Offizielles Foto der FSG Tacherting
FSG TACHERTING WIE DER FC BAYERN MÜNCHEN
bundesliga
Gestern

<span style="text-decoration: underline;">Artikel von Thomas Kilchenstein,

 

Die FSG Tacherting ist in der Bogen Bundesliga das Maß aller Dinge: Souverän holten sich die Schützen vom Chiemsee den Meisterspiegel im Finale gegen den SV Dauelsen. Seit 2019 kommt der Deutsche Bogenmeister aus der Südstaffel, auch wegen des kompletten Systemausfalls von Nordsieger Sherwood Herne beim Endkampf in Wiesbaden.

 

Hinterher, als die letzte 10 geschossen und die FSG Tacherting wieder den Meisterspiegel in Empfang hatte nehmen können, hat sich Andreas Blaschke unter die Sportler gemischt. Es war ja ein arges Gewimmel in der Wiesbadener Halle, Sieger, Zweite, Dritte, Enttäuschte und Zufriedene beglückwünschten oder trösteten sich gegenseitig, Konfetti rieselte von oben auf Athleten, Kampfrichter und Funktionäre herab, Schultern wurden geklopft und Komplimente verteilt. Und Andreas Blaschke mittendrin. Doch nicht richtig dabei. Vor allem: in zivil. Das kommt eher selten vor. Und warum ist Blaschkes Outfit eine Erwähnung wert?

 

Ein Finale ohne Ebersberg war bis dato eigentlich unvorstellbar

 

Andreas Blaschke ist einerseits der Leiter der Bogen Bundesliga und damit in offizieller Funktion nach Wiesbaden zum Bogen Finale 2026 geeilt. Zum anderen ist er auch Trainer der eigentlich sehr erfolgreichen BSG Ebersberg, vier Mal haben seine Schützen schon den Spiegel abgeräumt, aber dieses Mal hatten sie sich, fast sensationeller Weise, gar nicht für den Endkampf qualifizieren können. Blaschke hat das lange arg gewurmt, selbst am Finaltag war die tiefe Enttäuschung über das Aus noch nicht ganz verarbeitet. „Ich würde lügen, wenn ich das Gegenteil behaupten würde“, hat er gesagt. In den letzten sieben Jahren seit der Runde 2018/19 stellten entweder BSG Ebersberg (vier) oder FSG Tacherting (drei) den Deutschen Meister. 

 

Aber natürlich ist der mächtige Mann Sportler durch und durch, um auch in dieser Stunde dem großen Konkurrenten der Ebersberger Schützen, der alle überragenden FSG Tacherting, zu diesem bemerkenswerten Coup zu gratulieren, und zwar von Herzen. Wenn es ein Team in der Bogen Bundesliga je verdient gehabt hat, Deutscher Meister zu werden, dann diese Tachertinger, die die Liga in einer Art und Weise dominierten, die fast sprachlos machte. Zumindest den Coach Helmut Huber, der erst keine Wort fand für diesen Triumph, dann aber schon: „Um mal sachlich zu bleiben: Das war eine grandiose Saison.“

 

Treffender und besser kann man den nicht zu stoppenden Siegeszug der Katharina Bauer, Moritz und Felix Wieser nicht zusammenfassen. Die Feuerschützengesellschaft Tacherting, die -ihren Titel verteidigte und mit sechs Siegen damit auch alleiniger Rekordmeister in der Bogen Bundesliga ist, startete ihren Siegeszug im November 2025 mit einem Wettkampf ohne Niederlage und Satzverlust und beendete ihn im Finale Ende Februar 2026 standesgemäß mit einer 60er-Passe. Von insgesamt 33 Saison-Matches (28 in der -Vorrunde plus fünf im Wiesbadener Finale) gewannen die Schützen vom Chiemsee 31, lediglich zwei Duelle gingen verloren, sie wurden überlegen mit 52:4 Zählern Erster der Südgruppe, sie schafften in der Vorrunde 30× eine 60er-Passe und 35× eine 59er-Passe und schossen im Schnitt pro Durchgang eine 58,1. Im Finale in Wiesbaden gaben sie genau einen einzigen Satz ab, im Halbfinale gegen den bockstark schießenden BC Villingen-Schwenningen (58:59), den Einzug ins Finale machten sie dennoch mit 6:2 locker klar. Viel besser geht es kaum noch, die FSG Tacherting ist so was wie der FC Bayern München der Bogen-Bundesliga, oder wie der frühere ZDF Reporter Béla Réthy bei Sporteurope-TV -sagte: „Die Hauptstadt des Bogensports“. 

