuch im Fitnessstudio müssen aber auch sie verzichten.   Felix Wieser in der Bogenhalle der FSG Tacherting   Die Chance nutzte Felix Wieser und platzierte sich bei der ersten Etappe der World Series auf Rang 1 weltweit. Nach guten Ergebnissen in den vorangegangen Trainingseinheiten hatte Felix an diesem Tag einen fast perfekten Lauf. Mit 598 Ringen von 600 Möglichen trafen nur 2 Pfeile von 60 nicht in die Zehn. Fast wäre Ihm ein perfekter Durchgang über 30 Pfeilen gelungen, erst der letzte ging knapp an der Zehn vorbei.    "Die Ergebnisse zeigen mir, dass mein Training funktioniert und wie wichtig auch Wettkampftraining und Wettkämpfe sind, das ja zum aktuellen Zeitpunkt der Saison noch nicht im Fokus liegt und dass auch noch Luft nach oben ist."   Felix Wieser über sein Ergebnis   Die 598 Ringe sind aktuell die persönliche Bestleistung von Felix, allerdings wird das Ergebnis nicht als Deutscher Rekord anerkannt. Der Vereinsrekord ist ihm aber für die nächste Zeit sicher. Zum Vergleich der aktuelle Weltrekord liegt bei 599 Ringen.    Das Beweisfoto der Spots, als Nachweis für das Ergebnis   Auch seine Teamkollegen aus der Tacherting'er Bundesligamannschaft platzieren sich in den Ergebnislisten am oberen Ende. Johannes Maier belegt mit 585 Ringen den 23. Rang vor Moritz Wieser auf Rang 26. (ebenfalls 585 Ringe). Bei den Damen belegt Veronika Haidn-Tschalova mit 576 Ringen den 14. Rang.   Die Zweite Etappe der World Series wird am 19.12. und 20.12.2020 ausgetragen. In der Teamwertung (Ergebnisse über mehrere Etappen) wird es ein virtuelles Finalturnier geben. Dieses findet am 27.02. und 28.02.2021 statt.    World Archery Ergebnisse Herren   World Archery Ergebnisse Damen   World Archery Artikel Felix Wieser auf Platz 1
26.11.2020international
Silber im Mixed Team für Kathi und Felix beim Deutschland Cup in Wiesbaden
Auf dem Bowling Green vor dem Kurhaus in Wiesbaden fand am Sonntag den 09.08.2020 erstmals der Deutschland Cup im Bogensport statt. Bereits 2018 wurden dort die Finalrunden der Deutschen Meisterschaft ausgetragen. Der Deutsche Schützenbund sorgte für die passende Atmosphäre und baute 3 Tage lang die Kulisse für die Übertragung im ZDF auf. Im Vergleich jedoch, mit der Deutschen Meisterschaft von 2018 fehlten, die Zahlreichen Zuschauer. Dies ist jedoch mit den geltenden Abstandbestimmungen noch nicht möglich. Dafür konnten man den Wettkampf im Liveticker im Internet verfolgen und im Anschluss gab es einen Bericht im ZDF. Das Event war erneut eine gute Werbung für den Bogensport und auch wieder ein Stück weit Normalität nach der Absage der kompletten Fita Saison.  Felix Wieser und Kathi Bauer konnten sich in der Qualifikationsrunde gegen Ihre Teamkollegen Moritz Wieser, Jonny Mayer und Nika Haidn-Tschalova durchsetzen. Es waren jeweils nur die Besten vier Schützen der Herren und Damenklasse zugelassen, um die Teilnehmerzahl gering zu halten. Dafür gab es dieses Jahr einen Mixed Team Wettbewerb. Kathi und Felix starteten im selben Team da beide in der Qualifikation auf Platz 3 landeten.  Beim Mixed Team Wettkampf hat jeder Schütze 20 sec. Zeit für seinen Schuss. Es werden 2 Pfeile pro Schütze geschossen ähnlich dem Liga Rhythmus, dadurch ist eine Maximale Ringzahl von 40 Ringen möglich. Das Tachertinger Team zeigte gleich Ihre Bundesligaerfahrung, mit 38,39,38 Ringen gaben sie nur 5 Ringe ab. Dadurch hatte das gegnerische Mixed Team bestehend aus Maximilian Weckmüller und Elisa Tartler (beide Platz 2 in der Qualifikation) wenig Spielraum für Fehler. Mit 5:1 Punkten sicherten sich Kathi und Felix den Einzug ins Goldfinale. Dort trafen Sie auf das "andere" Team aus der