28.11.2022verein
FSG Tacherting trauert um Marianne Garnreiter
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Neues aus Tacherting

Durchwachsener Saisonstart des Titelverteidigers
Die FSG Tacherting startete mit durchwegs guten Ergebnissen in den ersten Wettkampftag (Ebersberg) der neuen Saison. Doch konnten sich die Schützen um Coach Helmut Huber nicht so gallig und verbissen in den einzelnen Matches durchsetzen, wie es in der Vorsaison der Fall war. Es wurden 5 der 7 Matches gewonnen, aber auch 2 Matches verloren. Für die FSG bedeutete dies den ungewohnten 3. Platz in der Tabelle.   Der Wettkampftag startete vielversprechend, die ersten beiden Begegnungen gegen die TSV Natternberg und GK Burgschützen Büschfeld wurden souverän gewonnen. Im Anschluss kam mit dem BC Villingen-Schwenningen eine erste große Hürde, die in 5 Sätzen knapp und unerwartet verloren ging. Nach diesem „Wachrüttler“ konnten die nächsten drei Begegnungen gegen den SC Freiburg, die TS 1861 Bayreuth und SGi Welzheim sicher mit 7:3 Punkten, 7:1 Punkten und 7:3 Punkten gewonnen werden. Die BC Villingen-Schwenningen hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt schon etwas abgesetzt und auch gegen die sehr starke Heimmannschaft aus Ebersberg gewonnen.    Damit ging es im letzten Match gegen den letztjährigen Finalgegner die BSG Ebersberg nicht mehr um die Tabellenführung, aber um wichtige Punkte auf dem Weg ins Finale. Die Schützen aus Ebersberg zeigten schon den ganzen Tag super Leistungen. Mit insgesamt 10 mal 60 Ringen (also das Maximum) von Ebersberg, wusste Tacherting um die Schwere der Aufgabe. In einem hart umkämpften Match über die volle Distanz von 5 Sätzen, fiel die Entscheidung knapp zu Gunsten der BSG Ebersberg. Dadurch platzierten Sie sich in der Tabelle nun vor der FSG Tacherting.   Die drei Topmannschaften der Bundesliga-Süd – BC Villingen-Schwenningen, BSG Ebersberg und FSG Tacherting - konnten sich vom Rest des Feldes schon etwas absetzen und steuern auch in dieser Saison Richtung Bundesligafinale zu.    Die Tachertinger Bundesliga Schützen v.l.n.r.Johannes Maier, Helmut Huber, Katharina Bauer, Felix und Moritz Wieser   In der 2. Bundesliga fand der erste Wettkampftag bei der SGi Ditzingen statt. Dort platzierte sich die zweite Mannschaft „ungeschlagen“ an der Tabellenspitze. Nur die Matches gegen den Tabellenzweiten, die Mannschaft der PSV München und dem ausrichtenden Verein der SGi Ditzingen endeten in einem Unentschieden.   Die zweite Tachertinger Mannschaft v.l.n.r. Hinten: Christoph Banhierl, Matthias Mayer, Armin Garnreiter Vorne: Michael Reiter, Lukas Maier   In der Bayernliga verlief der Start für die FSG Tacherting sehr holprig. Trotz konstant guter Leistungen hatten ihre Kontrahenten in den entscheidenden Sätzen meist den „einen“ Ring mehr. Dadurch mussten sie Sich an diesem Tag mit nur einem Sieg und zwei Unentschieden zufriedengeben. Mit Platz 5 in der Tabelle sind die Tachertinger Nachwuchsschützen noch in Reichweite der oberen Tabellenhälfte.   Die Nachwuchsschützen der Bayernliga v.l.n.r.Noah Richter, Michael Reiter, Martin Paprotny, Maximilian Hammerdinger, Peter Rödel, Lars Hübner   Der nächste Wettkampf der Bundesligen findet am ersten Dezember Wochenende in Büschfeld (Saarland 1.Bundesliga) und München (2.Bundesliga) statt. Danach steht der Heimwettkampf am 7. und 8. Januar in Tacherting an.   Ergebnisse DSB   Ergebnisse Sichtkraft    