 

DSB hat prominenten Kommentator verpflichtet – 10 Jahre Bundesligafinale in Wiesbaden

 

Béla Réthy, nicht direkt ein Fachmann in Sachen Bogensport, wie er auch selbst im Interview über das Hallenmikrofon zugab und von Wasserball und Bogenschießen als „Randsportart“ berichtete, war einer der prominenten Menschen, die der Deutsche Schützenbund angesichts des zehnjährigen Bestehens des Finales in Wies-baden für dieses Event gewinnen konnte – neben einer Vielzahl von internationalen Persönlichkeiten aus der Bogensportszene. Der erfahrene Reporter machte seine Sache live am Mikrofon gut, profitierte natürlich von einem Crash-Kurs in Sachen Pfeil und Bogen, den ihm Bundestrainer Oliver Haidn noch in der Halle gegeben hatte.

 

Aber auch jeder Laie hätte die haushohe Überlegenheit der Tachertinger konstatieren können, größere Fachkenntnis war da gar nicht vonnöten: Zu souverän, zu abgebrüht, zu nervenstark dirigierten die FSG-Athleten ihre Pfeile ins Gold, automatengleich spulten sie ihr Pensum ab, ihren schlechtesten Satz leisteten sie sich im zweiten Gruppenmatch gegen TS 1861 Bayreuth, da schossen sie „nur“ 57 (von 60 möglichen) -Ringen. An der FSG Tacherting hatten sich alle die Zähne ausgebissen. Erstaunlich dennoch, dass das Trio ihr Niveau über die Dauer des fast sechsstündigen Wettbewerbs konstant hoch-halten konnte. Nicht den kleinsten Wackler leistete sich die Huber-Truppe. „Wir haben unser Ding gemacht“, sagte hinterher Katharina Bauer, der es auch einiges bedeutet hat, nun Rekordmeister zu sein. „Wenn man an so einem historischen Moment beteiligt ist, dann ist es für den Verein, aber auch für mich schön, wenn man in der Zukunft zurückblickt und sagt: Das war der Tag, an dem wir Rekordmeister geworden sind.“ Für sie und weitere zwölf Kader-Schützen war es freilich schon anderntags weiter gegangen, Richtung Türkei. Bundestrainer Oliver Haidn, der sich das Finale naturgemäß nicht entgehen ließ, hatte zur EM-Qualifikation nach Belek gebeten, wo die potentiellen EM-Fahrer in einem straffen Programm 360 Pfeile zu schießen hatten, um die sechs Schützen zu ermitteln – drei Frauen, drei Männer –, die bei der Europameisterschaft in Antalya (18. bis 24. Mai 2026) an die Schießlinie treten werden.

 

SV Dauelsen überrascht sogar eigenen Trainer

 

Florian Unruh vom aktuellen Vizemeister SV Dauelsen ist da nicht dabei, er wird bis nach der Europameisterschaft eine schöpferische Pause einlegen. Dass er sportlich allemal ins DSB-Team gehört, hat er einmal mehr in Wiesbaden unter Beweis gestellt. Auch dank ihm war sein SV Dauelsen, obzwar in der Ligaphase nur auf Platz 4 im Norden verortet, ins Final-Duell gegen die FSG eingezogen – einigermaßen überraschend. Denn eigentlich war ihm Vorfeld und nach Abschluss der Gruppenphase nur über ein mögliches „Traumfinale“ zwischen Tacherting und der SGi Welzheim die Rede gewesen, beide Klubs dominierten ihre Gruppe jeweils mit drei Siegen und 6:0 Punkten klar und deutlich. Doch der SV Dauelsen, zuletzt 2017 Deutscher Meister, versalzte den deutlich höher gehandelten Baden-Württembergern die Schau – in einem dramatischen, hochklassigen Halbfinale setzte sich Dauelsen knapp mit 6:4 durch – und es war Florian Unruh, der im allerletzten Satz die alles entscheidende 10 traf und damit den Verdener Klub ins Goldfinale bugsierte (60:59), bei einer 9 wäre es zum Stechen gekommen. 