Bundesliga. Cedric Rieger und Michelle Kroppen von der BSG Ebersberg. Leider konnten die beiden ihren Rhythmus aus dem Halbfinale nicht beibehalten und gerieten gleich zu Beginn in Rückstand. Felix war bei dem ersten Pfeil im Goldfinale ein wenig zu über motiviert und ging bereits vor dem Startsignal an die Schießlinie, ein Frühstart. Dafür bekam Felix die gelbe Karte. Er musste einen Schritt zurück in den Wartebereich und danach wieder an die Schießlinie. Erst dann, darf der Pfeil von Ihm gewertet werden. Die Zeit wird allerdings nicht angehalten und wertvolle Sekunden verstrichen ehe Felix erneut an der Schießline war. Er ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und schoss in der verbleibenden Zeit eiskalt in die 10! Nachdem Sie bereits mit 0:4 Punkten in Rückstand waren fanden sie in Ihre Vorherige Form zurück. Mit 39 und 38 Ringen zogen Sie mit dem Ebersberger Team gleich, 4:4 Punkte. Stechen um Gold. Rieger und Kroppen ließen den Schützen aus dem Chiemgau wenig Chancen. Mit zwei 10ner (maximale Ringzahl beim Stechen) sicherten sich die Ebersberger den Sieg beim ersten Deutschland Cup.   Das Tacherting`er "Dreamteam" Kathi Bauer und Felix Wieser  In den Einzelwertungen ist der Druck auf die Schützen noch ein Stück höher als in der Teamwertung. Alle Kameras sind nur auf eine Person gerichtet und jeder Fehler wird bemerkt. In der Einzelwertung der Damen, startete Kathi gegen Elisa Tartler. Beide schossen ein Match auf sehr hohem Niveau und waren zum Schluss gleich auf. 5:5 Punkte ein Unentschieden. Ein Stechpfeil wird die Entscheidung bringen. Der Optimale Test für die vielen Techniktrainingseinheiten während dem Lockdown. Bundestrainer Oliver Haidn, der Coach von Kathi in diesem Match, findet die richtigen Worte für den entscheidenden Schuss. Der Wind geht, Ziel nicht in die Mitte sondern in die Sieben, war die taktische Entscheidung für den Einzug ins Goldfinale. Der Plan ging auf! Eine souveräne 10 sicherte Kathi den Einzug ins Goldfinale. Dort traf sie auf die Olympia zweite von 2016, Lisa Unruh. Kathi brachte konstant Ihre Leistung und beide Damen waren auf Augenhöhe, erneut 5:5 Punkte. Dieses Mal bestimmt der Stechpfeil die Siegerin des ersten Deutschland Cups. Allerdings war der Wind jetzt schwieriger zu deuten. Kathi setzte einen konsequenten Schuss in die 9, genau wie Ihre Gegnerin. Leider war der Schuss von Lisa Unruh näher im Zentrum, dadurch ging der Titel samt Glaspokal an die Olympia zweite aus Berlin. Felix startete im Halbfinale stark gegen Maximilian Weckmüller, ehe er in der fünften Passe mit einer sieben die Chance auf einen Einzug ins Goldfinale aus den Händen gab. Für Felix ging es nun um Bronze, gegen Cedric Rieger. Mit 30,29,29 Ringen ging der Tacherting`er gleich in Führung. Cedric konnte sich noch ins Stechen retten, allerdings nur weil Felix in den letzten beiden Passen immer mit einer 8 ausgeschossen hat. Felix war mit seiner Leistung während dem Deutschland Cup sehr zufrieden, da bis auf ein paar wenige Pfeile, sehr konstant in die 10 geschossen hat. Zum Abschluss holt er sich mit einer 9 die Bronzemedaille. Im Goldfinale sicherte sich Florian Kahlund den Sieg vor Maximilian Weckmüller. Für die Bogenschützen war der Deutschland Cup eine tolle Wettkampfsimulation. Durch den Bericht im ZDF war es den Schützen möglich sich bei Ihren Sponsoren wie der Deutschen Sporthilfe oder der DAK Gesundheit für das Vertrauen und die Unterstützung zu bedanken. Durch die gelungene Veranstaltung bleibt zu hoffen das der Wettbewerb die nächsten Jahre weitergeführt wird und seinen Stellenwert neben den Deutschen Meisterschaften findet. 
15.08.2020meisterschaft