16.11.2022bundesliga
Felix Wieser ist Deutscher Meister
Bei bestem Bogenwetter sind die neuen Deutschen Meister Recurve auf dem Bowling Green in Wiesbaden gekürt worden. Bei den Damen und den Herren Recurve gab es jeweils ein Re-Match aus dem Vorjahr - dieses Mal waren die Vorjahres-Zweiten die Ersten.   Vom 09.09-11.09.2022 fand in Wiesbaden die Deutsche Meisterschaft im Bogenschießen statt. Mit dabei die Tachertinger Schützen Felix und Moritz Wieser, Armin Garnreiter und Ludwig Stammberger. Obwohl der Wettkampf erst am Wochenende begann, befanden sich die Kaderschützen bereits seit Dienstag im Trainingslager in München Hochbrück und schossen dort bereits Ausscheidungen für die nächste Saison. Von dort aus reisten sie nach Wiesbaden zur Deutschen Meisterschaft, da diese auch für die Wertung mitzählt.   Nach der ersten Hälfte der Qualifikation befanden sich die Tachertinger Moritz und Felix wie zu erwarten war unter den Topschützen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Moritz mit 338 Ringen in der Tabelle vor seinem älteren Bruder. Felix startete aber stark in die zweite Wettkampfhälfte. Mit 175 von 180 Ringen waren nur wenige Pfeile außerhalb der 10. Doch wechselnde Windverhältnisse gestalteten die Meisterschaft anspruchsvoll. Mit 338 Ringen im zweiten Durchgang zog er mit dem zwischenzeitlich führenden Florian Unruh gleich. Bei Ringgleichheit in der Qualifikation werden die Treffer in die 10 ausgewertet. Mit 3 Treffern in die Zehn mehr sichertet sich Florian den Sieg in der Qualifikationsrunde. Moritz platzierte sich auf Rang 3.   Starker Auftritt von Mortiz bei der Deutschen Meisterschaft     Im anstehenden Achtelfinale, legten beide Wieserbrüder einen souveränen Auftritt hin und sicherten sich mit jeweils 6:0 Punkten gegen ihre Kontrahenten den Einzug in die nächste Runde. Im Anschluss gab es für Moritz in den ersten beiden Sätzen mit 28:28; 27:27 Ringen eine Punkteteilung gegen Nico Schiffhauer (SV Weiler-Höri). Doch der Tachertinger war in den beiden darauffolgenden Sätzen seinem Kontrahenten immer einen Ring voraus und sicherte sich mit 27;28 den Einzug ins Halbfinale. Sein Bruder Felix geriet gegen Robin Uhrich (SG Freiburg) mit 2:4 Punkten in Rückstand, ehe er mit 27;27 Ringen die Partie für sich entschied. Durch eine ungeschickte Platzierung in der Qualifikationsrunde trafen die Beiden Brüder bereits im Halbfinale aufeinander. In einem spannenden Match gewann Felix das Bruder-Duell gegen Moritz mit 7:3 Punkten (28-27, 26-26, 28-28, 29-29, 27-27).   Es war fast ein Re-Match der letztjährigen Deutschenmeisterschaft. Dort traf Felix Wieser ebenfalls auf Maximilian Weckmüller (BSC Vellmar) im Goldfinale. Moritz Wieser stand damals ebenfalls im Bronzefinale nur war in diesem Jahr mit Florian Unruh (SSC Fockbeck) der Gegner ein anderer. Obwohl Moritz in den ersten Sätzen in einen Rückstand von 1:5 Punkten geriet, ließ er nicht nach. Er zwang Florian über die volle Distanz, ins Shoot-Off. Erst dort musste sich der junge Schütze aus dem Chiemgau geschlagen geben (9:8 Ringe).   