 

Im Finale schließlich gegen die Übermächtigen aus Oberbayern hatte der SV Dauelsen, letzter Nordvertreter im von Süden dominierten Halbfinale, keine echte Chance: 60:59, 58:53, 60:57 hieß es am Ende. „Es ist meist zwar nur eine Floskel, aber dieses Mal trifft sie zu“, sagte hinterher Dauelsens Trainer Andreas Hehenberger: „Wir haben nicht Gold verloren, sondern Silber gewonnen.“ Mehr sei gegen diese überlebensgroßen Tachertinger nicht drin gewesen. Vizemeister sei allemal ein Erfolg. „Hätte man uns das am Morgen gesagt, hätten wir es nicht geglaubt“, sagte Unruh, der eigentlich gar nicht gut in den Wettkampf gestartet war, nämlich mit einer 7, eine Ringzahl, die sehr deutlich unter seinem Niveau liegt. Aber die Jungs vom SV Dauelsen, nämlich Sebastian Rohrberg, 46, Holger Rohrbeck, 54, Florian -Unruh, 32, mit Abstand die erfahrenste Truppe von allen Teams, wusste sich von Match zu Match zu steigern, gerade im dramatisch engen Halbfinale zeigten sie ihre mit Abstand beste Leistung, alle drei Schützen schossen 9,7 Ringe im Schnitt. Schon in der Gruppenphase war Dauelsen auf Tacherting getroffen, dieses Match endete deutlich 6:0 für die Oberbayern (55:46, 59:57, 58:54) – im Finale war es dann knapper. Und der SV -Dauelsen war es auch, der als erster 60 Ringe erzielte, allerdings erstaunlicherweise erst im elften Duell. Und als der Einzug ins Finale geschafft war, schossen dem sehr emotionalen Trainer Hehenberger die Tränen der Freude ins Gesicht. Mit solch einem Erfolg hatte er nicht direkt gerechnet. Vor allem Holger Rohrbeck, ältester Schütze in der Halle, war förmlich über sich hinausgewachsen, lieferte eine 10 nach der anderen ab. Dabei war der Zweimeter-Mann anfangs, wie er selbst einräumte, „ziemlich nervös“ gewesen. Doch alsbald hatte der Mann, der immer ein bisschen im Schatten von Sebastian Rohrberg und Florian Unruh zu stehen schien, wie bestellt einen seiner besten Wettkämpfe hingelegt. 

 

Schon in der Ligaphase hatte Hehenberger verlässlich auf ihn bauen können, 9,41 Ringe erzielte er im Schnitt. „Er ist ein Leistungsträger“, hob Hehenberger den Daumen. Rohrbeck, der in dieser Saison seinen Fokus vermehrt auf das Bogenschießen gerichtet hatte, ist auch der dienstälteste Schütze. Der Dauerbrenner steht schon seit 1997 an der Schießlinie und schießt seit 2004 für den SV Dauelsen.

 

Im Gold-Finale hatte Trainer Hehenberger kurzfristig umdisponieren müssen. Sebastian Rohrberg, der andere Garant des Erfolgs, hatte Probleme mit der Schulter, sein Einsatz war nicht möglich. Deshalb sprang Andreas Gerhardt, 36, ein, der seine Sache gut machte, und seinen ersten Pfeil gleich in die 10 -leitete. Am personellen Umbau hatte es nicht gelegen.

 

Baden-Württemberger verzücken die busweise mitgereisten Fans

So recht zufrieden über die Bronzemedaille war die SGi Welzheim nicht: „Jein“, sagte Klubchef Manfred Baum auf eine entsprechende Frage. „Wir wollten ins Finale, ganz klar“, sagte der Doyen der Welzheimer, aber im Halbfinale war der SV Dauelsen einfach bärenstark, „so gut hat Dauelsen noch nie gegen uns geschossen“, sagte Trainerin Sandra Sachse, die ein bisschen die lange Pause (fast eineinhalb Stunden) zwischen dem letzten Gruppenmatch der Welzheimer und dem Beginn des Halbfinales monierte. „Da die Spannung zu halten, war schwierig.“ 

 

Lag es also an der langen Unterbrechung, dass Schütze Jonathan Vetter, aktuell Platz 15 der Weltrangliste, zu Beginn gleich zweimal nur die 8 traf? Dessen ungeachtet: „Platz 3 ist okay“, befand dann aber doch noch Frau Sachse. Den sicherte man durch ein deutliches 6:0 (59:58,59:58,59:56) gegen die Überraschungsmannschaft von BC Villingen-Schwenningen ab. Pikanterie am Rande: Mit diesem Schießergebnis (3× 59) hätte Welzheim mit ihrem Trio Jonathan Vetter, Armin Hense und Elia Canales auch das Halbfinale gewonnen. „Eigentlich war mehr drin“, ärgerte sich Trainerin Sachse ein wenig, zumal die spanische Mixed-Weltmeisterin Elia Canales, schon in der Ligaphase zweitbeste aller Schützen, einen überragenden Wettkampf ablieferte. Sie schoss 40 Pfeile ab, 38 davon -landeten in der 10, lediglich zwei in der 9. Fantastisch! Das mussten auch die Unterstützer der anderen Teams neidlos anerkennen. Und die Ausnahmeschützin selbst hatte den Nachmittag in Wiesbaden richtig genossen. „Großartig war es. Die Zuschauer waren toll, sie haben dem Ganzen einen tollen Rahmen gegeben“, sagte sie beeindruckt. 

 

Für Welzheim, mit BSC Bergmann-Borsig Berlin die einzige Truppe, die in der Bundesliga-Historie immer ins Finale eingezogen war, war es nach 5× Gold sowie 3× Silber nun die dritte Bronze-medaille. Zuletzt hat die Schützengilde, in der Halle wie -immer vielfach und lautstark von den mitgereisten Fans unterstützt, in der Saison 2009/10 den Meisterspiegel gewonnen.

 

BC Villingen-Schwenningen:
Der Weg ist das Ziel! Und ein Abschied für den Trainer.

 

Hervorragend hatte sich auch BC Villingen-Schwenningen aus der Affäre -gezogen, mit einem 4. Platz (nach einem 0:6) gegen Welzheim im kleinen Finale hatte kaum einer gerechnet. Trainer Jürgen Grötzinger hatte seinem Team um Florian Faber, Sarah Reinecke und der erst 17 Jahre alten Fiona Marquardt vorher schon mit auf den Weg gegeben: „Wir haben schon gewonnen, dadurch dass wir überhaupt dabei sind“. Und dann bezwang sein junges Team gleich zu Beginn den haushohen Favoriten Sherwood Herne glatt mit 6:0, ein Sieg, „der uns Sicherheit gegeben hat“, wie Grötzinger hinterher sagte. Für ihn war es zugleich ein Ende wie gemalt, er gibt das Traineramt beim Klub auf und geht als Trainer ans Landesleistungszentrum Pforzheim. 