Sein Bruder Felix konnte sich in einem spannenden Match mit 6:4 Punkten (28-25, 25-28, 28-27, 26-27, 28-27) im letzten Satz gegen Maximilian Weckmüller durchsetzen. Für Felix ist es der erste Deutsche Meistertitel in der Herrenklasse und der Abschluss einer überragenden Saison.       Beides noch im selben Jahr zu gewinnen ist natürlich unglaublich toll, das haben nur wenige bisher erreicht.   Felix Wieser zu seinen Indoor und Outdoor Deutschen Meistertiteln im Jahr 2022   Felix beendet seine überragende Saison mit seinem ersten deutschen Meistertitel       In der Damenklasse setzte sich Michelle Kroppen (SV GutsMuths Jena) mit 7:3 Punkten gegen die Vorjahressiegerin Elisa Tartler durch. In der Teilnehmerstärksten Klasse der Recurve Master männlich lieferten sich die beiden Tachertinger Teilnehmer Armin Garnreiter und Ludwig Stammberger ein Kopf an Kopf rennen. Mit 315 Ringen nach der ersten Hälfte hatte Armin 4 Ringe Vorsprung vor seinem Vereins Kollegen. In der zweiten Hälfte war Ludwig jedoch der stärkere der beiden Tachertinger. Zum Ende des Wettkampfes konnte Armin seinen Vorsprung halten und platzierte sich mit 629 Ringen auf Platz 6, dicht gefolgt von Ludwig mit 628 Ringen auf Rang 7.   Die deutschen Meisterschaften sind der Höhepunkt der Outdoorsaison. Es beginnt bereits im Oktober das Training für die Hallensaison in der im November die ersten Meisterschaften und Bundesligawettkämpfe starten.     Ergebnisse
19.09.2022meisterschaft
Starke Bayerische Meisterschaft
Vom 29.07.-31.07.2022 fanden auf der Olympiaschießanlage in Hochbrück die Bayerischen Meisterschaften im Bogenschießen statt. Am Freitag startete bereits die Masterklasse. Dort wurde die FSG von Armin Garnreiter, Ludwig Stammberger und Helmut Huber vertreten. Mit einer starken Leistung von 632 Ringen sicherte sich Altmeister Armin Garnreiter den Bayerischen Meistertitel. Dicht gefolgt von seinem Teamkollegen Ludwig Stammberger, auf Rang 4, mit 625 Ringen. Gemeinsam mit Helmut Huber (Rang 27) sicherte sich die Mannschaft den Bayerischen Meistertitel.   Am Samstag starteten die Damen, Herren sowie die Jugendklassen. In der Qualifikationsrunde stellte Moritz Wieser sein können unter Beweis. Trotz anspruchsvollem Wind führte er das Teilnehmerfeld in der Schützenklasse souverän mit 668 Ringen an. Seine Vereinskollegen Josef Lamprecht (558 Ringe Rang 30), Noah Richter (555 Ringe Rang 33) und Michael Reiter (554 Ringe Rang 34) platzierten sich in der Tabellenmitte. Silvia Schulz erreichte in der Damenklasse Rang 22 (446 Ringe).   Anschließend fand die Finalrunde aus den besten acht Schützen Bayerns statt. Dort zog Moritz mit einem 6:0 Punkte Sieg über Josef Eimannsberger, sowie mit einem 7:1 Punkte Sieg über Florian Babl in das Goldfinale ein. Im letzten Match des Tages gegen Jakob Hetz machte der junge Tachertinger kurzen Prozess. Drei mal 28 Ringe in Folge, sicherten Ihm 6 Punkte und den Bayerischen Meistertitel. Gemeinsam mit Noah Richter und Michael Reiter ging auch der Bayerische Mannschaftstitel zum zehnten Mal in Folge an die FSG Tacherting.   Am Sonntag ging es für die Tachertinger Schüler an den Start. Dort gewann der jüngste der Tachertinger Teilnehmer, Leopold Kreiser, in der Schülerklasse B den Bayerischen Meistertitel. Julia Kreiser wurde in der Schülerklasse A weiblich mit 575 Ringen Bayerische Vizemeisterin. Lilli Stammberger erreichte mit 565 Ringen den 4 Rang. In der Schülerklasse A männlich platzierte sich Gabriel Lamprecht mit 481 Ringen auf Rang 18. Mit der Schülermannschaft, bestehend aus Julia Kreiser, Lilli Stammberger und Gabriel Lamprecht, belegte die FSG Tacherting Rang 1.   Ergebnisse Einzel   Ergebnisse Mannschaft   Ergebnisse Gesamt    
10.08.2022meisterschaft
Felix gewinnt Bronze im Team beim Weltcup in Medellín
Beim vierten und letzten Weltcup des Jahres in Medellin (18-24.07.2022) gewinnt Felix Wieser die Bronzemedaille im Herrenteam. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Florian Unruh und Jonathan Vetter sicherten sie sich mit einem 5:1 Punkte Match (53-53, 57-55, 56-54 Ringe) gegen die Niederlande die Bronzemedaille.   Das erfolgreiche deutsch Herrenteam Vetter, Wieser und Unruh   Der Grundstein dafür wurde in der Qualifikation gelegt, als das deutsche Trio auf Platz drei hinter Südkorea und den USA abschloss. Die anschließende Ko-Runde bat bereits einiges an Spannung. So wurde das erste Match gegen Kanada mit 5:4 Punkten im Stechen entschieden (26:26 Ringe ein Pfeil der deutschen war näher am Zentrum). In diesem Match gaben sie eine 4:0 Punkte Führung aus der Hand. Im darauffolgenden Match gegen Mexico war es umgekehrt. Das Team um Felix Wieser konnte sich nach einem 0:4 Punkte Rückstand wieder herankämpfen und so wurde das Match ebenfalls im Stechen entschieden. Es endete mit 5:4 Punkten für das deutsche Team welche im Stechen mit 30 Ringen das höchstmögliche Ergebnis schossen.   Im Halbfinale erwies sich Vize-Europameister Spanien mit 1:5 Punkten (54-57, 57-57, 53-55 Ringe) als starker Gegner. So ging es für das deutsche Team um Bronze welches, sie sich nach einem ausgeglichenen Start souverän sicherten und so erstmals in diesem Jahr Edelmetall gewannen.   Im Einzelwettbewerb ging es für Felix nach den Erst-und Zweitrundensiegen in Runde Drei gegen den Olympiasieger von 2021, Mete Gazoz. Sein Gegner startete mit dem perfekten Durchgang von 30 Ringen in das Match, ehe auch Wieser dies in Satz Zwei gelang. Die 30 Ringe in Satz Zwei langten bei diesem Gegner allerdings “nur” für einen Punkt. Satz Drei ging mit 29:28 Ringen an Gazoz. Zwei Zehner und eine Acht ergeben 28 Ringe und bedeuten in Satz 4 zwei Punkte für Felix Wieser. Auch Satz Fünf wurde mit 29:29 Ringen wieder auf höchstem Niveau geschossen was gleichbedeutend den 4:6 Punkte Erfolg für den türkischen Olympiasieger Mete Gazoz bedeutete.   Auch unsere Bundesliga Schützin Katharina Bauer kann mit dem Weltcup zufrieden sein. Nach einer starken Qualifikation (665 Ringe) zog sie als vierte in die Ko-Runden ein. Ihr gelang als einzige Europäerin der Einzug in die Halbfinals. Dort wartete die Weltranglisten erste An San aus Korea auf die junge Raublingerin. Trotz starker Leistungen musste sich Kathi mit 2:6 Punkten geschlagen geben. Im folgenden Match um die Bronzemedaille verlief es für Kathi ähnlich wie im Halbfinale. Mit 6:2 Punkten ging die Medaille an die Koreanerin Kang Chae Young.   Mit einem starken vierten Platz, hinter drei Koreanerinnen sichert sich Kathi das Ticket für das Weltcupfinale im Oktober in Tlaxcala, Mexiko.   Kathi im Match um die Bronzemedallie     
27.07.2022international