 

Nicht alle Überraschungen sind positiver Natur

 

Apropos Sherwood Herne: Das Abschneiden der Westdeutschen, immerhin als Tabellenführer der Nordstaffel und zweifacher Vizemeister (2024 und 2025) nach Wiesbaden gereist, gehörte zu den ganz großen Überraschungen dieses Finaltags, im negativen Sinn. Sherwood hatte diesen Saisonhöhepunkt komplett in den Sand gesetzt: Letzter von acht Teams, ohne einen einzigen Punkt, ja nicht mal einen einzigen Satz gewinnen zu können. Es war ein totaler Systemabsturz der Herner, ebenfalls regelmäßig Finalteilnehmer. Die Gründe? Schulterzucken im Sherwood: „So etwas habe ich in meiner Karriere noch nie erlebt“, sagte hinterher Trainer Reinhard Kisselbach, seit vielen Jahren in der Bogensport-Szene verwurzelt. „Da ging nichts mehr. Ich kam nicht mehr an die Köpfe ran.“ Woran dieser kaum glaubliche Einbruch gelegen habe? Keiner hatte eine schlüssige Erklärung parat, „vielleicht waren die Erwartungen zu hoch“. Das Besondere: die gesamte Mannschaft blieb meilenweit unter ihren Möglichkeiten, auch Mathias Kramer, gemeinsam mit Moritz Wieser (9,83) der mit Abstand beste Schütze beider Staffeln. „Das war komplett daneben“, sagte auch Schütze Jan Christopher Ginzel. „So ein schlechtes Finale haben wir noch nie erlebt. Wir haben überhaupt nicht gegenhalten können.“ Die geschossenen Ringzahlen waren beinahe lächerlich gemessen am Potenzial der Herner, die, so war die Zielsetzung, allemal mindestens ins Halbfinale einziehen wollten.

Der SV GutsMuths Jena, Aufsteiger im Norden, enttäuschte mit einem 5. Platz genauso wenig wie die TS 1861 Bayreuth, die mit ebenfalls 2:4 Zählern Rang 6 belegte. Nicht ans Limit heran kamen die von Irene Abel angeleiteten Sportler von Bergmann Borsig Berlin. Man hatte dieser Truppe im Vorfeld deutlich mehr zugetraut. Andererseits: In den letzten drei Jahren landete der BSC Berlin -immer auf Platz 7.

 

Feierstunde nicht nur
für Tacherting

 

Geehrt wurden im Übrigen nicht nur die erfolgreichen Teams aus der Nord- und Südstaffel, sondern mit Moritz Wieser und Mathias Kramer erhielten auch die beiden besten Schützen der Vorrunde ein Präsent mit kulinarischen Köstlichkeiten. Und da ohne freiwillige Helfer eine Veranstaltung wie dieses hervorragend organisierte Bundesligafinale Bogen nicht möglich wäre, erhielten die an der Organisation und Ausrichtung beteiligten Ortsvereine Bogensets für die Trainingsarbeit im Verein überreicht. Nicht zu vergessen ist an dieser Stelle auch Martin Bauer, der für seine jahrzehntelange Tätigkeit als Anti-Doping-Beauftragter, DSB- und WA-Arzt ebenfalls eine Auszeichnung erhielt. Diese nahm er zum Anlass, anzukündigen, dass seine Tätigkeit noch lange nicht am Ende angelangt sei und er die Ehrung als Ansporn sähe.

 

Abschließende Facts

 

Zuschauer: Bereits um 12.30 Uhr und damit 30 Minuten vor dem offiziellen Beginn gab es die ersten Anfeuerungsrufe. Die Fans der SGi Welzheim machten mächtig Alarm und sorgten für prächtige Finalstimmung. Und da Fangruppen aus Tacherting und Jena ebenfalls lautstark agierten, avancierte die Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit bisweilen zum „Bogen-Hexen-kessel“, der von den Schützen gelobt wurde. 

Dankeschön: Ohne sie wäre die Veranstaltung nicht möglich, deswegen ehrte der DSB die fünf Wiesbadener Bogensport-Vereine, die seit nunmehr zehn Jahren das Bundesligafinale als Helfer unterstützen. Und so übergab Andreas Blaschke, Ligaleiter 1. Bundesliga -Bogen, den SV Burgfalken Wiesbaden, dem TSV Schlangenbad-Georgenborn, dem 1. UTK BSC Oberauroff, dem SV Aarfalke Taunusstein-Wehen 1952 und dem SV Wiesbaden-Igstadt jeweils einen Bogen von DSB-Partner Win&Win für den jahrelangen Support.

 

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